Neue Brücke in Heiligenhaus


Gestern hatte ich Gelegenheit mir die neue Brücke über die Abtskücher Straße in Heiligenhaus einmal aus der Nähe anzuschauen. Nachdem schon seit der Eröffnung des Weges die Rufe nach einem Lückenschluss an dieser Stelle laut wurden, errichtete die Stadt Heiligenhaus bereits im Herbst des letzten Jahres eine 28 Meter lange Brücke über die viel befahrene Bundesstraße.

5 Kommentare

  1. Schön, dass sowas in Heiligenhaus möglich ist!

    An der Linderhauser Straße plant die Stadt Wuppertal für die Nordbahntrasse genau das Gegenteil. Hier soll der Bahndamm auf eine Länge von ca. 100 Metern abgebaggert und durch 2 Rampen mit Straßenquerung ersetzt werden.
    Die z.Zt. dort vorhandene Lücke, die als Wendehammer dient, mit einer Brücke zu überspannen, ist wieder einmal „keine sinnvolle Möglichkeit“, „zu teuer“, etc.
    Seltsam, bisher war man doch mit den von der Wuppertalbewegung akquirierten finanziellen Mitteln eher freigiebig.
    Behindertenfreundlich sind solche Rampen nun auch nicht gerade.

    Hier soll die Steigungs- und Kreuzungsfreiheit einer Trasse ohne Not zerstört werden, und das für eine Lücke, die nur etwa halb so breit ist, wie die Abtskücher Straße in Heiligenhaus.

  2. Über den Wendehammer hab‘ ich mich auch schon aufgeregt. Könnte mir vorstellen, das die dieses kurze Straßenstück einmal zur Erschließung des Grundstücks dahinter genutzt werden soll, nur für einen Wendehammer die Trasse zu unterbrechen wäre ja irrsinnig. Ich finde das auch nicht optimal, aber solange sie die Brücke ein paar Meter weiter an der Junkersbeck/Braken wiederherstellen, kann ich das eben noch verschmerzen.

  3. Das mit der Erschließung habe ich auch so von dem Fahrradbeauftragten der Stadt gehört, er verwendete allerdings das Verb „sollte“.
    Diese Nutzung scheint also noch nicht sicher. Vielleicht wäre es möglich, vorläufig auf der straßenabgewandten Seite eine Umgehung der Lücke anzulegen, das Geländeniveau müsste das m.E. hergeben. Sollte es dann später nicht zu einer Erschließung kommen, hätte man noch beide Optionen.

    Die Brücke an der Junkersbeck ist meines Wissens in der Planung drin, geht an dieser Stelle auch kaum anders, da der Niveauunterschied größer ist.
    Nebenbei bemerkt ist sie aber unwichtig, weil nicht auf meinem Arbeitsweg. 😉

    Es führt – im wahrsten Sinne des Wortes – kein Weg dran vorbei: Auch Wuppertal braucht einen neuen „Pontifex“!

  4. Ich glaube das dauert noch was 😉 Was die Erschließung angeht: Ich bin gespannt wie die Que­rung schlussendlich aussieht. Bis heute habe ich für das Stück ab Brücke Kohlenstraße noch keine Pläne gesehen.

  5. Von mir noch ein kurzer Einwurf zur angedachten Unterbrechung der Trasse an der Linderhauser Straße: Es ist also wirklich noch nicht spruchreif, da sich die Fa. Putsch aus Hagen, die ja das angrenzende Grundstück für ihren Firmenneubau kaufen wollte, wohl immer noch nicht entschieden hat. Sie wollten ja mit ihren 400 Mitarbeitern von Hagen nach Wuppertal umziehen. Ist alles noch in der Schwebe und wie dann tatsächlich gebaut wird soll sich erst im Laufe des ersten Halbjahres herausstellen. Man möchte den ersten Trassenteil von Wichlinghausen durch die Bramdelle über die Kohlenstraße schon noch in diesem Jahr fertigstellen. Der weitere Teil bis Bracken bzw. bis zum Tunnel Schee dann in 2014.

    Klaus Lang ADFC Wuppertal/ Solingen

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