Im Gespräch: Radschnellweg Wuppertal – Düsseldorf

Zwischen Wuppertal und Düsseldorf soll ein Radschnellweg entstehen. Zu diesem Zweck treffen sich die Oberbürgermeister der Städte Wuppertal und Düsseldorf, sowie der Landrat des Kreis Mettmann. Für mich persönlich liegt die Richtung, die dieser Radschnellweg folgen soll auf der Hand: Es ist die Strecke, die ich seit 2013 immer wieder als Critical Mass Düsseldorf Zuläufer empfehle. Die Karte der Route findet ihr hier. Von der Nordbahntrasse geht es zunächst in Richtung Solingen. An der „Polnischen Mütze“ in Haan führt die Route in Richtung Gruiten, dann an der A46 entlang in Richtung Kellertor. Durch den Wald geht es weiter in Richtung Unterbacher See und durch den Schlosspark Eller in den Innenstadtbereich der Landeshauptstadt. Dass die Route sich gut für diese Verbindung eignet zeigt übriges die Tatsache, dass der ADFC Wuppertal / Solingen – unabhängig von unseren Überlegungen – auf die selbe Route gekommen ist. Durch einen Ausbau zum Radschnellweg kann die Streckenführung natürlich noch verbessert werden. Ob dieser allerdings kommt, steht derzeit noch in den Sternen. Von daher würde es nahe liegen die – jetzt schon vorhandene – Route als komfortable Velo-Route zu ertüchtigen. 

Das war die Juli-CM in Wuppertal

Critical Mass Wuppertal – Juli 2015

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Mit 377 Mitfahrenden wurde zwar kein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt, aber das sorgte bei der Stimmung nicht für Abbruch. Gut gelaunt setzte sich den Wuppertaler Critical Mass um 19:16 Uhr in Bewegung. Bei tropischen Temperaturen ging es zunächst nach Oberbarmen, von dort aus führte die Route bis nach Vohwinkel. Über die Nordbahntrasse ging es wieder zurück nach Elberfeld.

CM-Ausflug nach Düsseldorf

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Am Mittwoch hatte die Wuppertaler Critical-Mass-Facebookseite, zu einer gemeinsamen Fahrt nach Düsseldorf zur dortigen Critical Mass, aufgerufen. Dem Aufruf sind, bei tollen Frühlingswetter, ganze 16 Radfahrerinnen und Radfahrer gefolgt, womit die Gruppe auch auf größeren Straßen im Verband fahren konnte. Hauptsächlich ging die Route allerdings über Nebenstraßen und Waldwege. In Düsseldorf erreichte die kritische Masse über 60 TeilnehmerInnen. Insgesamt eine wirklich tolle und entspannte Fahrt, die schon am Mirker Bahnhof ein Charakter einer erwachsenen Klassenfahrt hatte.
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Kurz notiert

tunneldorp– Die Firma Leonhard deckt aktuell den Boden im Tunnel Dorp mit einer Sandschicht ab. Das berichtet der ADFC Wuppertal auf seiner Facebook-Seite. Durch die Sandschicht soll der Tunnel besser zu befahren sein.
– Am Mittwoch dem 04.09.2013 geht es in der Bezirksvertretung Elberfeld um die Öffnung von Einbahnstrassen auf dem Ölberg. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Verwaltungsgebäude Elberfeld (Raum 202) und ist öffentlich.
– Am Freitag findet Septemberfahrt der Wuppertaler Critical Mass statt. Los geht’s wie immer um 19 Uhr am der Schwebebahnhaltestelle Kluse. Weitere Infos hier oder bei Facebook.
– Jede Menge Fahrradthemen stehen auch auf der Tagesordnung des Verkehrsausschuss. Neben der Vorstellung des Abschlussberichts des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie zum Thema Fahrradstadt Wuppertal, steht auch die Öffnung von Fussgängerzonen auf dem Programm. Die Sitzung findet am 11. September um 16:00 Uhr im Ratsaal in Barmen statt. Auch diese Sitzung ist öffentlich.

Samstag: Critical Mass

Die Kreideakrobaten machen die Trassennutzer schon seit vorgestern darauf aufmerksam: Am Samstag findet, laut der Critical Mass Wuppertal-Seite, eine zusätzliche Critical Mass-Fahrt statt. Pünktlich zum Ferienbeginn wird ab 15:00 Uhr wieder gemeinsam durch die Stadt gefahren. Treffpunkt ist – wie immer – der Platz vor der Schwebahnhaltestelle Kluse.

„Wuppertal kann Fahrradstadt werden“

IMG_3095„Wuppertal kann Fahrradstadt werden – größtes Hindernis ist die Haushaltslage, nicht die Topografie“. Das ist das Fazit der Studie „Strategien zur Stärkung des Radverkehrs unter schwierigen Rahmenbedingungen“, die das Wuppertal Institut heute veröffentlicht hat.

