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Die Bauarbeiten in der Luisenstraße gehen weiter. Aktuell ist der Abschnitt zwischen Erholungsstraße und Kasinostraße in Fahrtrichtung West – also entgegengesetzt zur Einbahnstraße – für den Radverkehr gesperrt. Zu meiner Verwunderung, Überraschung und Freude wurde nun erstmals (wenn ich mich recht erinnere) eine Umleitung für den Radverkehr eingerichtet. Das war nicht immer so. Die Umleitung führt über die Erholungsstraße und über die Neumarktstraße in das Luisenviertel. Die eingerichtete Umleitung ist nicht nur durchgängig, sondern auch nachvollziehbar beschildert. Auch ortsfremde Radfahrende können der vorgeschlagenen Route gut folgen. Ortskundige Radfahrende können die Baustelle natürlich auch durch die Straße Am Heckweiher umfahren. Unterm Strich: Sehr gut, dass nun bei Baustelleneinrichtungen der Radverkehr mit einbezogen wird. Weiter so!

baustelle_harduferIn den Sommerferien stehen am Hardtufer die Austauscharbeiten für die Schwebebahnstütze 304 auf dem Programm. An den Radverkehr wird an der Baustelle aber scheinbar nicht gedacht. Das Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ wurde, auf einer der Wuppertaler Hauptfahrradrouten (Ja, der Hauptradverkehr von West nach Ost wird in Wuppertal über einen freigegebenen Fussweg geschickt), einfach abgeklebt. Weder eine Umleitung, noch ein Hinweisschild an der vorangegangenen Kreuzung weißt auf die folgende Sperrung hin. Lustiges Detail: Auf der linken Fahrbahnseite steht auf dem Schutzstreifen ein Radwegschild (237) mit dem Zusatzzeichen Ende.

Update: Die Baustelle ist inzwischen wieder beseitigt. Danke, Klimek!

Es ist das Nadelöhr zwischen Barmen und Elberfeld. Am Landgericht ist – durch die Baustelle an der gleichnamigen Schwebebahnhaltestelle – bereits seit September 2010 der Radweg von Elberfeld in Richtung Barmen unterbrochen; was die Fahrt in den Ostteil der Stadt immer wieder zu einem Glücksspiel macht. Zwar ist es möglich die Wupperbrücke zum Hartmannufer zu befahren, allerdings entpuppte sich das Ufer ebenfalls als Sackgasse, da auch dieser Weg durch die Bauarbeiten an der Station gesperrt war. Ich bin dann oft „querfeldein“ nach dem Vorschlag des ADFC bis zur Haspeler Straße gefahren, aber ärgere mich jedes Mal über diese Baustelle.

Langsam lichtet sich die Baustelle und auch im unmittelbar an die Station angrenzenden Flächen wird schon seit einiger Zeit die Fahrbahn wieder hergestellt. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Stück Radweg bald wieder nutzbar ist, aber hier im Tal dauert ja alles etwas länger und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Klar, bei dem Bau der Schwebebahnhaltestelle sind viele Probleme aufgetreten und meine Kritik richtet sich nicht gegen die lange Bauzeit, sondern gegen die fehlende Einrichtung einer legalen Ausweichroute für Radfahrer. Bei einer Bauzeit von 16 Monaten wäre dieses eigentlich zu erwarten gewesen.