Sternfahrt Dortmund 2016

Bei bestem Wetter und sommerlichen Temperaturen ist gestern die 4. Dortmunder Fahrradsternfahrt über die Bühne gegangen. Auf der Fahrt nach Dortmund, mit dem von mir organisieren Zubringer, hatten wir allerdings noch das Vergnügen durch einen längeren Nieselschauer zu fahren. Ein schleichender Platten eines Mitfahrers machte das Einhalten des „Fahrplans“ zu einer Herausforderung, die wir allerdings hervorragend meisterten. In Dortmund angekommen, warteten wir dann gemeinsam auf die Hauptroute der Sternfahrt, die uns gegen 13:25 einsammeln sollte. Es folgten eine Runde um den Wall und den Borsigplatz. Das Highlight war allerdings die Fahrt über den Ruhrschnellweg.

Links:
Webseite der Sternfahrt Dortmund
Deshalb waren Radfahrer auf der B1 unterwegs (WAZ)
Bildergalerie von Christian Lamker

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Kaum ist die Düsseldorfer Sternfahrt vorbei, steht am Sonntag, dem 19. Juni 2016 die Dortmunder Sternfahrt ins Haus. Unter dem Motto „Mobil ohne Auto – für’s gute Klima!“ rufen u.a. zahlreiche ADFC Kreisgruppen, VeloCity Ruhr, VCD Dortmund, VeloKitchen Dortmund sowie die IG Fahrradstadt Wuppertal und Talradler.de zur Teilnahme auf. Mit der Fahrrad-Sternfahrt soll für eine bessere Radinfrastruktur und mehr Rücksichtnahme auf Radfahrende demonstriert werden. Seit letztem Jahr wird der Zubringer nicht mehr von mir alleine, sondern von der IG Fahrradstadt Wuppertal organisiert. In diesem Jahr starten wir um 9.30 Uhr an der Utopiastadt bzw. um 10.00 Uhr am Bahnhof Wichlinghausen und fahren über Hasslinghausen (10:45 Uhr) und Wengern (11:15 Uhr) nach Witten. Dort schließen wir uns dem Wittener Zubringer nach Dortmund an. Zur Einstimmung gibt es hier nochmal das Video vom letzten und vorletztem Jahr:

Mit knapp 2000 Teilnehmern setzte sich der Abwärtstrend in Sachen Teilnehmerzahlen bei der landesweiten ADFC-Sternfahrt leider fort. An einem Sonntag mit massig Alternativprogramm ist dies allerdings auch kein Wunder. Leider wurde, auf Grund von weiteren Demonstrationen in der Innenstadt die Route der Fahrt halbiert. Die KÖ und der Rheinufertunnel fielen dieser Streichung zum Opfer. Immerhin: Mit der Rheinüberquerung und der Durchfahrt durch den KÖ-Bogen-Tunnel gab es immerhin zwei Highlights.


Trotz des durchwachsenen Wetters fuhren am Sonntag über 600 Radfahrende durch Dortmund. Für das Team Wuppertal begann die Fahrt, zu der die IG Fahrradstadt Wuppertal eingeladen hatte, um 8:30 Uhr am Mirker Bahnhof. Über Wichlinghausen und Hasslinghausen ging es – bei leichtem Nieselregen – nach Wengern. Dort hatten wir einen längeren Aufenthalt. Von Witten aus ging es, quer durch die Stadt, weiter Dortmund. Nach dem sich die verschiedenen Zuläufer am Friedensplatz zusammengefunden hatten, startete die Sternfahrt quer durch die Stadt.

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Kaum ist die Düsseldorfer Sternfahrt vorbei, steht diesen Sonntag die Dortmunder Sternfahrt ins Haus. Unter dem Motto „Mobil ohne Auto – Wir steigen auf!“ rufen u.a. zahlreiche ADFC Kreisgruppen, VeloCity Ruhr, VCD Dortmund, VeloKitchen Dortmund sowie die IG Fahrradstadt Wuppertal zur Teilnahme auf. Die Sternfahrt ist Teil eines bundesweiten Aktionstag zum Thema autofreie Mobilität. Mit der Fahrrad-Sternfahrt am 21. Juni 2015 soll für bessere Radwege und mehr Rücksichtnahme auf Radfahrer demonstriert werden. Dieses Jahr wird der Zubringer nicht mehr von mir alleine, sondern von der IG Fahrradstadt Wuppertal organisiert. Diesen Sonntag starten wir um 8.30 Uhr an der Utopiastadt bzw. um 9:00 Uhr am Bahnhof Wichlinghausen und fahren über Hasslinghausen (9:45 Uhr) und Wengern (11:15 Uhr) nach Witten. Dort schließen wir uns dem Wittener Zubringer nach Dortmund an. Zur Einstimmung gibt es hier nochmal das Video vom letzten Jahr:

