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*Talradler Beiträge

Neues am Hofkamp

In den letzten Tagen deutete es sich bereits an: Wie die Wuppertaler Stadtwerke mitteilen wird morgen, Freitag, den 2. März  die Straße Hofkamp wieder für beide Fahrtrichtungen freigegeben. Damit stehen auch die Radstreifen in beide Richtungen wieder zur Verfügung. Nach 18 Monaten ist dieser wichtige Teil des Wuppertaler Radverkehrsnetz nun also wieder befahrbar.

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Die Balkantrasse

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Gestern bin ich spontan nach Remscheid gefahren, um mir die Fortschritte auf der Balkantrasse anzuschauen und war positiv überrascht: In – nicht nur für Wuppertaler Verhältnisse – Rekordzeit wurde ein Bahntrassenradweg gebaut, der sowohl touristische, als auch innerstädtische Bedeutung hat. Die Trasse verläuft von Remscheid-Lennep über Bergisch Born, Wermelskirchen, Burscheid bis nach Opladen. In Wermelskirchen ist die Trasse leider bereits zu einer Durchfahrtsstraße umgebaut worden, sodass in im innerstädtischen Bereich leider auf Nebenstraßen ausgewichen werden muss. Ansonsten ist die Trasse erhalten. Am 22. April soll der Panoramaradweg Balkantrasse zwischen Remscheid und Burscheid offiziell eröffnet werden, aber bereits heute sind viele Trassenabschnitte fertig und werden – obwohl das Betreten der Baustelle verboten ist – auch schon ausgiebig genutzt. Der Abschnitt von Burscheid bis Opladen wird erst später eröffnet. Von Wuppertal erreicht man den Trassenanfang am besten mit dem Münstener oder mit dem Rad durch das Marscheider Tal.

Infos zur Balkantrasse hier:
Bahntrassenradeln | ADFC-Wuppertal | Balkantrasse.de | Wikipedia

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Hoch hinaus …

… wollte die Stadt Wuppertal mit dem ersten Bauabschnitt in eigener Verantwortung, und so geht das „Jahr der Nordbahntrasse“ mit einer unerfreulicher Meldung weiter. Laut der Westdeutschen Zeitung soll der 1,6 Kilometer lange Gehweg zwischen Ottenbruch und Mirke zu hoch gebaut worden sein. Statt den geplanten 27 Zentimetern ragt der gepflasterte Weg nun stolze 40 Zentimeter in die Höhe. Die Folge: Um ein gleiches Niveau zwischen Pflaster und Asphaltfläche zu realisieren, muss der Radweg nun erhöht werden. Der Grund für den erhöhten Fussweg sei, laut einer Sprecherin der Stadt, auf Vandalismus zurückzuführen. Eine seltsame Argumentation, die auch im Kommentarbereich des verlinkten WZ-Artikels für schmunzeln sorgt.

Gute Nachrichten kommen hingegen vom ADFC Wuppertal. Der „Runde Tisch Radverkehr“ tagte im Februar wieder, mit einer Menge guter Detailverbesserungen. Alle Infos dazu gibt es hier bei ADFC.

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Neue Fahrradabstellplätze in Barmen.

Nachdem ich mich ja bereits über die abgebauten Fahrradbügel am Hauptbahnhof in Elberfeld ausgelassen habe, gibt es in Barmen eine gelungene Neuerung für Radfahrer. Am Barmer Bahnhof warten nun sechs überdachte Fahrradbügel auf die Wuppertaler Radfahrerinnen und Radfahrer. Mir selber ist die Neuerung erst heute aufgefallen, der ADFC berichtete bereits am 26. Januar über die Radabstellanlage.

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… und auf einmal waren sie weg!

Ganz nach Wuppertaler Manier schreiten die Bauarbeiten am Hauptbahnhof voran.  Nach dem Motto: „Erstmal machen und hoffen, dass es niemand merkt“ wurden die Fahrradbügel in der Nähe des Schwebebahnhofs entfernt. Eine Alternative: Fehlanzeige.

