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Am ehemaligen Bahnhof Lüntenbeck wird aktuell der „Tescher Stich“ ausgebaut. Damit ist ein Stück der eigentlichen Nordbahntrasse gemeint. Die Trasse führte an der Lüntenbeck geradeaus durch den Tescher Tunnel in Richtung Hahnenfurth und weiter Mettmann. Der Weg wird bis zur Straße Grünewald mit einer wassergebundenen Schicht versehen, ähnlich wie wir es von der Sambatrasse her kennen. Die knapp 700 Meter lange Strecke soll Anfang 2016 offiziell zur Verfügung stehen. Nach der Eröffnung kann man die neue Verbindung als Abkürzung zum Panoramaradweg Niederbergbahn oder in die Stadtteile Schöller oder Hahnenfurth nutzen.

 

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Am Freitag, den 19. August wird endlich die Wuppertaler Nordbahntrasse eröffnet. Bis auf die Brücke in Bracken, wird die gesamte Strecke zwischen dem Bahnhof Schee und dem Gewerbegebiet Vohrang benutzbar sein. Um dieses ausgiebig zu feiern, sind zahlreiche Aktivitäten auf der neu eröffneten Nordbahntrasse geplant:

Trassen-Express
Für alle diejenigen, die mit dem Rad zur Trasseneröffung fahren wollen, hat die IG Fahrradstadt Wuppertal einen Trassen-Express ins Leben gerufen. Die Idee: Mit möglichst vielen Menschen gemeinsam zur Trasseneröffnung fahren. Um 12:45 startet der Express am Bahnhof Vohwinkel, um 13:08 Uhr erreicht er den Bahnhof Ottenbruch. Es folgen Bahnhof Mirke (13:18 Uhr), Bahnhof Loh (13:29 Uhr) und der Bahnhof Heubruch (13:38 Uhr). Die Ankunft in Wichlinghausen ist für 13:45 geplant. Die Geschwindigkeit soll bei ca. 12 km/h liegen. Auch eine Laufgruppe hat sich angemeldet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich an den verschiedenen Bahnhöfen anzuschließen. Alle Stationen und Zeiten gibt es auch auf der Seite der IG Fahrradstadt Wuppertal. (Facebook-Event)

Bahnhof Wichlinghausen
12:00 Uhr – Ökumenischer Gottesdienst auf dem Bahnsteig des Wichlinghauser Bahnhofs
13:00 Uhr – Baumpflanzaktion mit Moscheegemeinden auf dem Gelände der Wichernkapelle.
14:00 Uhr – Offizielle Einweihung der Nordbahntrasse
Im Anschluss veranstaltet die WuppertalBewegung eine gemeinsame Fahrradtour entlang der Trasse. Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der WuppertalBewegung und der Stadt Wuppertal. (Facebook-Event)

Eröffnungsparty am Mirker Bahnhof 
Nach der offiziellen Eröffnung geht es ab 15:30 Uhr  in der Utopiastadt im Mirker Bahnhof weiter. Das Team des Hutmachers schenkt auf dem Bahnsteig kostenlos Tee aus, außerdem können weitere Getränke dort gekauft werden. Auf dem Bahnsteig ist ein Lagerfeuer geplant. Ab 18:00 Uhr soll die durchgängig befahrbare Trasse in der Hebebühne (unterhalb des Mirker Bahnhofs) gefeiert werden. Neben Musik werden dort auch meine Videos auf einer Leinwand gezeigt. (Facebook-Event)

Weitere Aktivitäten
Eine Gruppe aus Dortmund reist mit dem Zug zum Trassen-Express an. Treffpunkt am Dortmunder HBF ist um 10:45 Uhr. Die Rückfahrt nach Dortmund (durch den Scheetunnel) ab Wichlinghausen ist für 14:30 Uhr geplant. Weitere Informationen gibt’s bei Facebook.

Was vergessen? – Weitere Termine einfach an termine(at)talradler.de melden.

 


Auf der Nordbahntrasse ist nun ein weiteres Trassenstück asphaltiert worden. Durch den Abschnitt zwischen der langen Brücke und Haaner Straße, ist nun eine zügige Fahrt vom jetzigen Trassenende am P+R-Parkplatz Vohwinkel zur Stadtgrenze möglich. Das jetzt geschaffene Stück erspart mehrere Ampeln und eine unnötige Steigung auf der Vohwinkler Straße. Über den Ludgerweg erreicht man, über eine langgezogene moderate Steigung, die Korkenziehertrasse, den Panoramaradweg Niederbergbahn und den von mir schon mehrfach empfohlenen Weg nach Düsseldorf. Durch diese Baumaßnahme wird die – hoffentlich im Herbst durchgängig befahrbare – Nordbahntrasse besser an die umliegenden Radwege, sowie an weitere Wohngebiete angebunden. Dadurch wird auch die Funktion als Radschnellweg weiterhin gestärkt. Eine Fahrt an den Rhein, die Ruhr oder zu einem großen Süßwarenhersteller in Solingen steht dann nichts mehr im Wege.

vohrangIn den nächsten Tagen beginnen die Bauarbeiten für die Nordbahntrassen-Erweiterung durch das geplante Gewerbegebiet VohRang. Der Bauabschnitt durch den ehemaligen Güterbahnhof beginnt an der Langen Brücke und endet an der Haaner Straße. Von dort besteht über den Ludgerweg Anschluss an die Korkenziehertrasse und den Panoramaradweg Niederbergbahn. Außerdem sind Ziele in Richtung Düsseldorf über diese Verbindung deutlich schneller zu erreichen. Der Bauabschnitt ist rund 1,2 Kilometer lang und wird in einer Breite von 3 Metern ausgeführt. Zu erreichen ist das Trassenstück vom jetzigen Trassenende am P+R-Parkplatz Vohwinkel über das Wohngebiet Stationsgarten. Mit der Fertigstellung des Radschnellwegs rechnet die Stadt Ende April/Anfang Mai. Tolle Sache!

