Zum Inhalt springen

Zu Gast bei der Critical Mass in Düsseldorf


Gestern bin ich, mit sieben weiteren Wuppertalern, vom Mirker Bahnhof aus zur Düsseldorfer Critical Mass gefahren. Bei Temperaturen um die 30 Grad eine schweißtreibende Angelegenheit. In Düsseldorf fuhren dann knapp 130 Radfahrende eine lockere Runde durch die Landeshauptstadt.

21 Kommentare

  1. Norbert Norbert

    Was ich immer wieder interessant finde, ist, dass das sehr gemischt ist vom Alter und den Rädern.

    Wie weit verbreitet ist es eigentlich inzwischen, dass die Polizei bei CM mitfährt?

    • christoph christoph

      Ich finde es auch schön, dass inzwischen so viele verschiedene Menschen zusammenkommen und als Critical Mass durch die Stadt fahren. In Düsseldorf scheint schon öfter die Polizei vorbeigekommen zu sein. Das sie hinter der Mass herfährt ist aber neu (soweit ich weiß). In Köln war letztes Mal ein massives Polizeiaufgebot vor Ort. Mal schauen wie sich das entwickelt.

      • Norbert Norbert

        Ich finde es auch schön, dass inzwischen so viele verschiedene Menschen zusammenkommen und als Critical Mass durch die Stadt fahren.

        Dann wird aber jetzt die schwierige Phase beginnen. ÜBer kurz oder lang werden die Teilnehmer*innen feststellen, dass Ich-Mach-Was-Mir-Gefällt Leute wie jupp flassbeck unter CM etwas ganz anderes vorstellen dürften als ein ADFCler, der sich mit Anpassung der bestehenden Regeln beschäftigt und der sich mit der Verwaltung auseinander setzt oder als Leute,für die das halt ein Event ist, das Spaß machen soll, und die sich nie darüber einen Kopf gemacht haben, was das genau ist und es auch nie werden.

        Ich bin gespannt. 🙂

        In Köln war letztes Mal ein massives Polizeiaufgebot vor Ort.

        Vielleicht gab es Beschwerden wegen Nichteinhaltung von StVO § 27 Abs. 2 Satz 1 😉
        @ jupp flassbeck: Für dich ergibt sich das aus „Vor den Regeln kommt das Miteinander.“, dass am nbei großen CM hin und wieder andere durchlässt, oder? 🙂

        • jupp flassbeck jupp flassbeck

          Die cm ist aber keine Veranstaltung des ADFC, auch wenn dieser die cm unterstützt.

          „Ich-Mach-Was-Mir-Gefällt Leute wie jupp flassbeck“ ist mir etwas zu polemisch und schlichtweg falsch.

          „Vor den Regeln kommt das Miteinander.“, dass am nbei großen CM hin und wieder andere durchlässt, oder? “

          Nöö. warum? Das würde zu einer Gefährdung der Radler führen.

        • christoph christoph

          Dann wird aber jetzt die schwierige Phase beginnen.

          Kann sein, kann auch nicht sein. Wird man sehen. Schau dir mal eine ADFC-Sternfahrt an. Der überwiegende Teil der Teilnehmer fährt da ja auch nicht wegen den Forderungen mit, sondern „einfach so“. Ich glaube nicht, dass die sich darüber bewusst sind, dass sie mit ihrer Anwesenheit bestimmten Forderungen Nachdruck verleihen. Für die Critical Mass gilt ähnliches: Die Leute treffen sich um Rad zu fahren. Was daraus wird, wird man sehen.

        • Norbert Norbert

          @Christoph
          Die Sternfahrten sehe ich da ein bisschen anders, da es da Veranstalter mit der Deutungshoheit gibt und die damit die offizielle Botschaft festlegen. Die CM-Bewegung kann man nicht verstehen, wenn man meint, es gäbe da eine Botschaft, da es da nur um das Da-Sein geht.

          @ jupp flassbeck
          Ich habe auch nie gesagt, dass es eine ADFc-Sache sei – aber es soll ja durchaus ADFCler geben, die auch zur CM kommen.

          „Ich-Mach-Was-Mir-Gefällt Leute wie jupp flassbeck“ ist mir etwas zu polemisch und schlichtweg falsch.

          Der Eindruck entsteht aber, weil du nur argumentierst, dass du machen möchtest, wie es dir gefällt.

          „Vor den Regeln kommt das Miteinander.“, dass am nbei großen CM hin und wieder andere durchlässt, oder? “

          Nöö. warum? Das würde zu einer Gefährdung der Radler führen.

