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Links am Montag (14)

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Mit einem Blick von der Brücke Wichlinghauser Straße starten wir in die neue Woche. Hier sind die Links am Montag:

  • Die Stadt Wien hat eine Studie zum Thema „Sharrows“ veröffentlicht. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich „(d)as Modell der in einem größeren Abstand vom Fahrbahnrand oder parkenden Autos angebrachten Fahrrad-Piktogramme (…) bewährt“ hat. Ich persönlich bin da etwas skeptischer. Details gibt es bei itstartedwithafight.de.
  • „Die Stadt planen“ ist der Titel einer vierteiligen Reihe vom Deutschlandfunk. In Teil 3 kommt Jan Gehl zu Wort. Sehr hörenswert, genauso wie Teil 1 und Teil 2. Teil 4 wird am nächsten Sonntag ausgestrahlt und online gestellt und bietet einen umfassenden Einführung zum Thema Stadtplanung.
  • Durch den Schneesturm war New York City letztes Wochenende eine autofreie Stadt. Bei Twitter, Instagram und Facebook konnte man mitverfolgen, wie sich die New Yorker ihren Stadtraum wieder neu entdeckten. Eine Zusammenstellung von Tweets gibt es hier.

4 Kommentare

  1. Bebbi Bebbi

    Wieso bist du skeptisch? Ihren Zweck scheinen die Sharrows ja zu erfüllen, wenn man sie nicht mit falschen Erwartungen auflädt.

    Danke für den Hinweis auf die Bilder aus NY. Obwohl ich nicht danach schaute, sah ich im zweiten Video direkt die Radwegweisung, die ich in Dt häufig nicht sehe, selbst wenn ich drauf achte. Der Unterschied: Die Größe …

    • christoph christoph

      Meine Skepsis bezieht sich auf zwei Punkte.
      1. Die Sharrows in Wien sind ziemlich weit auf der rechten Fahrbahnseite. Ähnlich wie in Wuppertal die (inzwischen stark verblichenen) Schleichweg-Markierungen zur Nordbahntrasse. In den USA sind die Sharrows in der Mitte der Fahrbahn und signalisieren: „Du kannst du ganze Spur nutzen“, während in Wien die Sharrows meist an einer Position sind, an der bei uns ein Schutzstreifen wäre.
      2. Immer mehr Menschen sehen Sharrows als Radinfrastruktur an, also als Alternative zu einem guten Radweg – Das sind sie aber, wie du auch sagst, nicht.

      Wenn man Sharrows als Hinweis zur Position auf der Fahrbahn versteht und diese Zeichen richtig einsetzt, wäre alles super. 😉

      • Norbert Norbert

        Wenn man Sharrows als Hinweis zur Position auf der Fahrbahn versteht und diese Zeichen richtig einsetzt, wäre alles super.

        Das ist m. E. deren sinnvolle Anwendung.Damit kann man z. B. kennzeichnen, dass auch auf Linksabbiegerspuren Radverkehr sein darf. Von daher sehe ich das als temporäre Sache, bis die Menschheit umkonditioniert ist. Eine andere Anwendung sehe ich einfach darin, Routen zu verdeutlichen die sich Planer gedacht haben, z. B. in Kreuzungen, auch wenn das im Idealfall intuitiv ist, was im Bestand immer wieder nicht einfach möglich ist.

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