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Am 13. Juni 2015 fand die diesjährige NRW-Sternfahrt des ADFCs statt. Für die erstmalig an einem Samstag stattfindende Fahrt, kamen über 2.000 Radfahrende in die Landeshauptstadt. Neben dem Spaß am gemeinsamen Fahren, war die Fahrt mit zahlreichen Forderungen verknüpft. Fahrradparkanlagen, freie und große Radwege, sowie der Bau von Radschnellwegen wurden von den Mitfahrenden gefordert. Nach der großen Düsseldorfer Sternfahrt steht nun die nächste Sternfahrt in’s Haus. Am Sonntag, den 21. Juni findet die Dortmunder Sternfahrt statt. Auch hier wird es wieder einen Zubringer aus Wuppertal geben. Treffpunkte sind um 8:30 Uhr am Mirker Bahnhof und um 9:00 Uhr am Bahnhof Wichlinghausen.


Heute ging die zweite große Sternfahrt in Nordrhein-Westfalen über die Bühne. Ein Aktionsbündnis aus ADFC-Gruppen, dem Umweltamt der Stadt Dortmund, VeloCity-Ruhr sowie der VeloKitchen Dortmund hatten zu der Sternfahrt aufgerufen. Neben dem Fahrradspass, der eine solche Fahrt mit sich bringt, artikulierte die Sternfahrt auch konkrete Forderungen wie z.B. mehr Fahrradstraßen, Tempo30 im Wohngebieten und die Abschaffung der Radwegbenutzungspflicht. Rund 1400 Teilnehmer folgten, bei traumhaften Fahrradwetter, dem Aufruf aus Dortmund. Der Zubringer aus Wuppertaler startete um 9 Uhr an der Kluse.

Nach der Sternfahrt ist vor der Sternfahrt. Nach der großen NRW-Sternfahrt nach Düsseldorf, steht nun die Dortmunder Ausgabe auf dem Programm. Unter dem Motto „Ab auf die Straße! Mobil ohne Auto!“ startet die Hauptroute um 13 Uhr auf dem Nordmarkt. Von dort geht es zur Westfalenhalle, weiter zum Borsigplatz und mit einer Umrundung des Walls in die Dortmunder City. Auch von Wuppertal aus gibt es wieder einen Zubringer. Um 9.00 Uhr startet der Wuppertaler Ast von der Kluse aus, um 9:30 Uhr wird der Berliner Platz in Oberbarmen erreicht. Danach geht es auf dem direkten Weg nach Hasslinghausen, Wengern und Witten. Die gesamte Tour umfasst ca. 61 Kilometer. Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Seite der Dortmunder Sternfahrt.

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Der ältere Herr sitzt hinter dem Steuer seines BMWs und hupt. Schließlich öffnet er die Türe und ruft: „Wenn sie zehn Radfahrer platzmachen, kann ich da durch“. Von hinten antwortet jemand mit „finde den Fehler!“. Wir sind irgendwo zwischen Wuppertal und Düsseldorf. Wir, das sind zwischen 150 und 200 Radfahrerinnen und Radfahrer aus Wuppertal, Haan und Solingen. Der gute Mann muss nicht lange warten, denn während der Mann hilflos hinterm Steuer sitzt, setzt sich die Truppe vorne in Bewegung. Bis auf diesen kleinen Zwischenfall verläuft die Fahrt nach Düsseldorf sehr harmonisch. In Unterfeldhaus stoßen weitere RadfahrerInnen zu der Truppe, die von nun an unter Polizeischutz steht. Mit Blaulicht und unter dem Lärm der Polizeimotorräder geht es zunächst nach Düsseldorf-Gerresheim und dann weiter bis zum Oberbilker Markt. Dort gibt es eine kurze Pause und ein Wiedersehen mit Freunden aus den anderen Zubringergruppen.