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Wo 2011 endete, fängt 2012 an (Update II)

Gestern freute ich mich noch über die (moderaten) Fortschritte beim Trassenbau, heute schüttle ich den Kopf über die Akteure. Das der Oberbürgermeister die Sponsoren der Nordbahntrasse ohne Wissen und Anwesenheit der WuppertalBewegung auf der Nordbahntrasse im Rathaus empfängt ist gewiss mit ’schlechter Stil‘ zusammenzufassen. Auch wenn gerade wieder zwischen dem Verein und der Stadt die Fetzten fliegen: Der Verein hat die Sponsoren angeworben und das Unternehmen erst möglich gemacht. Wesentlich schwieriger ist das Thema „Auszahlung von Fördermitteln„. Wie der WDR gestern Abend und die Westdeutsche Zeitung heute morgen berichten, weigert sich die Stadt der WuppertalBewegung Mittel in Höhe von rund einer Millionen Euro an den Verein auszuzahlen, da der Verein bei den Ausschreibungen, laut Stadt, gravierende Fehler gemacht hat. Die WuppertalBewegung weist die Vorwürfe zurück und präsentiert ein Gutachten eines Bonner Rechtsanwalt, der die Rechtmäßigkeit der Vergabemethode attestiert.

Wie diese neuerliche Episode zeigt, ist die Eiszeit zwischen der WuppertalBewegung und der Stadt noch immer nicht vorbei und die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger wundern sich einmal mehr über dieses unwürdige Schauspiel. Während zwischen Remscheid und Burscheid ein großes Teilstück der Balkantrasse in Rekordzeit fertig gestellt wurde, jagt in Wuppertal eine Provinzposse die nächste. Auf der Strecke bleiben die Bürgerinnen und Bürger, die seit Jahren von dem Projekt begeistert sind und sehnsüchtig auf die Vollendung warten. Der Kredit der Akteure ist verspielt, nun sollte alles daran gesetzt werden das Projekt zügig zu vollenden, den aktuellen Streit einvernehmlich zu beenden und verlorengegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen.

Update: Inzwischen wenden sich auch Sponsoren gegen das Vorgehen der Stadtspitze. Der Unternehmer Heinz Schmersal bezieht in einem offenen Brief Stellung gegen die Stadt.

Update: Der ADFC Wuppertal geht auf seiner Webseite zum einen auf den aktuellen Streit zur Vergabepraxis und zum anderen auf die Kritik an der Baugeschwindigkeit ein.

Links zum Thema
Stadt hält Teil der NRW-Fördergelder zurück (Westdeutsche Zeitung)
Die Fronten sind verhärtet (Westdeutsche Zeitung)
Streit um die Trasse (WDR)
Die Sponsoren der Nordbahntrasse sind besorgt. (njuuz)
Unternehmer Heinz Schmersal stellt sich gegen den Oberbürgermeister (njuuz)
Ärger um die Nordtrasse geht weiter (WDR)
Nordbahn: Weiterbau und PR-Supergau (ADFC)
Nordbahn aktuell (Januar 2012) (ADFC)

 

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Die Trasse wächst …

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Vorfreude rund um den Dorrenberg-Tunnel! Langsam werden die Ausmaße des nächsten Trassenabschnitts sichtbar. Nach der Stagnation zwischen Weihnachten und Silvester, und der Kritik an dieser, sind nun Woche für Woche weiter Fortschritte sichtbar. Der Gehweg ist inzwischen vom Ottenbrucher Bahnhof bis zum Mirker Bahnhof weitgehend fertig gestellt. Als nächstes werden auf der Ostseite des Weges die Radsteine gesetzt, bevor die Zugänge gebaut und der Radweg asphaltiert wird. Ich bin gespannt.

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