Am Sonntag findet zum dritten Mal die Bergische Velo statt. Wir, die Initiativen vom Team Fienchen, veranstalten, gemeinsam mit unseren Freunden von Le Courier – Fahrradkurier, ab Mittag das zweite Wuppertaler Lastenrad-Rennen. Bei diesem Rennen könnt ihr gegeneinander antreten, eure Fahr- und Packkünste unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen. Die Lastenräder für das Rennen werden uns von unseren Freunden von Punta Velo zur Verfügung gestellt, die Preise wurden uns von unseren Freunden von Fahrer gestiftet. Das Team Fienchen dankt für den Support und freut sich uns auf Sonntag!

Ab 12 Uhr können die vorhandenen Lastenräder auf dem Parcours ausprobiert werden. Egal ob ihr „einfach mal“ eine Runde drehen möchtet oder eine sportliche Trainingsrunde absolvieren wollt.

Bis 13:45 Uhr könnt ihr euch am Stand von Fahrradstadt Wuppertal und Le Courier zum Rennen anmelden. Meldebögen bekommt ihr am Stand.

14 Uhr: Die Temperatur steigt – Die Vorläufe beginnen. Gegen die Uhr gebt ihr auf dem Parcours alles. Es geht nicht (nur) um Geschwindigkeit! Beim Bepacken des Rads müsst ihr ebenfalls eure Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Wer schafft es in die Runde der letzten?

15 Uhr: Finale Im Finale treten die besten acht Fahrerinnen und Fahrer im K.O.-System gegeneinander an, bis wir den Sieger ermittelt haben.

15:30 Uhr: Ruhm und Ehre für den Sieger! Nach einem spannenden Finale küren wir, auf der auf der großen Siegerehrung, die Sieger auf dem Treppchen!

Utopiastadt, Fahrradstadt Wuppertal und ich bitten (mal wieder) um Eure Unterstützung, denn wir haben wahrlich Großes vor: Eine Garage für Fienchen I, Fienchen II und den Carla-Cargo-Anhänger, den ich Euch ja schon im Umzugsvideo gezeigt habe. Außerdem wollen wir ein Schließsystem für praktischen und sicheren Zugang zum Verleihsystem. Das würde ebenfalls einen Rund-um-die-Uhr-Zugang für angemeldete Nutzer beinhalten. Unter dem Projektnamen Utopiastadt Campus Raumstation haben wir nun das Projekt beim WSW-Klimafonds eingereicht und sind dort für das öffentliche Voting freigeschaltet worden. Für die Raumstation erhoffen wir uns eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 8.600 Euro, um direkt mit diesem nachhaltigen und klimafreundlichen Projekt loslegen zu können. Und jetzt kommt Ihr in’s Spiel: Für diese Förderung brauchen wir nur Eure Stimme. Auf der Seite des WSW-Klimafonds könnt ihr für unser Projekt abstimmen. Einfach E-Mail-Adresse eingeben, Bestätigungsmail öffnen, Link klicken – fertig! Unser Dank ist euch sicher!

Auf der Nordbahntrasse kommt in Zukunft ein Lastenrad zur Trassenpflege zum Einsatz. Am vergangenem Freitag wurde das elektrisch unterstützte Lastenrad der Trassenmeisterei übergeben. Möglich wurde die Anschaffung durch die Wuppertaler Abfallwirtschaftsgesellschaft, die die Kosten für Cleanchen übernommen hatten.

Auch Lutz Eßrich von der Wuppertalbewegung ist begeistert. Das Rad „soll den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern und den Ablauf komfortabler machen, zugleich ein Ausdruck des Dankes und unserer laufenden Wertschätzung für ihr tägliches Engagement sein.“

Der Anschaffung vorausgegangen war eine ausführliche Testwoche mit Fienchen, sowie die intensive Beratung durch die Fahrradstadt Wuppertal.  Im Dezember hatten wir Fienchen für eine Woche an die Trassenmeisterei ausgeliehen … und von den Vorzügen eines Lastenrads überzeugt!

In den nächsten Tagen ist die Trassenmeisterei mit unserem Lastenrad Fienchen auf der Nordbahntrasse unterwegs. Hier dazu unsere Meldung unserer Fienchen-Facebook-Seite:

Heute haben Kirsten und Simon vom Team-Fienchen unser Rad leihweise an die Trassenmeisterei übergeben. Thomas vom Wichernhaus bekam eine ausgiebige Einweisung und natürlich auch seinen persönlichen Fienchen-Ausweis! Die Trassenmeisterei und die ESW setzen im kommenden Jahr auf E-Mobilität, auf der Nordbahntrasse , sowie im gesamten Stadtgebiet. Dazu testet sie unter anderem auch Lastenräder, in diesem Fall Fienchen!

Wir wünschen viel Erfolg und hoffen nächstes Jahr auf weitere Lastenräder, auf der Trasse, und im Stadtbild!