Obwohl es die Pressestelle der Stadt oft behauptet: Die Topografie ist nicht der Grund warum der Fahrradanteil in Wuppertal so gering ist. Die 55-seitige Studie von Wuppertal-Institut und Mercartor-Stiftung zeigt ein differenziertes Bild. Es gibt viele Gründe warum es im Tal mit dem Radverkehr nicht so klappt, wie in anderen Städten. Die Studie stellt neben den Problemen auch zahlreiche Lösungsmöglichkeiten vor. So könnten Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung schneller und unbürokratischer geöffnet werden, Anpassungen bei Ampelschaltungen vorgenommen werden und bei Straßensanierungen zunächst die optimale Lösung für den Radverkehr zunächst in den Mittelpunkt der Sanierung gestellt werden. Die Vorschläge wurden bei Exkursionen, durch Interviews und auf einem Workshop mit Entscheidungsträgen der Stadtverwaltung, Politik und Zivilgesellschaft* diskutiert und erarbeitet. Darauf aufbauend wurde eine dreistufige Roadmap zu einer Fahrradstadt Wuppertal entworfen, die stufenweise den Radverkehr in Wuppertal stimulieren soll. Die WissenschaftlerInnen des Wuppertal Instituts halten es durchaus für realistisch, dass Wuppertal einen Anteil des Radverkehrs von zehn Prozent aller Wege erreicht und dabei der Anteil der Wege von Fußgängern und Nutzern des öffentlichen Verkehrs annähernd gehalten wird. Die Folge: Der Anteil des PKW würde auf weniger als die Hälfte aller Wege sinken. Im Vergleich mit anderen Städten wäre dies eine sehr gute Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel.

Die gesamte – und sehr lesenswerte – Studie steht ab sofort zum Download auf den Seiten des Wuppertal-Institut zur Verfügung.

* Hinweis: Ich habe als Ein Vertreter der Zivilgesellschaft an den Interviews und dem Workshop teilgenommen.

Bald Tempo 30 am Loh?

Wird es in Zukunft auf der Loher Straße zwischen der Buchenstraße und der Straße „Am Brögel“ ein Tempolimit von 30 km/h geben? Die Bezirksvertretung in Barmen hat kürzlich einem Antrag zugestimmt, der dieses möglich macht. Begründet wird die Entscheidung mit dem aktuellen Personenquerverkehr im Bereich der Schwebebahnhaltestelle Loher Straße. Weiterhin werden, mit Fertigstellung der Junior-Uni, noch mehr meist jüngere Wuppertaler diesen Abschnitt nutzen. In jüngster Vergangenheit gab es immer wieder brenzliche Situationen zwischen jungen Fussgängern und Autofahrern in diesem Bereich. Die Bezirksvertretung hofft das mit diesem Schritt, diese Situationen der Vergangenheit angehören. Auch aus Radfahrersicht ist dieser Schritt zu begrüssen. In der Vergangenheit kam es in diesem Bereich immer wieder zu unnötigen und teilweise gefährlichen Überholmanövern, die durch die Anordnung von Tempo 30 in diesem Bereich drastisch reduziert werden können. Als nächstes muss der Verkehrsausschuss dem Antrag zustimmen.

NBT: Bürgerpflastern geht in eine neue Runde

Bildschirmfoto 2013-05-20 um 20.51.05Am Samstag, den 8. Juni 2013 ruft die WuppertalBewegung erneut zum Bürgerpflastern auf. Dieses Mal soll auf dem Viadukt Uellendahler Straße, da die Sanierung dieses Viaduktes erst für Ende 2014 geplant ist, ein provisorischer Weg entstehen. Los geht’s um 11 Uhr. Das Viadukt ist von dem Zugang Schwesternstraße und dem Zugang am Mirker Bahnhof zu erreichen. Die verwendeten Steine sollen nach der Sanierung des Viadukts an anderer Stelle eine Verwendung (z.B. für Zugänge oder Rastplätze) finden.

ADFC Fahrradklimatest 2012: Wuppertal ist Schlusslicht

endeMünster vorne, Wuppertal hinten. So könnte man die Ergebnisse des ADFC Fahrradklimatest 2012 kurz zusammenfassen, der heute in Berlin präsentiert wurde. Bei der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützten Studie erreichte Wuppertal, mit einem Mittelwert von 4,55 (auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht), in der Kategorie Stadtgrößengruppe über 200.000 Einwohner den 38. von 38 Plätzen. Die gute Nachricht vorweg: In Wuppertal gibt es wenig Probleme mit Fahrraddiebstahl (2,9), die schlechte Nachricht: Es gibt Probleme bei allen anderen Fahrradthemen: Die Werte für die Themenkomplexe Stellenwert des Radverkehrs (4,9), Sicherheit beim Fahrradfahren (4,3), Komfort beim Radfahren (4,7) und Infrastruktur / Radverkehrsnetz (4,3) sprechen eine deutliche Sprache. Nun dürfen das Ergebnis wohl niemanden von den Wuppertaler Radfahrerinnen und Radfahrer überraschen, es bleibt aber zu hoffen, dass dieses verheerende Signal in der Stadtverwaltung ankommt. Die Ausführliche Analyse ist hier zu finden, außerdem gibt es einen Beitrag bei njuuz.de, bei dem der ADFC Wuppertal zu Wort kommt.

CM: Nightride im November

Obwohl die nötigen 16 Teilnehmer gestern Abend nicht erreicht wurden, radelten immerhin elf Radlerinnen und Radler über die Wuppertaler Südhöhen. Von der Schwebebahnhaltestelle Kluse ging es zunächst – bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt – über die B7 bis zum Robert-Daum-Platz und von dort aus über den Schwarzen Weg auf die Sambatrasse. Auf halber Höhe kehrte die Gruppe am ehemaligen Bahnhof Burgholz kurz ein, um anschließend über den Hahnerberg und Lichtscheid wieder zurück in’s Tal zu fahren.