Das war der 5. Wuppertaler Fahrradtag


Am Sonntag fand zum fünfen Mal der Wuppertaler Fahrradtag statt. Die Veranstaltung, die letztest Jahr pausierte, wurde von der Wuppertaler Abteilung des ADFC organisiert und begann in diesem Jahr erstmals an der Schwebebahnhaltestelle Kluse, dem Ort an dem seit über 2 Jahren auch die Critical Mass zu ihren Touren aufbricht. Ebenfalls neu: Die gemeinsame Fahrraddemo führte nicht in Richtung Zoo, sondern zum Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen. Pünktlich um 11 Uhr setzte sich das Feld von rund 300 Radfahrerinnen und Radfahrer in Bewegung. Waren im letzten Jahr über 1000 Teilnehmer mit von der Partie, machte dieses Jahr allerdings das Wuppertaler Wetter einen Strich durch die Rechnung. In Oberbarmen endete die gemeinsame Demo-Route mit einer Kundgebung, auf der nicht nur auf die Wichtigkeit von Radverkehr in Wuppertal hingewiesen, sondern auch konkret ein eigener Radverkehrsetat für die Stadt gefordert wurde. Außerdem wurde auf Initiativen wie der Wuppertaler Critical Mass hingewiesen. Nach der Kundgebung teilte sich das Feld auf verschiedene Strecken wie der Sportler-Tour, der Moutainbike-Tour oder der Faltrad-Tour auf. Der Großteil der Teilnehmer entschied sich allerdings für die „Hauptroute“ durch das Marscheider Bachtal. Zweifelsfrei eine der schönsten Routen in Wuppertals Osten. Von Remscheid-Lüttringhausen aus führte die Route dann zweimal steil bergab und wiederum zwei mal stark bergauf in Richtung Lichtscheid und weiter bis zum Schwimmbad Neuenhof. Hier konnte man zum Abschluss ins „warme Nass“ springen, außerdem wurden Fahrradkarten, Tachos und ein Pedelec verlost.

Insgesamt eine nette Veranstaltung, vor allem die Idee die Fahrt am Schwimmbad Neuenhof ausklingen zu lassen hat mir sehr gut gefallen. Schon bei der Abfahrt habe ich mich auf den Sprung ins Wasser gefreut. Allerdings hätte ich mir eine weniger anspruchsvolle Route mit wenigeren oder moderateren Anstiegen gewünscht, die alle Teilnehmer gut bewältigen können. So ist leider nur ein Bruchteil der Teilnehmer am Freibad Neuenhof angekommen. Ebenfalls negativ ist mir die Routenführung über Fusswege aufgestoßen. Gerade das Schieben (wobei die meisten Teilnehmer einfach weitergefahren sind) über Heckinghauser Zollbrücke hätte man locker vermeiden können (und müssen).

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