Wie geht’s weiter mit dem Tunnel Engelnberg?


Der April kommt langsam auf uns zu, und ich frage mich wie es im Tunnel Engelnberg weitergeht. Wir erinnern uns: Im September 2010 wurde der Tunnel halbwegs festgestellt, doch dann auf Grund der Fledermausschonzeit von Oktober bis Anfang April verschlossen. Zwar wollte die WuppertalBewegung den Tunnel kurzfristig mit einer Beleuchtung versehen, doch die Stadt winkte, wie in der Westdeutschen Zeitung zu lesen war, ab: Der Höhenunterschied zwischen dem Geh- und Radweg sei eine „Stolperfalle“ und es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Steine von der Decke fallen würden. Seit dem wurde es medial ruhig um den 171 Meter langen Tunnel. Vor dem verschlossenen Tunnelportal hingegen ist es nicht so ruhig. Einige wenige hatten am Wochenende vor dem Tunnelverschluss die Möglichkeit ergriffen auf eigene Faust den Tunnel zu erkunden, seit dem sieht man täglich Menschen vor dem verschlossenen Tunnel stehen. Spannend doch, wie faszinierend so ein Tunnel auf die Wuppertaler wirkt … und in der Tat: Auf Bahntrassenradwegen sind Tunnel quasi das Salz in der Suppe. Viele Bahntrassenradwege können vielleicht mit einem oder zwei Tunneln aufwarten, die Nordbahntrasse besitzt im innerstädtischen Bereich alleine fünf dieser Bauwerke. Das zieht nicht nur Touristen an, sondern macht auch die tägliche Fahrt zur Arbeit zu einem Erlebnis zu etwas besonderem. Ich persönlich kann es eigentlich nicht erwarten (wieder) vom Rott bis zum Bahnhof Mirke zu fahren. Seien wir gespannt, wie es nach dem 1. April am Engelnberg weitergeht …

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