          An roten Ampeln hält eine CM doch auch an. Warum soll das nach 300, 400, 500 Radler*innen nicht auch gehen? Es soll ja auch querende Radfahrer*innen, Fußgänger*innen , ÖPNV etc. geben und ich will auch nicht übermäßig durch den Autoverkehr behindert werden.

          Die Aussage hinterlässt wieder den Eindruck, dass es am Ende vor allem um deine Bedürfnisse geht und fertig.

        • christoph christoph

          Mir geht es auch nicht um die Deutung, sondern das Empfinden der Teilnehmer. Da geben sich CM und Sternfahrt nicht viel. Wenn es allerdings um die Deutung geht, ist die CM natürlich deutlich diffuser: Im Grunde geht es darum, sich einmal im Monat zu treffen und gemeinsam mit dem Rad zu fahren. Nicht mehr und auch nicht weniger. Alles andere ist die Interpretation der Teilnehmer bzw. der Betrachtenden.

        • Norbert Norbert

          @Christoph: In der Hinsicht vermute ich, dass du Recht hast. 🙂

  2. jupp flassbeck jupp flassbeck

    Nachdem es jeweils bei der vorletzten CM in Köln und D’df. zu Wortgefechten mit uneinsichtigen Autofahrern gekommen war, wurden die beiden letzten CMs jetzt von Polizei begleitet, die vorletzte CM in Köln soll zudem von der Polizei abgefilmt worden sein.

    Die Begleitung durch die Polizei bei den letzten CMs in D’df. und Köln unterschied sich insofern, dass in Köln die Polizei versuchte der CM mit stinkenden Mopeds voraus zu fahren, was wir zwar nicht komplett verhindern, aber doch erschweren konnten 🙂
    gleichzeitig haben die Mopedpolizisten versucht die Absicherung an den Zufahrten zu übernehmen – gleichwohl – die haben darin keine Erfahrung und mussten allenthalben von CM-Aktivisten unterstützt werden,
    in D’df. fuhren die Polizisten mit einem oder zwei(!) Bullis brav hinterher, es schwirrten wohl auch ein paar Mopedpolizisten ums Feld, allerdings ohne dass man deren Auspuff vor der Nase hatte, so wie dies in Köln der Fall war.
    Die Begleitung durch uniformierte Sicherheitskräfte entspricht nicht dem anarchistischem Geist aus dem heraus die cm entstand.
    Die genauen Gründe warum die Polizei in D’df mitfuhr, ließ der viel und schön daher redende Polizeibeamte vor Ort im Dunkeln, ich kann nur mutmaßen, dass da irgendwelchen Polizisten der mittleren oder Führungsebene der „Reclaim the streets“-Aspekt ein Dorn im Auge ist oder dass es darum geht den Anspruch auf das staatliche Gewaltmonopol klar zu machen.

    Es gäbe Möglichkeiten des Ungehorsams dem Ganzen zu begegnen, wir könnten über die Stadtgrenze fahren, oder uns in vier verschiedene Richtungen trennen 🙂

    Wenn die Polizei schon mitfahren möchte – dann bitte auch auf Fahrrädern!
    Wenn die Polizei meint, dass es nicht sein kann, dass Zivilisten den Verkehr regeln – dann ziehen wir uns eben alle ein leuchtgelbes oder -oranges Leibchen über und sind dann alle legitime, uniformierte (omg!) Ordner.

  3. Norbert Norbert

    dann ziehen wir uns eben alle ein leuchtgelbes oder -oranges Leibchen über und sind dann alle legitime, uniformierte (omg!) Ordner.

    Dann braucht es aber auch einen Verbandsführer, der sich dafür geeignete Leute für aussucht sowie überwacht für einen Verband nach § 27 StVO so das OLG Oldenburg 1971. (Schurig, StVO-Kommentar 14. Aufl. S. 339). Muss aber jeder Verbandsführer, den ja jede CD hat, die als Verband nach § 27 StVO fährt. Aber der Verbandsführer muss nicht der unbekannte Veranstalter sein, so wie ein Pfarrer laut Schurig nicht Verbandsführer bei einer Prozession ist.