Meldung der Stadt Wuppertal

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Auch hier, am ehemaligen Bahnhof Heubruch, gehen bald die Arbeiten los.

Die Stadt Wuppertal hat gestern eine Nordbahntrassen-Bau-Bilanz für das Jahr 2013 veröffentlicht, in der auch die nächsten Bauschritte aufgeführt sind. Folgendes ist konkret geplant:

  • In Vohwinkel beginnt in Kürze der Wegebau durch das VohRang-Gewerbegebiet. Der 1,2 Kilometer lange Weg verbindet das aktuelle Trassenende am P+R-Platz in Vohwinkel mit dem Ludgerweg. Von hier aus gibt es Anschluss an eine ehemalige Straßenbahntrasse in Richtung Korkenziehertrasse / Düsseldorf.
  • Etwas mehr als einen halben Kilometer Trasse soll in Kürze am ehemaligen Bahnhof Heubruch zwischen dem Goldammerweg und dem Viadukt Westkotter Straße entstehen.
  • Noch diese Woche sollen die Arbeiten an dem Teilstück Linderhauser Straße / Brücke Kohlenstraße abgeschlossen werden. Die Arbeiten an dem Einschnitt Bramdelle, der das neue Teilstück mit dem Rest der Trasse verbindet, soll in zwei bis vier Monaten fertig sein.
  • Eine gute Nachricht kommt auch von den zahlreichen Viadukten auf der Trasse. Inzwischen sollen alle Arbeiten an den Bauwerken ausgeschrieben worden sein.

Den vollständigen Bericht gibt es auf den Webseiten der Stadt Wuppertal.

Bis auf eine Brücke und den Bereich am Schaeffler-Werk ist das Nordbahntrassenteilstück vom ehemaligen Haltepunkt Dorp bis zum Homanndamm nun asphaltiert. Leider wird das Teilstück wohl erstmal nicht an den Rest der Trasse angeschlossen werden, denn die Sanierung des Tunnel Dorp ist erst für nächstes Jahr geplant. Ob es bis dahin eine Übergangslösung gibt ist noch unklar, aber nicht sehr wahrscheinlich. Solange bleibt nur die Möglichkeit der Umfahrung des Tunnels.
Wenn das Trassenstück allerdings freigegeben ist (noch handelt es sich hier um eine Baustelle), kann es gut zur Umfahrung des Bereichs Sonnborner Kreuz genutzt werden. Vom Talachsenweg über die Varresbecker Strasse, dann auf die Düsseldorfer Strasse und dann in die Benrather Strasse. Dort entsteht hinter dem Discount-Supermarkt ein Zugang. Dann der Trasse bis zum Homanndamm folgen und links über die Eisenbahnbrücke dem Weg zum Park and Ride Platz folgen: Schon ist man am Bahnhof Vohwinkel. Die unangenehme Querung des Sonnborner Kreuz und der Aufstieg durch das Dichterviertel gehört dann der Vergangenheit an.

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Seit dieser Woche wird auf der Nordbahntrasse zwischen dem ehemaligen Haltepunkt Dorp und dem Trassenende in Vohwinkel gebaut. Wie die Stadt Wuppertal mitteilt, werden zunächst die noch vorhandenen Bahnschwellen entfernt und der Untergrund geschreddert. Danach soll, bis August, ein vier Meter breiter Asphaltweg entstehen. Ursprünglich geplante Wegbreite von sechs Metern war bereits um November 2011 aus Kostengründen reduziert worden. Gute Nachrichten gibt es weiterhin von der LED-Beleuchtung: Diese soll, da die Mittel für den „innerstädtischen Bereich“ nicht komplett ausgeschöpft wurden, bis verlängert werden. Somit steht einer Beleuchtung vom Vohwinkler Bahnhof bis  nach Nächstebreck nichts mehr im Wege. Die Arbeiten an der Beleuchtung des Weges soll bereits bis Juni angeschlossen sein. Außerdem erfreulich: Dank einer anonymen Spende wurden die Treppenanlagen am ehemaligen Haltepunkt Dorp mit Schiebeschienen ausgestattet. Somit ist auch der obere Bereich des Otto-Hausmann-Rings und das Wohngebiet In der Beek bequem(er) von der Nordbahntrasse aus zu erreichen.

Nachdem der Schutzstreifen auf dem Westring bereits seit einigen Wochen fertiggestellt ist, habe ich es erst in dieser Woche geschafft mir die neue Radverkehrsanlage im Westen Wuppertals anzuschauen. Der Schutzstreifen wirkt großzügig und suggeriert ausreichend Platz um als Radfahrer in sicheren Abstand zu den parkenden Autos zu fahren. Leider fassen die meisten Autofahrer die gestrichelte Linie als Spurenbegrenzung, wie z.B. auf einer Autobahn auf und überholen ohne den nötigen Sicherheitsabstand. Ein grundsätzliches Problem des berühmt/berüchtigten Schutzstreifens. Ich finde allerdings, dass ein Schutzstreifen einem Radweg auf dem Gehweg deutlich vorzuziehen ist. Zumindest ist man als Radfahrer für den restlichen Verkehr gut sichtbar. Die Chance von abbiegenden Autos hier übersehen zu werden ist eher gering. Trotzdem: Kein Fahrzeug hat mich bei meiner Befahrung mit ausreichendem Seitenabstand überholt.