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„Zur Schafbrücke“ freigegeben

Seit geraumer Zeit ist die Straße „Zur Schafbrücke“ im Wuppertaler Osten zwischen der Bleicherstraße und dem Oberdörnen für den Radverkehr freigegeben. Gestern ist mir aufgefallen, dass auch der Teil zwischen der Bleicherstraße und dem Unterdörnen freigeben ist. Damit verkürzt sich der (legale) Weg auf dem Talachsen-Radweg um 200 Meter … immerhin. Ich würde weiterhin eine Freigabe des Oberdörnen in Richtung Steinweg, oder alternativ den Hohenstein in Richtung Steinweg befürworten und habe dieses auch im August 2013 beantragt. Antwort der Stadt damals: Beide Straßen können, auf Grund von „erhöhten Unfallzahlen“, nicht freigegeben werden. Um welche Straßen es geht, habe ich dieser Karte zusammengefasst: 

2 Kommentare

  1. Sebastian K. Sebastian K.

    In Vohwinkel ist mir gestern auch eine neue Radverkehrsführung aufgefallen, und zwar eine so komische, dass ich wirklich zweimal hinschauen musste, um sie überhaupt zu verstehen:

    Wenn man vom Deutschen Ring ausgehend die Industriestraße in die südliche Richtung fährt, ist man ja gezwungen, den Radweg auf dem Bürgersteig zu nehmen, der Einfahrten vom Getränkemarkt, diversen Industriefirmen etc. kreuzt. Erst ab der Einfahrt von ILS Speth wurde der Radweg angenehmer: Zuerst komplett von der Straße getrennt, dann als Seitenstreifen entlang der Straße, bis er schließlich kurz der Heinrich-Heine-Straße endetet.

    Im Laufe des letzten Jahres fingen plötzlich immer mehr LKW an, das gesamte Wochenende auf diesem letzten Stück zu parken. Da ich das immer noch für einen Radweg hielt, habe ich im Dezember einmal bei der Stadt nachgefragt, ob das eigentlich so geduldet ist. Die Stadt hat mich dann auf ein Schild hingewiesen, dass zu einem mir unbekannten Zeitpunkt irgendwann einmal aufgestellt wurde: Direkt vor der Einfahrt von ILS Speth endet der Radweg plötzlich! Nachdem man also erst einmal die ganze Zeit auf dem Bürgersteig fahren muss, muss man genau vor dem Stück, wo der Radweg besser wurde, auf die Straße wechseln. Das Reststück bis zur Heinrich-Heine-Straße war jetzt ein Seitenstreifen, auf dem man eben auch parken durfte.

    Gestern sind mir dann neue Schilder aufgefallen, die erst kürzlich aufgestellt wurden: Ausgehend von der Heinrich-Heine-Straße gibt es nun in nördliche Richtung das Verkehrsschild 241, außerdem Schilder für absolutes Halteverbot auf dem Seitenstreifen. Wurden nun also alle komischen Änderungen wieder rückgängig gemacht? Nein, das Schild, das den Radweg in südliche Richtung ab ILS Speth enden lässt, steht da immer noch. Wir haben jetzt also folgende Situation:

    – Wenn man die Industriestraße Richtung Norden fährt, hat man ab der Heinrich-Heine-Straße einen linksseitigen Radweg, den man nutzen darf. Halte ich für sinnvoll, weil man auf der Straße direkt zwischen Autoverkehr und eine Betonmauer eingeklemmt wird. Immerhin darf man das nicht mehr als Parkstreifen verwenden.

    – Wenn man Industriestraße Richtung Süden fährt, muss man ab ILS Speth auf die Straße. Da es da gut bergab geht, kann man zumindest mit dem Verkehr mitfließen, aber dieses Schild wird wohl ohnehin niemandem auffallen. Außerdem kann man den Seitenstreifen auch gut in beide Richtungen verwenden, so viel Radverkehr ist da nicht.

    Was ich eigentlich viel schlimmer finde, ist dass der rechtsseitige Radweg zwischen dem Deutschen Ring und ILS Speth Richtung Süden immer noch Pflicht ist. Den halte ich für ziemlich gefährlich und wenn man schon das letzte Stück für Radfahrer verbietet, hätte man da auch gleich konsequent sein können und Radfahrer die gesamte Strecke auf die Straße geschickt.

  2. Norbert Norbert

    Nach der StVO Anl. 2 Nr. 9.1 wäre nicht VZ 1022-10 sondern VZ 1000-32 für die Freigabe zu verwenden.

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