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Nachgehakt: Wasserquintett-Radweg

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So sah es im April 2013 am Krommenohler Tunnel aus.

Schon seit der Eröffnung des Wasserquintett-Radweg von Hückeswagen nach Marienheide standen der Krommenohler Tunnel und die Brücke Klosterstraße auf meiner langen „da will ich mal durch/drüberfahren“-Liste. Seit meiner ersten Fahrt über die Strecke ist bereits viel Wasser die Wupper runtergeflossen. Ich war neugierig und habe mir mal diese beiden Baustellen genauer angeschaut.

Der Krommenohler Tunnel ist nun, drei Jahre nach Eröffnung des Radwegs endlich fertig saniert und ganzjährig befahrbar. Für die Fledermäuse, die sich im Tunnel angesiedelt haben, wurde eine Schutzdecke eingezogen. Der Tunnel ist während der Nutzung beleuchtet. Mit Hilfe von Bewegungsmeldern wird das Tunnellicht bei Bedarf eingeschaltet. Die Brücke über die Klosterstraße in Marienheide ist ebenfalls fertiggestellt. Auch hier hat die Vollendung länger gedauert, als zunächst geplant. Durch die neue Brücke entfällt der Weg über die Landstraße in das Zentrum der Oberbergischen Stadt.

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Durch die beiden vollendeten Baustellen gehören die größten Probleme auf dem Abschnitt Hückeswagen – Marienheide nun der Vergangenheit an, lediglich der Abschnitt zwischen Remscheid und Hückeswagen hat eine große Problemstelle: Im Sommer 2004 wurde der Bahndamm der ehemaligen Eisenbahnlinie, auf welcher der Radweg geführt wird, abgerissen um die bisher in einem Tunnel verlaufende Landstraße B237 zu verbreitern. Im Zuge der Bauarbeiten des Radwegs wurde der Bahndamm nicht wiederhergestellt und auch auf eine Brücke wurde verzichtet. Dies hat zur Folge, dass Radfahrerinnen und Radfahrer nun Gefälle und Steigungen von 10 bzw. 18. Prozent überwinden müssen, außerdem muss noch eine stark befahrene Landstraße gequert werden. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht wieder vier Jahre dauert, bis dieser Missstand beseitigt wird.

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