    Noch ist die CM in die Rechtssystematik nicht wirklich eingeordnet – weder positiv noch negativ. Selbst wenn die Polizei nichts böses will, muss sie damit umgehen. Es könnte auch sein, dass sie mit dem Absichern auch einfach nur ermöglichen will, dass es gefahrenlos geht. Sie könnte auch anfangen die Räder zu kontrollieren und dürfte nicht nur bei Fixi-Fahrern einige Euro zusammen kommen nach dem Bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog:

    http://www.kba.de/DE/ZentraleRegister/FAER/BT_KAT_OWI/bkat_owi_01052014_pdf.pdf;jsessionid=E9DA8BE16DF5FE0C4BD9FB6876AF1810.live2053?__blob=publicationFile&v=4

    Für die ganzen Verstöße gegen §27 gibt es aber fast keine Regelungen. „Sie fuhren in einem Verband nicht in Zweierreihe“ z. B. gibt es nicht.

    Wie auch immer: Eine CM, die sich explizit auf § 27 beruft, beginnt damit, sich selber zu formalisieren.

    • jupp flassbeck jupp flassbeck

      Das mit dem Leibchen war auch nicht wirklich ernst gemeint.
      vielleicht reicht es ja auch schon wenn man den Verantwortlichen klar macht, dass eine Polizeieskorte weder notwendig noch erwünscht ist – ansonsten werden wir auf jeden Fall kreativ und spontan genug sein um angemessen damit umzugehen …

      • Norbert Norbert

        Die Entscheidung, ob das notwendig ist, wird die Polizei wohl selber treffen wollen. Da es keinen Ansprechpartner gibt, kann sie auch den nicht fragen, sondern muss das von außen beurteilen. Und ob jemand die Anwesenheit der Polizei wünscht oder nicht, wird sie – völlig zu recht – schlicht nicht interessieren. Und ob es sinnvoll ist, der Polizei das Bild zu bestätigen, das Radfahrer doofe Arschlöcher sind, muss nicht so der geniale Schachzug sein.

        • jupp flassbeck jupp flassbeck

          jein.
          Wenn ich das richtig verstanden habe, mag einem die Polizei auch keinen Verantwortlichen aus ihren Reihen nennen.
          Und bitte nicht vergessen – die Polizei erbringt eine Dienstleistung für uns Bürger – die wir bezahlen, deren Auftraggeber wir sind und für deren ordentliche Erbringung die sich auch vor uns auch zu verantworten haben.

          Die cm ist aus einem gemeinschaftlichen, anarchistischem Geist entstanden. Wir fahren in Kolonne, wir achten auf einander, wir wissen was wir tun – es muss auch noch Lebensbereiche geben, die nicht der Staat regelt, sondern die von der menschlichen Vernunft, von dem Miteinander geregelt werden, gerade und auch im Straßenverkehr.

          Wenn ich keine Begleitung wie bei einem Karnevalsumzug wünsche, wenn ich nicht die Abgase der mich umschwirrenden Polizeimopeds einatmen möchte, wenn ich zudem über die Sinnhaftigkeit dieses Tuns nur die Stirn runzeln kann – also in dem Moment fühle ich mich gerade mal nicht so als doofes Arschloch …

          Die sollen und dürfen ruhig mitfahren – auf Fahrrädern!

  4. Norbert Norbert

    Und bitte nicht vergessen – die Polizei erbringt eine Dienstleistung für uns Bürger – die wir bezahlen, deren Auftraggeber wir sind und für deren ordentliche Erbringung die sich auch vor uns auch zu verantworten haben.

    Nein, die Polizei ist kein Dienstleister, sondern erfüllt hoheitliche Aufgaben. Das ist zwar auch eine Form von Dienst, aber das hat nichts mit Fußpflege, Bierservieren oder Kinderhüten zu tun. Da gibt es einen Vertrag zwischen denen und dir. Bei der Polizei nicht.
    In einem abstraktem Sinn sind wir die Auftraggeber, aber das erfolgt über den Weg Wahlen > Volksvertreter > Normen (wie Gesetzte). Aber nicht jupp flassbeck je nach Anlass direkt. Du kannst also nur erwarten, dass sie sich an die Gesetze hält, was aber nicht immer so klappt. Aber das ist ein anderes Thema. Eine harmlose CM zu filmen, wäre so eine Sache, wo ich schon gerne die gesetzliche Grundlage wüste. Gibt es Bilder davon oder ist das nur ein Gerücht?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, mag einem die Polizei auch keinen Verantwortlichen aus ihren Reihen nennen. .

    Muss sie das? Unabhängig davon ist es schon sinnvoll, aber die CM-Bewegung macht es ja auch so. Da kann man der Polizei dann kaum einen Vorwurf machen. Das wäre doch ein bisschen überheblich und selbstgerecht.

