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Seitdem ich regelmässig mit dem Rad fahre, komme ich kaum noch dazu einfach mal so Fahrrad zu fahren, und auch im Blog habe ich schon lange keine einfache Fahrradstrecke mehr vorgestellt. Ob ich nun zu Terminen oder zum Einkaufen fahre, immer gibt es ein bestimmtes Ziel oder einen Anlass. Gestern habe ich das tolle Wetter genutzt und bin einfach mal wieder so mit dem Rad unterwegs gewesen.
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Gute Nachrichten vom Panoramaradweg Niederbergbahn: An der Abtskücher Straße wird zur Zeit eine Brücke zur Überquerung der Straße gebaut. Die ursprüngliche Brücke, die vor 15 Jahre abgerissen wurde, ist nicht beim Ausbau des Radweges wiederhergestellt worden. Durch die starke Kritik der Nutzer und der Tatsache, dass inzwischen viele Kinder die Trasse als Schulweg nutzen, entschied sich die Stadt nun dazu die Überquerung nachträglich zu realisieren. Noch in diesem Jahr soll die Brücke fertiggestellt sein.

Weitere Infos: Heiligenhaus Blog

Der bergische Sommer war dieses Jahr nicht so berühmt, wie dieses Video aus dem Juli 2011 beweist. Während der Abfahrt von Heiligenhaus nach Flandersbach werde ich (und eine weitere Gruppe Radfahrer) von einem Gewitter überrascht. Nach der Abfahrt wurde der Niederschlag noch stärker, also stellte ich mich unter einer Brücke am Rande der Kalkwerke unter. Nach ein paar Minuten kam ein Junge auf einen Fahrrad vorbei und frage mich, ob ich kein Auto haben würde. Ich sagte ihm, das ich ein Auto hätte (Naja … ich kann zumindest ein Auto mitbenutzen), daraufhin fragte er mich warum ich mit dem Fahrrad fahren würde, wenn ich doch ein Auto hätte. Ich war irritiert. Ich versuchte ihm dann klar zu machen, dass Fahrradfahren gesund sei und Spass machen würde. Freilich war meine Argumentationsgrundlage bei den aktuellen Wetterbedingungen eher mau.

Diese kleine Anekdote zeigt vielleicht eines der Probleme mit denen wir es bei der Mobilitätswende zu tun haben: Das Auto wird immer noch als Fortbewegungsmittel Nummer Eins verstanden und propagiert. Das Fahrrad hingegen ist noch immer eher ein Sportgerät oder ein Freizeitverkehrsmittel.

Durch die Eröffnung des Panoramaradweg Niederbergbahn ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für Rundstrecken von Wuppertal oder vom S9-Haltepunkt Wülfrath-Aprath. Diese rund 26 Kilometer lange Tour nutzt – beginnend vom S-Bahn-Haltepunkt den Panoramaradweg als Aufstieg nach Velbert und folgt dem Radweg über die zahlreichen Viadukte zwischen Velbert und Heiligenhaus. Kurz vor der Unterbrechung der Strecke an der Abtskücher Straße wird der Radweg verlassen. Weiter geht es durch eine Siedlung, gefolgt von einer rasanten Abfahrt nach Flandersbach. Von dort aus geht es über die Flandersbacher Straße und über den Außenast des Panoramaradwegs weiter nach Wülfrath-Aprath

Die Karte zur Runde kann hier bei Google Maps einsehen.

Es kann so schön sein … hier z.B. der geöffnete Engelnbergtunnel.

