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Am 13. Juni 2015 fand die diesjährige NRW-Sternfahrt des ADFCs statt. Für die erstmalig an einem Samstag stattfindende Fahrt, kamen über 2.000 Radfahrende in die Landeshauptstadt. Neben dem Spaß am gemeinsamen Fahren, war die Fahrt mit zahlreichen Forderungen verknüpft. Fahrradparkanlagen, freie und große Radwege, sowie der Bau von Radschnellwegen wurden von den Mitfahrenden gefordert. Nach der großen Düsseldorfer Sternfahrt steht nun die nächste Sternfahrt in’s Haus. Am Sonntag, den 21. Juni findet die Dortmunder Sternfahrt statt. Auch hier wird es wieder einen Zubringer aus Wuppertal geben. Treffpunkte sind um 8:30 Uhr am Mirker Bahnhof und um 9:00 Uhr am Bahnhof Wichlinghausen.


Die Critical Mass-Besuchsfahrten scheinen dieses Jahr der neue Mass-Trend in Wuppertal  zu sein. Am vergangenen Freitag machten sich sechs Teilnehmer von Wuppertal auf den Weg nach Düsseldorf, um dort eine Runde durch die Stadt zu fahren. Ich war auch mit dabei und habe in Düsseldorf ein kleines Video der Fahrt durch Düsseldorf gedreht.

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Am Mittwoch hatte die Wuppertaler Critical-Mass-Facebookseite, zu einer gemeinsamen Fahrt nach Düsseldorf zur dortigen Critical Mass, aufgerufen. Dem Aufruf sind, bei tollen Frühlingswetter, ganze 16 Radfahrerinnen und Radfahrer gefolgt, womit die Gruppe auch auf größeren Straßen im Verband fahren konnte. Hauptsächlich ging die Route allerdings über Nebenstraßen und Waldwege. In Düsseldorf erreichte die kritische Masse über 60 TeilnehmerInnen. Insgesamt eine wirklich tolle und entspannte Fahrt, die schon am Mirker Bahnhof ein Charakter einer erwachsenen Klassenfahrt hatte.
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Am Sonntag heißt es wieder Rauf auf’s Rad und mitgefahren: Dieses Mal bei der Fahrradsternfahrt nach Düsseldorf. Zum fünften Mal findet inzwischen die Veranstaltung, bei der sich Radfahrer aus ganz NRW – und darüber hinaus – auf den Weg in die Landeshauptstadt machen um für ihre Anliegen zu werben, statt. Eine tolle Sache, wie mein Video aus dem letzten Jahr beweist. Alle Infos zu diesem Fahrradhighlight gibt es beim ADFC Düsseldorf. Die Wuppertaler Fraktion trifft sich um 12:00 Uhr am Wuppertaler Hauptbahnhof um dann gemeinsam über Vohwinkel und Haan nach Düsseldorf zu fahren.


Wenn’s mal nicht so hügelig seien soll, dann bin ich gerne im Rheinland unterwegs. Als Alternative zur meiner im Sommer oft gefahrenen Route über Ürdingen, fahre ich in der letzten Zeit gerne über Neuss. Vom Südpark geht’s los durch Blik, am Rhein entlang bis zur Theodor-Heuss-Brücke, dann über die Hansaallee wieder an den Rhein, durch Neuss (mit optionalen Pizza-Stopp) über die Fleher Brücke wieder zurück nach Düsseldorf. Ich finde die Strecke abwechslungsreich, es geht durch die Stadt (logisch), Wälder (wenn auch kurz) und am Rhein entlang (Oh, Wunder!). Von der „Hauptstrecke“ aus, kann man immer wieder leicht variieren, was die Strecke (für mich hoffentlich) auf Dauer attraktiv hält.

GPSies - Düsseldorf - Neuss - Düsseldorf


Rheintour auf einer größeren Karte anzeigen
Gestern Abend habe ich nochmals das schöne Wetter genutzt und eine kleine Runde am Rhein gedreht. Von Düsseldorf ging es über Meerbusch nach Uerdingen über die Rheinbrücke nach Duisburg-Sarn und zurück über Kaiserswerth nach Düsseldorf. In Düsseldorf angekommen war noch etwas Zeit die laue Nacht im Rheinpark zu genießen.

Das war sie also, die Fahrradsternfahrt 2011 nach, in und um Düsseldorf. Eigentlich wollte ich ja die Tour von Wuppertal aus mitfahren, aber auf Grund einer durchgezechten Nacht, entschied‘ ich mich doch dazu das Fahrrad auf‘s Auto zu packen und in Düsseldorf die ganze Strecke mitzufahren: Eine sehr deutsche Entscheidung. Um kurz nach 14 Uhr ging es dann auch an der Tonhalle los. In Oberkassel stieß die erster Gruppe zur Sternfahrt hinzu und es ging über die Theodor-Heuss-Brücke wieder auf die andere Rheinseite. Bei der Fahrt durch Düsseldorf stießen dann weitere Gruppen hinzu, die größte unter ihnen am Oberbilker Markt. Von dort aus ging der Weg der rund 2500 Radfahrer umfassende Kolonne über den Tausendfüßler (der ja sonst für den Radverkehr gesperrt ist) und durch den Rheintunnel bis zum Landtag. Im Gegensatz zu einer Critical Mass war bei dieser Veranstaltung alles durchgeplant: Die Strecke und die Ankunftsuhrzeiten an den verschiedenen Punkten in der Stadt waren festgelegt. Sonst wäre wahrscheinlich eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen. Die Fahrt war auf jeden Fall ein Erlebnis und war bis in‘s Detail gut geplant. Seltsam war allerdings der Schluss: Die Fahrt endete sehr unvermittelt am Landtag, aber irgendwas muss ja auch noch im für‘s nächste Jahr zu verbessern bleiben, zu verbessern ist auch wohl die Pressearbeit, da die Veranstaltung in den Medien leider wenig aufgenommen wurde.

Für die Veranstaltung muss dem ADFC ein großes Lob ausgesprochen werden: Die professionelle Durchführung und die große Mobilisierung haben die Fahrradsternfahrt zu einer eindrucksvollen Demonstration für eine bessere Infrastruktur für den nicht motorisierten Verkehr gemacht, die hoffentlich die Situation der Radfahrer nachhaltig verbessern kann.

Themenlinks
Video vom ADFC-Neuss (YouTube)