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Nichts Neues auf der Talachse

Es ist das Nadelöhr zwischen Barmen und Elberfeld. Am Landgericht ist – durch die Baustelle an der gleichnamigen Schwebebahnhaltestelle – bereits seit September 2010 der Radweg von Elberfeld in Richtung Barmen unterbrochen; was die Fahrt in den Ostteil der Stadt immer wieder zu einem Glücksspiel macht. Zwar ist es möglich die Wupperbrücke zum Hartmannufer zu befahren, allerdings entpuppte sich das Ufer ebenfalls als Sackgasse, da auch dieser Weg durch die Bauarbeiten an der Station gesperrt war. Ich bin dann oft „querfeldein“ nach dem Vorschlag des ADFC bis zur Haspeler Straße gefahren, aber ärgere mich jedes Mal über diese Baustelle.

Langsam lichtet sich die Baustelle und auch im unmittelbar an die Station angrenzenden Flächen wird schon seit einiger Zeit die Fahrbahn wieder hergestellt. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Stück Radweg bald wieder nutzbar ist, aber hier im Tal dauert ja alles etwas länger und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Klar, bei dem Bau der Schwebebahnhaltestelle sind viele Probleme aufgetreten und meine Kritik richtet sich nicht gegen die lange Bauzeit, sondern gegen die fehlende Einrichtung einer legalen Ausweichroute für Radfahrer. Bei einer Bauzeit von 16 Monaten wäre dieses eigentlich zu erwarten gewesen.

2 Kommentare

  1. JNK JNK

    Das ist ärgerlich. Aber der Radfahrer ist ja eh ein Exot im Denken der meisten Wuppertaler. Als im Sommer Herbst gegenüber vom HKW Westende an einem Kanaldeckel gearbeitet wurde, die Baustelle war ca.3×5 Meter groß und lag auf dem Radweg, standen da echt Schilder, dass man als Radler absteigen sollte. 5 Meter schieben und dann wieder den Radweg benutzen sollte. Ich hab‘ den linken Arm gehoben und bin auf der Straße dran vorbeigefahren. Das war auch eine Unverschämtheit.

  2. christoph christoph

    Inzwischen habe ich das Gefühl, dass die Stadt einfach mal einen Sack „Verbot für Fahrräder“ (Zeichen 254) gekauft hat und sie nun immer wieder im Tal aufstellt. Beispielsweise an der Werther Brücke: Dort stehen vier von den Schilder rum um die Baustelle abzusperren obwohl eigentlich ein Schild „Ende des Radweg“ reichen würde. Dein beschriebener Fall ist ein typisches Beispiel für den Umgang mit den Radfahrern hier im Tal. Ich wäre an deiner Stelle auch weitergefahren.

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