Neues vom Rad/Fussweg am Arrenberg

wupper
Im Dezember 2012 habe ich von einem geplanten Rad/Fussweg am Wupperufer berichtet. Zwischen der Moritzstraße und dem Robert-Daum-Platz wurde damals bereits ein Teil eines neuen Weges angelegt, der den Arrenberg mit der Schwebebahnhaltestelle verbinden soll. In den letzten Tagen entstand nun ein weiterer Teil dieses Weges auf dem Gelände der GEFA Bank. Da der Weg hier über die Stützmauern an der Wupper führt ist dieser Abschnitt nicht so komfortabel wie der Teil am ProCar-Gelände, laut Stadt ist er aber breit genug für Radfahrer und Fussgänger. Wann der Weg freigegeben wird ist noch nicht bekannt. So wie es aktuell aber aussieht, kann es nicht mehr lange dauern. (Danke an Michael für den Hinweis!)

 

11 Kommentare

  1. Sieht wirklich sehr nett aus, aber die rampe, die am ende des Weges auf die Moritzstr. führt, ist eine unglückliche Lösung und ein Nadelöhr. Konflikte zwischen auf und abfahrenden Radlern und Fußgängern werden da kaum ausbleiben. Wie wäre es mit einem Foto davon? Ein rechtwinklig abknickender Radweg der komlett unübersehbar ist, weil eine Halle/Garage die Sicht versperrt? Ich plädiere für einen Spiegel, der die Ecke überschaubar macht….

    1. Das Problem sehe ich auch. Die Rampe sollte auch in den Film, war aber leider zugeparkt. Naja, wollen wir mal sehen wie das aussieht, wenn der Weg eröffnet ist. Der Abschnitt auf der Stützmauer wirkt auch ziemlich schmal.

  2. Sieht das nicht insgesamt ein wenig eng aus für die gemeinsame Nutzung von Radlern und Fußgängern? Ja ich weiß, Wuppertal liegt im Tal, aber trotzdem . . . 😉

  3. Ich bin heute an der Rampe vorbeigekommen, wurde gerade dran gearbeitet.
    Das Teil ist wirklich sehr schmal, steil und verwinkelt.
    Wenn ich schnell mit dem Rad von der Friedrich-Ebert zur Tannenbergstraße will, würde ich Moritzstraße – Ernststraße fahren.
    Nehmen wir den Weg als zusätzliches „kostenloses“ Angebot. 🙂

    Nach den ersten Beschwerden, auf die man in unserer Heimatstadt nie lange warten muss, wird dort schnell Zeichen 239 stehen.

    1. also der „Radweg ist jetzt eindeutig als Fußgängerweg ohne Winterräumdienst gekennzeichnet worden. und ich finde ihn auch zu schmal für Rad und Fußgänger. die Geschichte kann ad acta gelegt werden….

      1. Glücklicherweise. Gerade die Gestaltung des östlichen Teils lässt eine problemlose Nutzung des Weges nicht zu. Davon ab: Verkehrstechnisch hat dieser Weg sowieso keine Bedeutung.

  4. Hallo zusammen, habt Ihr das Titelfoto auf der gestrigen Rundschau gesehen?
    Der Wupperweg mit Fahrrad!
    Fotografiert von Raina Seinsche, bestimmt als stummer Protest gedacht und als Aufruf an alle Wuppertaler, die Zweckbestimmung des Weges massenhaft zu hinterfragen und sich nicht alles gefallen zu lassen! Ne?
    OK, war’n Scherz, der Zug ist abgefahren und die Fußgänger die ihn benutzen, springen mir wenigstens nicht plötzlich vors Rad, weil sie Fahrbahnen grundsätzlich nach Gehör überqueren. 😉

    Aber mal was ernst gemeintes, also die von mir gewohnte Erbsenzähler- und Korinthenkackerei:
    Das Schild zeigt u.a. einen durchkreuzten Hund. Ich interpretiere das so, dass man keinen Hund mitführen darf… man darf ihn aber bestimmt auch nicht reiten.
    Das durchkreuzte Fahrrad sagt ziemlich eindeutig, dass man hier nicht mit dem Rad fahren darf, aber darf ich es denn mitführen? Analog dem Hundeschild wäre auch das verboten.
    Das Ganze natürlich mit dem Hintergrund, dass es sich nicht um ein Verkehrsschild im öffentlichen Verkehrsraum handelt, sondern um Privatgelände. Dort darf der Eigentümer wahrscheinlich so ziemlich alles verbieten oder erlauben, was nicht gegen ein anderes Gesetz verstößt.

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