Scherben bringen Glück

Schlauch… das will uns zumindest der Volksmund weismachen. Was am Polterabend vielleicht stimmen mag, trifft sicherlich nicht auf die Tage und Wochen nach Silvester zu. Während auf den Straßen schon die meisten Spuren der Silvesternacht verschwunden sind, zeichnet sich auf Geh- und Radwegen leider ein anderes Bild ab: Gerade auf dem Talradweg zwischen Loh und Arbeitsamt der Agentur für Arbeit befinden sich noch zahlreiche Überreste der Feierlichkeiten, sprich: zerbrochene Flaschen, auf dem Radweg. Während von Osten nach Westen der Radweg auf dem Bürgersteig nicht benutzungspflichtig ist, muss in die Gegenrichtung auf der Hünefeldstraße der auf dem Gehweg befindende Radweg genutzt werden. Auf dem letzten Straßenabschnitt, kurz vor der Wupperbrücke, erwischte es mich dann heute Nacht um 1:20 Uhr. Eine Glasscherbe durchbohrte mein Vorderrad und sorgte für schnellen Druckabfall, der mich an der Kreuzung Am Brögel fast aus dem Sattel gerissen hätte. Für die nächsten Tage werde ich diesen Bereich auf jeden meiden. Was sind eure Erfahrungen mit den Silvesterhinterlassenschaften? Sind eure Wege voller Scherben und Pappmaschee oder habt ihr freie Fahrt?

2 Kommentare

  1. Am 2. Januar bin ich morgens um 8 Uhr von der Wittener Straße in die Linderhausener abgebogen und auch prompt durch Glasscherben gefahren. Ich hatte Glück, dieses Mal haben die Marathon-Plus gehalten was sie versprechen, war bei einer der letzten CMs ja anders.
    Einen Tag später war Mittags alles sauber – Kompliment an die Stadtreinigung!

    Ach so, das ist natürlich kein Radweg, hier fahren die von der Stadt kommenden LKW, PKW und Busse ins Industriegebiet Nächstebreck.

  2. Mit dem Marathon habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, hat bisher zwei Mal damit einen Platten, da hat sich dann aber auch eine Scherbe richtig durch den Mantel gearbeitet. Danach nehme ich mir immer vor regelmässiger den Mantel zu kontrollieren.

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