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Kein Verkehrsversuch am Öberdörnen

Der Verkehrsausschuss hat heute den Verkehrsversuch am Oberdörnen abgelehnt. Mit 2 Ja-, 7 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen stellten sich die Abgeordneten gegen den Versuch und damit gegen eine durchgängige Radverbindung von Elberfeld nach Barmen, abseits der B7. Der Verkehrsversuch war von der Verwaltung umfassend vorbereitet worden. Ein Schleppkurven-Nachweis wurde erbracht. Selbst abbiegende LKW würden den geplanten Schutzraum für Radfahrende nicht überfahren. Ein Stopp-Schild hätte jeden Radfahrenden zum Anhalten gezwungen. Durch den Charakter eines Verkehrsversuchs wäre die Maßnahme auf ein Jahr begrenzt und hätte jederzeit abgebrochen werden können. Im Vorfeld der heutigen Entscheidung wurde auch die zuständige BV konsultiert. Die gewählten Vertreter vor Ort hatten keine Bedenken den Versuch durchzuführen und haben sich für die Umsetzung ausgesprochen. Das (überflüssige) Stopp-Schild, der Schleppkurven-Nachweis, die Möglichkeit jederzeit den Versuch abzubrechen … all das war den Mitgliedern des Verkehrsausschusses nicht genug! Lediglich zwei Mitglieder stimmten für den Versuch.

8 Kommentare

  1. Norbert Norbert

    Welchen Vorteil hat das gegenüber Unterdörner/Bleicherstraße als Verbindung? Die bin ich zeitens meines Wohnsitz habens in Wuppertal immer gefahren.

    • christoph christoph

      Wir reden hier von der Fahrtrichtung Elberfeld -> Barmen. Die Bleicherstraße ist eine Einbahnstraße. Du kannst nur von der Bernhard-Letterhaus-Straße aus zur Ampel am Steinweg fahren. Die Ampel lässt dann auch nur für Rechtsabbieger zu. Ich hab das mal in einer Karte zusammengefasst.

      • Norbert Norbert

        Danke. So genau habe ich das nicht mehr im Kopf. In der Erinnnerung ist Unterdörner deutlich flacher als Oberdörner/Bleicherstraße. Muss man halt die fehlende Querungsmöglichkeit schaffen. Also in meiner Vorstellung ist das einfach. 😉

    • Man sollte sich auf diese „Alternativ-Strecken“ blabla nicht einlassen. So steht es nicht (mehr) in der VwV-StVO und es geht hier ausschließlich um diesen Einbahnstraßenabschnitt.

      Schlimm ist auch der Zeitaufwand die das mit sich bringt.

      Der Gesetzgeber will die Einbahnstraßen für den Radverkehr damit einfache intuitive Radrelationen entstehen, was in Belgien, Österreich, ganz Deutschland usw hervorragend und sicher klappt.

      • christoph christoph

        Das war auch nicht die Absicht hinter der Karte. Die Karte zeigt (mir) wie absurd mögliche ‚Alternativen‘ sind. Das Spiel werde ich auch nicht mitspielen.

        • Genau so, habe ich deine Karte auch verstanden. Ging mir um die Aussage von Norbert aber auch das „Erarbeiten einer Lösung“ seitens ADFC, CDU und SPD.

          Von mir auch bauen die gerne die B7 um zu Fahrradstraße. Die Straße Oberdörnen muss aber trotzdem unverändert geöffnet werden.

      • Norbert Norbert

        Mir ging es nicht um Alternativ-Strecken-Blabla. Soweit ich mich richtig erinnere, sind alle Straßen da breit genug, um freigegeben zu werden. Sollte die Stadt auch machen.

        Ansonsten wollte ich nur sagen, welches meine bevorzugte Strecke wäre, so es denn die fehlende Querung gäbe am Steinweg.

  2. Christoph Christoph

    Was sind denn die Gründe für die Ablehnung?

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