Vielen Dank an dieser Stelle an die Mitarbeiter der Trassenmeisterei, für das Vertrauen, und für die sicherlich nicht immer leichte Arbeit, auf und um die Nordbahntrasse!

Zum ersten Mal findet in Wuppertal am 22. September der Autofreie Tag statt. Bereits seit 1995 existiert dieser Tag, an dem die Bürger aufgerufen werden, das Auto stehen zu lassen und mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuss ihren Tag zu bestreiten. In Wuppertal findet der Autofreie Tag unter Federführung der Bürgerschaft statt, da sich die Stadt, bzw. der Stadtrat, (noch) nicht dazu durchringen konnte, einen solchen Tag auszurichten. Zahlreichen Initiativen (ADFC Wuppertal / Solingen, AStA Wuppertal, IG Fahrradstadt Wuppertal, Der Grüne Weg, UtopiastadtRad, Wuppertalbewegung, Talradler.de und viele mehr) haben sich in einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen um gemeinsam für einen Autoverzicht zu werben.

Dabei geht es nicht darum Autofahrende zu missionieren, sondern darum diesen Tag als Anlass zu nehmen um die Stadt neu zu entdecken. Entstanden ist das Ganze durch eine Initiative der Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Nord und des Gymnasiums Bayreuther Straße. Im Rahmen eines Workshops erarbeiteten sie Ideen und Konzepte zur Nachhaltigkeit und präsentierten ihre Ergebnisse dem Oberbürgermeister Andreas Mucke und der Öffentlichkeit. Unter anderem forderten die Schülerinnen und Schüler einen autofreien Tag in Wuppertal. Aus diesem Wunsch entstand die Idee den Autofreien Tag erstmals in Wuppertal zu veranstalten.

Innerhalb von wenigen Wochen erarbeiteten die beteiligten Organisationen ein ausführliches Programm, Oberbürgermeister Andreas Mucke übernahm die Schirmherrschaft. Seit letzten Donnerstag läuft die Werbetrommel, von der Pressemitteilung über die Facebook-Seite (für die ich und meine Mitstreiter drei neue Videos produziert habe) bis hin zur Flyern und Plakaten, informieren die verschiedenen Institutionen über die geplanten Aktionen. Zugegeben: Es ist eine ganze Menge Arbeit, deshalb freut es mich sehr, dass – in typischer Wuppertaler Manier – verschiedenste Akteure der Zivilgesellschaft zusammen kommen, gemeinsam arbeiten und mit gutem Beispiel voran gehen.

Hier das geplante Programm für den 22. September in der Übersicht:

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Um Fienchen ausleihen zu können, braucht ihr ja bekanntlich eine kurze Einweisung in die Benutzung des Rads. Nächste Woche gibt es gleich zwei Termine zur Ersteinweisung. Am Montag von 18-20 Uhr und am Dienstag von 19-21 Uhr könnt ihr euch die Bedienung von Fienchen von fachkundigen Personal zeigen lassen und alle Fragen, die ihr zum System habt, loswerden. Nach der Einführung bekommt ihr den Fienchen-Benutzerausweis ausgehändigt, mit dem ihr künftig das Rad entleihen könnt. Die Einführungen finden an beiden Tagen am Mirker Bahnhof statt.

Kurz und bündig: Seit heute morgen kann man nun Fienchen, das erste freie Lastenrad für Wuppertal, online reservieren. Bilder von der Veranstaltung gestern, gibt es hier. Die WZ hat in der heutigen Ausgabe einen Artikel über Fienchen veröffentlicht und auch die Lokalzeit Bergisches Land berichtet heute Abend ab 19:30 Uhr über Fienchen.

Hinter den Kulissen haben wir in den letzten Wochen hart gearbeitet, nun ist es soweit: Am Sonntag um 14 Uhr stellen wir Fienchen und den Fienchen-Verleih zum ersten Mal offiziell vor. Ort des Geschehens ist der Mirker Bahnhof, dort wird auch Fienchen beheimatet sein. Um die Wartezeit zu überbrücken, hier ein kurzes Video von der Montage des Fienchen-Designs.

Am 5. April 2013 waren wir 24, am 4. April 2014 waren wir 74, am 3. April 2015 waren wir 227 und gestern waren wir sage und schreibe 364 Radfahrende, die mit als Critical Mass durch Wuppertal gefahren sind. Von der Kluse ging es zunächst nach Oberbarmen und weiter nach Langerfeld. Von dort aus drehten wir eine Runde durch Heckinghausen und fuhren über den Loh und das Luisenviertel bis zum Rutenbecker Weg in Sonnborn. Nach knapp 25 Kilometer endete die April-CM an der Kluse. Ich bin das erste Mal mit Fienchen, dem freien Lastenrad von IG Fahrradstadt Wuppertal, Talradler.de und UtopiastadtRad, die gesamte CM gefahren. Deshalb hier, quasi als Weltpremiere: Die Wuppertaler Critical Mass aus den „Augen“ von Fienchen.