Baustelle zwischen Arbeitsamt und Landgericht

46075_658031964226148_883652621_nSeit gestern früh ist der Talradweg zwischen Arbeitsamt und Landgericht gesperrt. Fußgänger können die Baustelle passieren, mit dem Fahrrad wird’s allerdings eng (und ist zu dem auch noch verboten). Für den Autoverkehr ist eine Umleitung über die B7 ausgeschildert. Eine eigene Umleitung für den Radverkehr gibt es nicht.

Nichts Neues auf der Talachse

Es ist das Nadelöhr zwischen Barmen und Elberfeld. Am Landgericht ist – durch die Baustelle an der gleichnamigen Schwebebahnhaltestelle – bereits seit September 2010 der Radweg von Elberfeld in Richtung Barmen unterbrochen; was die Fahrt in den Ostteil der Stadt immer wieder zu einem Glücksspiel macht. Zwar ist es möglich die Wupperbrücke zum Hartmannufer zu befahren, allerdings entpuppte sich das Ufer ebenfalls als Sackgasse, da auch dieser Weg durch die Bauarbeiten an der Station gesperrt war. Ich bin dann oft „querfeldein“ nach dem Vorschlag des ADFC bis zur Haspeler Straße gefahren, aber ärgere mich jedes Mal über diese Baustelle.

Langsam lichtet sich die Baustelle und auch im unmittelbar an die Station angrenzenden Flächen wird schon seit einiger Zeit die Fahrbahn wieder hergestellt. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Stück Radweg bald wieder nutzbar ist, aber hier im Tal dauert ja alles etwas länger und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Klar, bei dem Bau der Schwebebahnhaltestelle sind viele Probleme aufgetreten und meine Kritik richtet sich nicht gegen die lange Bauzeit, sondern gegen die fehlende Einrichtung einer legalen Ausweichroute für Radfahrer. Bei einer Bauzeit von 16 Monaten wäre dieses eigentlich zu erwarten gewesen.