Cargobike Race Dortmund 2018

Cargobike Race Dortmund 2018

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Packende Lastenrad-Action im Ruhrgebiet: Im Rahmen des E-BIKE Festival Dortmund fand bereits zum vierten das Cargobike Race Dortmund statt. Ich war vor Ort und habe Simon vom Blog Pedalkultur mit der Kamera begleitet. Herzlichen Dank die Crew der Dortmunder Velokitchen, die dieses tolle Event auf die Beine gestellt haben.

5 Gedanken zu „Cargobike Race Dortmund 2018“

  1. Die Idee zu dem Rennen stammte zwar ursprünglich von einem Dortmunder Planungsbüro, aber die Dortmunder Lastenradszene bekommt es hin, es nun als überörtliches Event zu etablieren. Damit gibt es wenigstens eine Veranstaltung in Dortmund, die nicht primär aus heißer Luft der unerfüllten Versprechen besteht, sondern Radfahren positiv darstellt und damit am Image arbeitet.

    Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Diese kommerzielle Großveranstaltung, in deren Rahmen das Rennen stattfindet, blockiert auch durch das Rennen die einzige West-Ost-Verbindung durch die Dortmunder City für Radfahrer*innen – und das unter dem Deckmantel der Radverkehrsförderung, unter den die Stadt diese private Veranstaltung schiebt.

    Es gab bestimmt auch wieder keine ausgeschilderte Umleitung für den Alltagsverkehr, obwohl es ja laut den Radexperten der Dortmunder CDU doch sogar Parallelstraßen zum Wall gibt, auf denen man gut fahren kann, während der Wall als Ausweichroute nicht taugt. Obwohl es regelmäßig Events gibt, die blockieren, will die Stadt nicht lernen, dass man den Radverkehr umleiten muss. So eine Veranstaltung wie das E-Bike-Festival darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass man sich in Dortmund halt Pedelecs kauft, um damit anderswo in der Freizeit Rad zu fahren, oder gleich ein Psydo-E-Auto. Deshalb gab’s ja auch Stände der Urlaubsregionen.

    1. Danke für den Blick hinter die Kulissen. Ja, die fehlende Umleitung und die doch sehr wahllos zusammengestellten Aussteller haben mich auch irritiert. Außerdem war ich scheinbar der einzige, der am Stand der Stadtwerke den Akku laden wollte. 😉

      1. Der Veranstalter macht das auch geschickt (er soll und muss ja auch erfolgreich sein damit, um davon leben zu können). Der Name der Messe klingt nicht nach kommerzieller Messe, er spannt die dringend auf Vorweisbares angewiesene Stadt ein und baut nicht kommerzielles wie das Lastenradrennen ein.

        Außerdem war ich scheinbar der einzige, der am Stand der Stadtwerke den Akku laden wollte. 😉

        Der gemeine Dortmunder traut sich auch nicht mit dem Rad in die Innenstadt (er weiss ja, wie er sich so auf den Einfallsstraßen verhält), weil er die alternativen Wege nicht kennt, die dann aber auch nicht vernüftig bis in die City führen. Wenn er der Wegweisung folgt, landet er vermutlich überall, nur nicht am Ziel. *sarkastisch sei*

        1. … und selbst wenn er mit dem Pedelec in die Stadt fahren würde, müsste er sein Rad nicht zwangsläufig laden. Wir haben hier in Wuppertal gerade eine Diskussion über Ladestationen für Pedelecs. Ich bin selber jemand, der versucht die Stadt da etwas zu bremsen, da man eine engmaschige Ladeinfrastruktur für Pedelecs eigentlich nicht braucht.

        2. Wollen die Dortmund als Stadt der ungenutzen Ladeinfrastruktur Konkurrenz machen? Hier ist die natürlich vor allem auf das Auto ausgerichtet, aber so ein großer Hybrid zählt auch schon mal als Fahrrad. Trotzdem kauft sich kaum jemand so ein Auto und die rechtlich fragwürdigen Exklusiv-Parkplätze werden ganz normal wie jeder Rad- und Gehweg zum Parken genutzt.

          Eh die so eine Infrastruktur aufgebaut haben, sind die Pedelec-Akkus deutlich leistungsfähiger und keiner schleppt Ladegeräte mit sich rum. Aber ganz davon abgesehen: Machen die damit nicht den vorletzten vor dem zweiten Schritt?

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