B7: Busspur auf der Bundesallee freigegeben

Freigabe Busspur Bundesallee

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Die Busspur auf der Bundesallee ist zwischen Kasinostraße und Robert-Daum-Platz nun (endlich) für den Radverkehr freigegeben.

Vorausgegangen war ein längerer Weg durch verschiedenen Gremien und sogar eine Entscheidung vor Gericht. Im Jahr 2016 war die Freigabe der Busspur entlang der B7 zwischen Kasinostraße und Robert-Daum-Platz Gegenstand eines Gerichtsverfahrens vor dem Verwaltungsgericht. Ein Bürger hatte gegen die Entscheidung der Stadt, die Busspur nicht freizugeben geklagt. Mit Urteil aus Januar 2017 wurde die Klage abgewiesen. Nach dem Ende der Bauarbeiten am Döppersberg fand eine Neubewertung durch die Verwaltung statt, die nun eine Freigabe des Straßenabschnitts befürwortete. Am 31.10.2018 wurde die Freigabe der Busspur durch den Verkehrsausschuss beschlossen, gestern wurde die Maßnahme nun umgesetzt.

Von Rädern (13): Parkplatzgebühr für Radfahrer in Düsseldorf, Werbesong fürs Fahrradfahren, Critical Mass

Frisch in der Mediathek von nrwision: Eine neue Folge unseres Podcasts Von Rädern.

Eine Parkplatzgebühr für Radfahrer? Christoph Grothe und Simon Chrobak diskutieren diesen Vorschlag des Vize-Chefs der CDU-Ratsfraktion Düsseldorf. Außerdem hören die Podcaster einen Song, der das Fahrradfahren bewerben soll. Sie bewerten, ob das eine gelungene Marketing-Aktion ist. Im News-Bereich des Podcasts „Von Rädern“ geht es unter anderem um die 100. Ausgabe der „Critical Mass“ in Wuppertal.

Shownotes

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News

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„Freie Lastenrädern“ gewinnen Deutschen Fahrradpreis

Juhu! Die „Freien Lastenrädern„, zu denen auch das Wuppertaler Projekt Fienchen gehört, haben soeben den Deutschen Fahrradpreis in der Kategorie Service gewonnen. Zur Begründung heißt es:

„Ausschlaggebend ist die optimale Übertragbarkeit von dem Konzept „Freie Lastenräder“. Es bietet Initiativen eine Anleitung zur eigenen Umsetzung. Mit 85 Initiativen, mehr als 180 Rädern und mehr als 10.000 Nutzenden ist es das größte und in der Öffentlichkeit gut sichtbare Fahrrad- Verleihsystem, das kostenfrei den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht. Die Reproduzierbarkeit ist einzigartig und zeichnet sich durch eine nachhaltige Sharing-Infrastruktur aus.“

Achiv-Photo: Joachim Busch | Forum Freie Lastenräder in Utopiastadt 2016

Über 1.000 Radfahrende bei Geburtstags-CM in Wuppertal

Critical Mass Wuppertal – Mai 2019 (100. Fahrt)

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Die Zähler der Critical Mass Wuppertal kamen auf 707 Teilnehmer, die Polizei hingegen über 1.000 Mitfahrende. Gegenüber der Westdeutschen Zeitung gibt die Wuppertaler Polizei an, dass an der Kluse knapp 1.000 Radfahrende bei der 100. Auflage der Critical Mass Wuppertal mitgefahren sein und dass sich die Zahl in Höhe des Polizeipräsidiums auf „deutlich mehr als 1000“ gesteigert hätte. Egal ob 707 oder über 1.000 Radfahrende – Es war eine tolle Fahrt! Ich selber hätte, auf Grund des Wetters, nie mit dieser Teilnehmerzahl gerechnet und bin sehr beseelt mit der Critical Mass, gemeinsam mit vielen Freunden durch Wuppertal geradelt. Da fällt auch die, meiner Meinung nach, unnütze Bergetappe am Anfang und die recht lange Strecke (Von mir aus hätten wir uns den Abstecher nach Sonnborn am Ende sparen können) nicht mehr in’s Gewicht.

Es war alles in allem ein sehr schöner Abend.

Von Rädern (12): ADFC-Fahrradklimatest 2018

Frisch in der Mediathek von nrwision: Eine neue Folge unseres Podcasts Von Rädern.

Der „ADFC-Fahrradklima-Test“ ist eine Befragung des Radfahrerclubs ADFC, wie Bürger*innen das Radfahren in ihrer Stadt empfinden. Über Teilnehmerzahlen und die Ergebnisse der Umfrage unterhalten sich die Moderatoren Christoph Grothe und Simon Chrobak. Die beiden teilen auch die persönlichen Eindrücke aus ihren jeweiligen Wohnorten, nämlich Wuppertal und Münster. Sie erzählen außerdem von der Fahrrad-Situation in den Niederlanden und diskutieren über die Mobilitätswende.

Shownotes
ADFC-Klimatest 2018

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Schlechte Noten beim ADFC-Klimatest

Wuppertal belegt im heute veröffentlichten Fahrradklima-Test in der Kategorie Ortsgrößenklasse 200.000 bis 500.000 Einwohner den 15. von 25 Plätzen. Mit der Schulnote von 4,17 liegt die Stadt damit leicht unter dem Wert der letzten Befragung. An der Spitze hat Karlsruhe mit einem mauen „befriedigend“ den bisherigen „Klassenprimus“ Münster abgelöst. Was diese Ergebnisse recht gut zeigen: Keine deutsche Großstadt ist adäquat auf modernen Radverkehr eingerichtet, denn keine dieser Städte erreicht einen Wert, der größer als 3,15 – was einem knappen befridigend entspricht- ist.

Für Wuppertal bedeutet dies, dass der Zauber der Nordbahntrasse ein Stück weit verflogen ist und der gefühlte Stillstand der letzten Monate sich negativ auf die Wertung ausgewirkt hat. Mit dem Baustart der Schwarzbachtrasse, der Fertigstellung des Radverkehrskonzepts und der Aufnahme in die AGFS NRW müssen nun Politik, Verwaltung und Bürgerschaft zeigen, dass sie es mit dem Ziel „Fahrradstadt 2025“ ernst meinen: Der Radetat muss deutlich erhöht und dem Radverkehr muss auf Wuppertals Straßen mehr Raum eingeräumt werden. Auch müssen wichtige Achsen, mit hohem Quell- und Zielverkehr, endlich für den Radverkehr erschlossen werden: Zum Beispiel auf der Talachse, mit einer Umweltspur auf der B7.

Die komplette Auswertung für Wuppertal findet ihr hier.

 

Rund 80 Radfahrende bei Earth-Hour-Tour

Earth-Hour-Radtour 2019

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Mit dem Rad an nicht-beleuchteten Gebäuden vorbei fahren? Das ist auch so eine Veranstaltung nach dem Motto „Wir nutzen jeden Vorwand mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren“ – Könnte man meinen. Doch bei der Earth Hour-Radtour geht es, ähnlich wie bei der Earth Hour an sich, um mehr: Es geht darum Bewusstsein für Klimaschutz zu schaffen. „Rund 80 Radfahrende bei Earth-Hour-Tour“ weiterlesen