Obwohl morgens die Sonne schien, wurde die Wolkendecke immer dichter. Trotzdem hatten sich am Wuppertaler Hauptbahnhof fünf Radfahrerinnen und Radfahrer eingefunden um über die Balkantrasse nach Köln zu fahren. Den Weg nach Lennep sollte die S7 überbrücken. In Barmen stieg noch ein bekanntes Gesicht zu, in Lennep warteten noch zwei weitere Mitfahrer, die sich die Bahnfahrt gespart hatten. Die Fahrt über die Trasse verlief problemlos und auch die Fahrt durch Wermelskirchen war nicht so nervig wie sonst. In Kuckenberg verließen wir die Trasse und fuhren auf dem schnellsten Weg nach Köln. Am gut gefüllten Rudolfplatz angekommen, verging nicht mehr viel Zeit bis sich die Kölner Critical Mass in Bewegung setzte. Nach der Fahrt über die Deutzer Brücke wurde schnell klar, die war die größte Critical Mass-Fahrt, die jemals in NRW stattgefunden hatte. Die Teilnehmerzahl von 610 Mitfahrenden verbreitete sich wie ein Lauffeuer. An diesem Freitag verzeichneten zahlreiche Critical Mass Fahrten Teilnehmerzuwächse. Das lässt auf nächste Woche hoffen, denn dann ist Wuppertal wieder an der Reihe. Los geht es, wie immer, um 19 Uhr an der Schwebebahnhaltestelle Kluse.

Am Freitag bin ich bei der Critical Mass in Köln mitgefahren. Die Mass in Köln gibt es knapp zwei Jahre länger als die in Wuppertal und hat am Freitag einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt. Mit rund 300 TeilnehmerInnen fuhren so viele Radfahrer wie noch nie durch die Kölner Innenstadt.