Nach einer knappen Viertelstunde zieht der Hauptzug der Sternfahrt, der gegen 13 Uhr an der Königsallee gestartet war, an uns vorbei. Wir schließen uns dem Hauptfeld an. Von der Oma mit dem Hollandrad zu Kleinkindern im Bullit ist während der Fahrt alles zu sehen. Vom Gelegenheits- bis zum Rennradfahrer sind heute alle auf den Beinen Rädern. Bei dem Wetter (knappe 20 Grad und blauer Himmel) kein Wunder! Die Stimmung ist gut, doch leider drängeln immer wieder Autofahrer in die Masse, da es die Polizei versäumt auch größere Einmündungen zum Südring zu sperren. Zum Glück gibt es immer wieder Menschen aus dem Feld, die diese Aufgabe übernehmen. Nach der Fahrt über den Überflieger im Düsseldorfer Hafen stehen wir rund eine Viertelstunde im Niemandsland zwischen dem QVC-Parkhaus und einem großen Brachfläche. „So muss sich wohl der Berufsverkehr anfühlen“, scherzt eine junge Frau auf einem roten Fixie-Fahrrad. Der große Mann, Mitte 50, der neben ihr steht, findet das scheinbar nicht so lustig. Es wird das Beste aus dieser Unterbrechung gemacht: Jacken werden ausgezogen, Bananen gegessen und Fotos geschossen. Der Ärger über die Zwangspause verfliegt allerdings nach wenigen Metern: Die Fahrt durch den zwei Kilometer langen Rheinufertunnel steht an. Normalerweise ist der 1993 eröffnete Tunnel für Radfahrer tabu, doch heute gehört er für ein paar Minuten den Radfahrerinnen und Radfahren, die die Fahrt sichtlich genießen. s2Es wird gejubelt, geklingelt und die Musikanlagen an ihre Grenzen gebracht. Im Tunnel steht auch eine Sambatruppe, die ebenfalls den Tunnel beschallt. Es entsteht ein Mash-Up aus Samba, Ska, Funk, Fahrradklingeln und Freudenschreien. Wir passieren die Rheinuferpromenade und die Kaiserstraße. Als nächstes steht die Fahrt durch den Kö-Bogen-Tunnel (der auch mit einem Zeichen 254 versehen wurde) auf dem Programm. Ich wundere mich, dass bei dem dreispurigen Tunnel kein Platz für einen Radweg eingeräumt wurde. So sieht also nachhaltige Verkehrsplanung in der Landeshauptstadt aus. Nach wenigen Metern erreichen wir die Königsallee. Auf der aufgestellten Bühne spielt eine Band. Hier endet, bei gutem Essen und netten Gesprächen mit Freunden aus ganz NRW, mein persönliches Sternfahrterlebnis. Und was für ein Erlebnis: 7.500 Teilnehmer sprechen eine deutliche Sprache! Nun ist die Politik am Zug, sich den Forderungen der Sternfahrt anzunehmen! Wie im letzten Jahr gilt mein Dank allen, die diese tolle Fahrt möglich gemacht haben. Die nächste Sternfahrt in NRW steht schon auf dem Programm. Am 15. Juni 2014 findet die nächste Sternfahrt nach Dortmund statt. Von Wuppertal fährt ein Zubringer von der Kluse in die Ruhrmetropole. Startzeit ist dort um 9:00 Uhr. Außerdem findet am selben Tag auch die Kölner Sternfahrt statt.

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Am Sonntag findet zum zweiten Mal die NRW Fahrradsternfahrt statt. Ziel ist auch dieses Mal die Landeshauptstadt Düsseldorf. Wie im letzten Jahr, gibt es am 4. Mai 2014 wieder eine Zulaufroute aus Wuppertal. Anders in den Jahren zuvor (vor der NRW-Sternfahrt war es „nur“ die Düsseldorfer Sternfahrt), treffen sich die Radfahrerinnen und Radfahrer aus Wuppertal nicht am Hauptbahnhof, sondern auf der Nordbahntrasse am Bahnhof Mirke. Abfahrt ist dort schon um 11:40 Uhr. Die nächsten Stationen der Route sind Vohwinkel-Bahnhof (12:15 Uhr), Haan Markt (13:00 Uhr) und Unterfeldhaus (13:45 Uhr). Ab Unterfeldhaus begleitet die Polizei die Radfahrerinnen und Radfahrer, vorher wird als Verband gefahren. Die Geschwindigkeit ist, wie man an den geplanten Zeiten erkennen kann, moderat. Durch die Führung über die Nordbahntrasse gibt es im Stadtgebiet, bis auf die Umfahrung des Dorp-Tunnels, keine unnötigen Steigungen. Die Sternfahrt macht nicht nur eine Menge Spass, sondern stellt auch konkrete Forderungen an die Politik im Land und den Kommunen: So soll unter anderem einen Radverkehrsetat auf Landes- und Kommunalebene von jährlich 10 Euro pro Einwohner eingerichtet und bei Radwegen eine generelle Breite von zwei Metern eingefordert werden. Auch sollen die neuen Radschnellwege nicht an der Stadtgrenze enden, sondern bis in die Stadtzentren geführt werden. Alle Forderungen und Zulaufrouten sind auf der der offiziellen Webseite der Sternfahrt zu finden. Zeitgleich zur Sternfahrt findet am Mirker Bahnhof der Wuppertaler Mobilitätstag statt. Von 11 bis 17 Uhr dreht sich zwischen dem Ottenbrucher Bahnhof und dem Mirker Bahnhof alles um das Thema Mobilität. Weitere Infos gibt es auf den Seiten von Clownfish … und ja: Ärgerlich, dass beide Veranstaltungen am gleichen Tag stattfinden.

Update: Satz über den geforderten Etat geändert. Siehe Kommentare