Zweite öffentliche Veranstaltung zum Wuppertaler Radverkehrskonzept

Am Dienstag, dem 21. November findet ab 19 Uhr im Gymnasium Bayreuther Straße die zweite öffentliche Veranstaltung zur Aktualisierung des Wuppertaler Radverkehrskonzept statt. Neben der Vorstellung der Zwischenergebnisse – an denen ich als Mitglied des Runden Tisch Radverkehrs mitgearbeitet habe – stehen auch Workshops zu den Themen Infrastruktur, Service und Kommunikation auf dem Programm. Eine Anmeldung ist nicht nötig, ich würde mich freuen, wenn möglichst viel Radfahrende mit vor der Partie wären. Hier die Meldung der Stadt im Wortlaut:
Die umfangreiche Analyse ist abgeschlossen, jetzt wird’s konkret: Experten von Stadt, Planungsbüro und dem „Runden Tisch Radverkehr“ haben ein Wegenetz bestimmt, das für den Radverkehr in Wuppertal optimal wäre – auch Bürgeranregungen sind eingeflossen. Am Dienstag, 21. November, haben Bürger die Möglichkeit, sich die Zwischenergebnisse anzusehen und erneut Einfluss zu nehmen.

Wo beginnen Wuppertaler Radfahrer ihre Routen und wohin fahren sie? Und wie lassen sich Start und Ziel am besten verbinden? Diesen Fragen sind in den vergangenen Wochen und Monaten Mitarbeiter des von der Stadt beauftragten Planungsbüros Kaulen nachgegangen. Auch für die Frage, wo Abstellanlagen für Räder sinnvoll wären, sind Empfehlungen erarbeitet worden.

Radfahrten durch die Stadt und Bürgerdiskussion

Die Aachener Experten für Radverkehr waren dafür nicht nur in der Stadt unterwegs, sondern haben auch Wuppertaler Radfahrer zurate gezogen. Bei einer Auftaktveranstaltung im April waren interessierte Bürger eingeladen, Ideen und Wünsche einzubringen. Auch telefonisch oder per E-Mail konnten Vorschläge abgegeben werden. Die Resonanz war groß: Mehrere Hundert Bürger brachten sich ein.

„Ich freue mich, dass die Bürgerinnen und Bürger sich mit Ihren Ideen eingebracht haben. Wuppertal entwickelt sich zu einer immer fahrradfreundlicheren Stadt. Das aktualisierte Radverkehrskonzept wird noch einmal viele neue Impulse setzen, um den Radverkehr weiter zu fördern und viele Menschen dazu zu bewegen, regelmäßig aufs Rad zu steigen – und das nicht nur auf unseren Trassen“, erklärt Oberbürgermeister Andreas Mucke das Ziel des Projekts.

Strecken für den alltäglichen Radverkehr

Auch Verkehrsdezernent Frank Meyer freut sich über das Engagement der Wuppertaler. „Das bestätigt uns darin, dass es richtig und wichtig ist, das in die Jahre gekommene Radverkehrskonzept zu aktualisieren. So bekommen wir ein genaues Bild davon, was getan werden muss, um Wuppertal fahrradfreundlicher zu machen“, erläutert Meyer die Planungen. Zwar sei die Nordbahntrasse schon ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gewesen, bei der Aktualisierung des Konzeptes gehe es jedoch darum, auch andere Strecken für alltäglichen Radverkehr zu verbessern. Das Konzept werde klar vorgeben, in welcher Reihenfolge die Maßnahmen zur Sicherung und Förderung des Radverkehrs umgesetzt werden sollten.

Alle Zwischenergebnisse rund um die Aktualisierung des Radverkehrskonzeptes werden öffentlich vorgestellt am Dienstag, 21. November, ab 19 Uhr im Gymnasium Bayreuther Straße, Bayreuther Straße 35. Im Anschluss an die Präsentation können interessierte Bürger wieder mitmischen: In Workshops werden die Empfehlungen und Vorschläge des Planungsbüros diskutiert und gegebenenfalls angepasst.

Anmeldung nicht notwendig

Eine Anmeldung für die Veranstaltung, die mit Präsentation und Workshops rund drei Stunden dauert, ist nicht nötig. Bei Fragen steht ab kommender Woche Norina Peinelt als städtische Beauftragte für den nicht motorisierten Verkehr zur Verfügung, Telefon 0202 563 6602

1 Kommentar

  1. Wird auch der Zeitplan zur Umsetzung vorgestellt oder bleibt unklar, wann was kommen soll, sodass das wie überall im Sande verlaufen kann und die Dinge eher zufällig passieren?

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