4 Kommentare

  1. Ich glaube nicht, dass man über den Antrag überhaupt groß nachgedacht hat. Die Entscheidung „geht nicht“, wenn es um Radverkehrsförderung geht, funktioniert in Wuppertal schon per Rückenmarksreflex.
    Ich bin in diesem Zusammenhang immer noch sprachlos über die Öffnung des Dorptunnels.
    Das kann eigentlich nur so gelaufen sein, wie 1989 die Sache der Maueröffnung durch Schabowskis Zettel. 😉

  2. Ich habe schon den Eindruck, dass dies von Seiten der Verwaltung relativ gewissenhaft betrieben wird. Dem Protokoll der letzten Verkehrsausschusssitzung ist zu entnehmen, dass sukzessive alle 400 Wuppertaler Einbahnstraßen überprüft werden, Regelfall soll die Öffnung sein, herauszufinden sei, wo dies nicht möglich wäre. Für jede Einbahnstraße gibt es einen Vorort-Termin von Verwaltung und Polizei, entspricht die Einbahnstraße den Vorgaben, nach denen eine Öffnung erfolgen kann, gibt es eine entsprechende Druckvorlage zur Entscheidung in die Bezirksvertretungen (BVs).

    Knackpunkte scheinen eher die beurteilenden Polizisten zu sein, aufgrund deren Einschätzung es überhaupt erst zu einer Verwaltungsvorlage kommt (siehe hier: Erhöhte Unfallzahlen), sowie die Einstellung der Politiker in den BVs, die letztendlich die Daumen hoch oder runter nehmen.

  3. Als Alltagsradler wäre ich froh, wenn meine negative Meinung sich als falsch herausstellt.
    Meine bisherigen Eindrücke sind leider anders.
    Warten wir mal ab, was aus den 400 „Regelfällen“ wird.

  4. Jep, da bin ich völlig bei Dir. Aber es ist mehr als eine Stellschraube, an der wir drehen müssen. Und darüber hinaus sind geöffnete Einbahnstraßen etwas feines, aber (ambitionierte) Radverkehrsförderung erfordert noch mal ganz andere Maßnahmen. Gewartet wird auch immer noch auf ein „… internes Bekenntnis für den Radverkehr, das auch nach außen hin kommuniziert wird.“ (als erste Maßnahme skizziert im Projektbericht: Fahrradstadt Wuppertal, Kapitel „Road-Map zur Fahrradstadt Wuppertal) …

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