Neues vom Rutenbecker Weg

rutenbecker weg
In den letzten Wochen ist es still geworden um den Rutenbecker Weg in Vohwinkel. Hinter den Kulissen wurde aber scheinbar schwer gearbeitet. Unter Beteiligung der WSW, der Polizei und des ADFCs wurden vor Ort Fahrversuche mit Bussen der Stadtwerke durchgeführt. Für Lastwagen und Müllfahrzeuge wurden Schleppkurvenberechnungen erstellt. Die Erkenntnis: Die Straße sei zu eng und der Radverkehr könne in Gegenrichtung nicht zugelassen werden. Als Umleitungen wurden drei Varianten geprüft. Die Führung über den Wendehammer der Sonnborner Straße, als auch die Variante über den Parkplatz des Discounters wurden verworfen. Letztlich entschied man sich „die aus Richtung Süden kommende Rad Fahrenden (…) auf der Fahrbahn von der Brücke Rutenbecker Weg rechts und unmittelbar nach der Fußgängerfurt nach links auf den P&R-Platz“ zu leiten. Eine Lösung die mich nicht begeistert. Die Führung durch den Rutenbecker Weg erachte ich weiterhin für sinnvoll und möglich. Außerdem stellt sich mir die Frage, warum man erst nach der Baumaßnahme mit der Planung für die Radführung angefangen hat.

Immerhin: Während der Prüfung vor Ort wurde festgestellt, dass die Benutzungspflicht zwischen der Kreuzung Rutenbecker Weg und Sonnborner Ufer nicht aufrecht erhalten werden kann. Der kombinierte Rad- und Gehweg ist dort einfach zu eng und unterschreitet die Mindestmaße für diese Art der Infrastruktur. In Fahrtrichtung Ost wird der Radverkehr nun über die Fahrbahn, in Fahrtrichtung West über einen Radweg auf der Fahrbahn geführt. Dazu sollen die rund 34 Parkplätze entfernt werden, dieses zumindest stimmt positiv.

Eine Anhörung der heute vorgestellten Vorlage ist für den 10. Juni 2015 geplant. Dann tagt die Bezirksvertretung Elberfeld-West zu diesem Thema öffentlich. Die ausführliche Stellungnahme und die Markierungspläne sind hier zu finden. Die Sitzung findet um 18 Uhr in den Räumen der arriba (Simonsstr. 32) statt.

4 Kommentare

  1. Außerdem stellt sich mir die Frage, warum man erst nach der Baumaßnahme mit der Planung für die Radführung angefangen hat.

    Antwort: Weil das eingeübtes Verwaltungshandeln in Deutschland ist in der Form. :-(….

  2. Mangelnde Bereitschaft kann man hier kaum unterstellen, wenn man sieht, was für ein Prüftaufwand betrieben wurde. Ein Schutzstreifen, der im Regel-Linienbusbetrieb überfahren werden muss, ist wirklich eine schwierige Sache.

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