    Die cm ist aus einem gemeinschaftlichen, anarchistischem Geist entstanden.

    Das lese ich gerade das erste Mal …

    Wir fahren in Kolonne, wir achten auf einander, wir wissen was wir tun –

    Ob da immer alle wissen was sie tun? Dafür sehe ich – wenn ich mal bei einer CM bin oder mir die Videos angucke – doch zu viele, die sich weder an die Szene-Regeln, noch an StVO oder StVZO halten.

    es muss auch noch Lebensbereiche geben, die nicht der Staat regelt, sondern die von der menschlichen Vernunft, von dem Miteinander geregelt werden, gerade und auch im Straßenverkehr.

    Bis aufs Ende sind wir da einer Meinung. Gerade im Verkehr braucht es Regeln, an die sich alle halten. Am Ende ist häufig nicht die Regel an sich entscheidend, sondern das man sich dran hält.

    Wenn ich keine Begleitung wie bei einem Karnevalsumzug wünsche,

    Andere wollen auch nichts mit der Polizei zu tun zu haben. Und, werden die gefragt? Nein, weil es darum nicht geht.
    Wenn die entspannt mitfahren, dient das der Verkehrssicherheit, weil nun mal die wenigsten Leute in Deutschland Erfahrung im Umgang mit einer CM haben und es so zu Konflikten kommen kann. Am Ende dient das auch dem Schutz der Teilnermer*innen.

    • jupp flassbeck jupp flassbeck

      „Eine harmlose CM zu filmen, wäre so eine Sache, wo ich schon gerne die gesetzliche Grundlage wüste. Gibt es Bilder davon oder ist das nur ein Gerücht?“

      *Soll* bei der vorletzten cm in Köln nach einem Disput mit einem Autofahrer passiert sein _ bei einem Gerücht kennt man die Quelle nicht, hier kenne ich die Quelle, weshalb ich davon ausgehen dass das auch stimmt – Kölner? Simmt das?

      „“ Die cm ist aus einem gemeinschaftlichen, anarchistischem Geist entstanden. „“
      „Das lese ich gerade das erste Mal …“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_„Aktionsform“
      https://en.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_„cycling“

      Gut – die Anarchisten vereinnahmen dann gerne jede basisdemokratische Aktionsform, die dezentral Platz greift und nicht von irgendwelchen Kadern geführt wird als anarchistisch – andere Menschen geben mit dem Parteinamen schon vor ein gesamtes politisches Spektrum alleine vertreten zu sollen …

      „Ob da immer alle wissen was sie tun? Dafür sehe ich – wenn ich mal bei einer CM bin oder mir die Videos angucke – doch zu viele, die sich weder an die Szene-Regeln, noch an StVO oder StVZO halten.“

      Bei der Überreglementierung aller Lebensbereiche hier in D kann ich Dir nicht zustimmen, denk beispielsweise nur mal an das Hickhack wg. Fahrradbeleuchtung. Vor mir fuhr einer auf einem Fixie, der wusste was der tut.
      Licht sollte allerdings schon sein -allein aus Selbstschutz

      „Gerade im Verkehr braucht es Regeln, an die sich alle halten. Am Ende ist häufig nicht die Regel an sich entscheidend, sondern das man sich dran hält.“

      Vor den Regeln kommt das Miteinander. Die Kommunikation, im Straßenverkehr der Blickkontakt, dann erst, wenn die Kommunikation nicht mehr klappt, dann kommen die Regeln. Wenn diese Regeln aber von den Beteiligten falsch interpretiert, falsch angewandt werden, dann helfen auch die Regeln nicht, dann bedarf es der Kommunikation.

      Oder wie Laurie Anderson Laotse bemüht:

      … when love is gone, there’s always justice.
      And when justice is gone, there’s always force.
      And when force is gone, there’s always Mom.
      Hi Mom!

      Viele Mitfahrende mit denen ich sprach, sowohl in Köln als auch in D’df., empfanden die Anwesenheit der Polizei als unnötig, lächerlich, provozierend.
      Wenn die Polizei meint an CMs teilnehmen zu müssen – dann bitte auch mit Fahrrädern …

      • Norbert Norbert

        Nur weil es eine Disput gab, gleich zu filmen … mindestens fragwürdig.
        Deinen Ausführungen zum Thema Anarchismus kann ich nicht folgen/nachvollziehen. Daher kann ich nicht drauf eingehen.

