Nordbahntrasse: Es wird asphaltiert!

Gute Nachrichten von der Nordbahntrasse: Wie die Stadt Wuppertal heute mitteilt, wurde nun mit den weiteren Asphaltierungsarbeiten an der Trasse begonnen. Bis zum 8. August sollen die Arbeiten zwischen dem Tunnel Dorrenberg und dem bereits fertig gestellten Stück an der Schleswiger Straße abgeschlossen sein. Anschließend sollen die Fundamente für die Lichtmasten einbetoniert werden, bevor Ende September die finale Deckschicht zwischen dem Ottenbrucher Bahnhof und der Schwesternstraße aufgetragen werden soll.

Frisch asphaltiertes Trassenstück ab Brücke Wünstenhofer Straße

Blick in Richtung Dorrenberg-Tunnel

Das Ost-Portal des Dorrenberg-Tunnels

4 Kommentare

  1. Sorry, Leute!
    Bei den ganzen Trassenkilometern um uns herum könnt ihr euch für so ein paar Meter ja echt auf die Schulter klopfen. Bei euch beherrschen Großmannssucht und Schwachsinn sowohl die Ausführung, als auch die Planung. Ob in Velbert oder Remscheid oder Wülfrath oder Marienheide oder Wermelskirchen oder Wipperfürth:
    Da lacht man leider sehr herzlich über euch!

    1. Solche Kommentare kenne ich sonst nur von der WZ-Webseite – Egal, zum Thema: Auch wenn ich selber mit der Baugeschwindigkeit, der Planung und dem ganzen Streit drumherum nicht zufrieden bin (was hier im Blog auch unter dem Tag „Nordbahntrasse“ nachzuvollziehen ist), denke ich das die Trassen in Remscheid, Marienheide und Wülfrath nicht ganz mit der Nordbahntrasse zu vergleichen sind. Die Nordbahntrasse ist deutlich aufwändiger zu realisieren: Durch Trennung von Radweg (Asphalt) und Gehweg (Pflaster) ist der Wegebau aufwändiger, die Viadukte und Tunnel benötigen ebenfalls mehr Aufmerksamkeit als eine Strecke die fast nur durch den Wald führt. Ferner sind ja bei den von dir erwähnten Trassen zahlreiche aufwändige Kunstbauten z.B. die Brücke über die Abtskücher Straße in Heiligenhaus oder der Viadukt an der B 237 zwischen Remscheid und Hückeswagen nicht mehr vorhanden und wurden auch im Zuge des Ausbaus nicht wiederhergestellt.

    2. Bei den kleinen/dünnen Trassen hat man ja das Problem, dass wenn ein paar Fußgänger, Radfahrer und sonstige auf der Strecke sind, es recht schnell, recht eng wird.
      Die NBT ist schon besser dahin ausgelegt, grade, weil sie auch nicht Kleinstädte und offenes Land durchkreuzt sondern eine Großstadt mit 350.000 Einwohnern. Die Topographie vor Ort tut ihr übriges.

      Klar, es wäre super toll, würde es schneller gehen, oder sie schon fertig sein – das ist aber nicht der Fall.
      Und am wenigsten können wohl die Leute dafür, die die Strecke benutzen oder sich dafür einsetzen….

  2. Wenn ich mir die bereits fertigen Trassen in der Provinz anschaue, muß ich allerdings lachen. Viel zu eng und nichts spannendes rechts und links !!. Für die Provinz mag das vielleicht reichen, für die Stadtbevölkerung nicht.

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