Inzwischen gibt es einige Fortschritte bei den bergischen Bahntrassen: So scheint zur Eröffnung des Panoramaradweg Niederbergbahn am 6. Juli die komplette Strecke von Wülfrath über Velbert und Heiligenhaus nach Essen fertiggestellt und somit nutzbar zu sein. Außerdem sollen die Verbindungen zur (irgendwann mal fertiggestellten) Nordbahntrasse und zur Korkenziehertrasse ausgeschildert und hergerichtet sein. Laut ADFC-Wuppertal soll auch ein kurzes Stück der ‚alten Korkenziehertrasse‘ als Radweg hergerichtet werden. Auch die Arbeiten am Wasserquintett-Radweg schreiten voran. Aus Wuppertaler Sicht fast unvorstellbar: Die Artenschutzproblematik wurde hier vorbildlich gelöst: Im Marienheider Tunnel wird eine Zwischendecke eingezogen, der Höhsieper Tunnel wird mit einer Trennwand ausgestattet. Angesichts dieser Nachrichten sind die aktuellen Ereignisse rund um die Nordbahntrasse unverständlich: So wurde bei der EU-Kommision eine Beschwerde eingereicht und dadurch erreicht, dass das Land Nordrhein-Westfalen für den Tunnel Schee eine Wintersperre verhängt. Eigentlich braucht man doch für die Sperrung erstmal einen Weg, und auch die Arbeiten die mit einem großen Baustellenschild angekündigt werden, kommen nur langsam voran. Wie schön es allerdings seinen kann auf der Nordbahntrasse durch einen Tunnel zu fahren konnte man am Sonntag und Montag erleben. An diesen Tagen war nämlich der Tunnel Engelnberg geöffnet.

 

 

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Während der Streit um die Wuppertaler Nordbahntrasse immer absurdere Züge annimmt, wächst der Panoramaradweg von Oberdüssel über Wülfrath, Velbert, Heiligenhaus nach Essen mit jeder Woche ein wenig weiter. Aktuell ist die Trasse von ihrem Beginn an der Stadtgrenze zu Wuppertal am Oberdüssler Weg (Hinter der Überführung über die Trasse der S9) mit einer kurzen Unterbrechung am Zeittunnel in Wülfrath bis zum Ostumer Weg in Velbert durchgängig asphaltiert. Daran anschließend sind zwar weitere Teilstücke bereits hergerichtet, aber einige Brücken brauchen zur Zeit noch etwas Aufmerksamkeit, und auch zwischen Velbert und Heiligenhaus ist noch einiges zu tun. Wenn allerdings die Bauarbeiten in diesem Tempo weitergehen, steht einer gemütlichen Radtour von Oberdüssel nach Essen nichts mehr im Wege.

Ein unspektakuläres Foto, aber eine spektakuläre Entwicklung. Nordwestlich von Wuppertal wächst der Panoramaradweg auf der „Niederbergtrasse“ in Rekordgeschwindigkeit. Am Wochenende zog mich die Neugierde auf das Teilstück zwischen Wülfrath und Velbert. Zu meiner Überraschung fand ich das Teilstück zwischen dem Zeittunnel und dem Industriegebiet Dieselstraße nicht nur bereits asphaltiert, sondern auch schon in Benutzung vor. Viele Radfahrer waren ebenfalls gekommen um sich ein Bild über aktuellen Ausbaustand zu verschaffen. Und auch im innerstädtischen Bereich macht der Bau große Fortschritte, leider gilt dieses nur für Velbert. Die Verbindung nach Heiligenhaus vermittelt den Eindruck, als sei hier noch einiges an Arbeit zu leisten.

Die Geschwindigkeit des Ausbaus macht Lust auf mehr. Wenn der Bereich bis Koxhof fertig gestellt ist, kann man nach der rasanten Abfahrt von den Elberfelder Höhen direkt nach überqueren der S9-Bahntrasse den Panoramaradweg nutzen. Die Fahrt auf der L74 entfällt damit und die Hoffnung entsteht, dass mehr und mehr Leute auf’s Rad steigen, da sie diese viel befahrene Landstraße nicht mehr nutzen müssen. Der ADFC ist optimistisch, dass besagtes Teilstück noch diesen Monat fertig wird. Schön wäre es ja.