        Bei der Überreglementierung aller Lebensbereiche hier in D kann ich Dir nicht zustimmen, denk beispielsweise nur mal an das Hickhack wg. Fahrradbeleuchtung. Vor mir fuhr einer auf einem Fixie, der wusste was der tut.
        Licht sollte allerdings schon sein -allein aus Selbstschutz

        Frag mal Attac und so, ob es überall genug Regulierung gibt …
        Klar dürften die meisten Fixie-Fahrer wissen, dass sie auf einem um sehr wichtige Teile beraubten Fahrrad unterwegs sind. Bleibt aber keine gute Idee. Genauso wenig Geisterfahren. Und was hat das mit Überregulierung zu tun?

        Viele Mitfahrende mit denen ich sprach, sowohl in Köln als auch in D’df., empfanden die Anwesenheit der Polizei als unnötig, lächerlich, provozierend.
        Wenn die Polizei meint an CMs teilnehmen zu müssen – dann bitte auch mit Fahrrädern …

        Ja, und? Gewaltbereite Hooligans findet die Polizeipräsenz im Stadion auch unnötig und provozierend. Soll die Polizei da also dann auch nicht mehr hin?

        • jupp flassbeck jupp flassbeck

          Ich weiß jetzt nicht wie gut ein Fixie bremst …
          Geisterfahrten kann ich selbstverständlich genauso wenig gutheißen wie mangelnde Beleuchtung – deshalb macht die Begleitung aber noch keinen Sinn. Wollte die Polizei bei der cm mitfahrende nicht straßenverkehrstaugliche Räder fest- und sicherstellen, dann müssten die mit etwas mehr Personal auflaufen und mit irgendwelchen Reaktionen rechnen.

          In einem Vergleich mit gewaltbereiten Hools finde ich mich jetzt irgendwie nicht wieder, weshalb ich da nicht drauf eingehe …

        • Norbert Norbert

          Das Maximum, was du erreichen kannst, ist das Hinterrad zu blockieren. Da wirkt aber keine Bremswirkung auf das Vorderrad. Und so richtig spurtreu wird das nicht sein.

          und mit irgendwelchen Reaktionen rechnen.

          Gut ,wer statt eines Bußgeldes auch noch ein Verfahren wegen Widerstand gegen die Polizei riskieren will … oder was stellst du dir unter Reaktion vor?`

          Es ging nicht darum, dass du ein Hool bist, sondern um die Argumentationsfigur, die darauf abzielt, dass man selber die Regeln für die Polizei aufstellen will (hier: Die sollen sich raushalten).

  5. jupp flassbeck jupp flassbeck

    > was stellst du dir unter Reaktion vor?

    Dass alle laut klingelnd in verschiedene Richtungen davon fahren …
    Eine weitere Reaktion könnte sein dass zukünftige CMs heimlich geplant werden und dann scheinbar spontan stattfinden. So weit muss und soll es aber gar nicht erst kommen, dazu wäre es schön wenn man die genauen Beweggründe und die Verantwortlichen für die Eskorte erfährt und dann da einen Kommunikationskanal aufmacht. Was ich von einem Beamten, der in D’df. die cm begleitet hat, gehört habe klang alles wenig überzeugt, als wenn er selbst nicht so genau wüsste weshalb er dabei ist.
    Ich sehe nicht die Notwendigkeit dass die Polizei mitfährt

    • Norbert Norbert

      Irgendwer in der Polizei aber wohl, auch wenn diese Einschätzung der Polizist vor Ort nicht geteilt werden muss. Nur an wen soll sich die Polizei zum Gespräch wenden? Das Konstruktionsprinzip der CM macht es der Polizei am Ende unmöglich, mit der CM in Kontakt zu treten.

      Das man da souveräner mit umgehen könnte, mag sein. Aber das die mal gucken kommen, um sich ein Bild zu machen, ist doch nicht verwerflich. Lieber einmal zu viel gucken. Bis jetzt haben sie ja nichts schlimmes gemacht wie man es aus anderen Städten schon mal liest. Auf alten Videos von Dortmund sieht man auch Polizei, aber wenn ich mal da war, war keine mehr da.

  6. jupp flassbeck jupp flassbeck

    Wie ich schrieb – D’df. war nicht annähernd so nervig wie in Köln, trotzdem fanden viele mit denen ich sprach deren Anwesenheit als unnötig, lächerlich und unpassend.

    Die Polizei liest mit Sicherheit bei Facebook, hier oder blog der der D’dfer cm mit und kann dann da ja auch mal was posten.

    Möglicherweise haben die auch eingesehen dass die Polizei da fehl am Platz ist.

Kommentar verfassen