Critical Mass Wuppertal – Mai 2017

Ich bin noch immer ganz begeistert von der Critical Mass am Freitag. Mein Video braucht allerdings noch ein bisschen Zeit, aber um die Wartezeit zu versüßen, gibt es hier schonmal einen Ausschnitt von der Fahrt über den neuen Döppersberg.

Critical Mass Wuppertal – Mai 2017 (Döppersberg-Durchfahrt)

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Auch die Printausgabe der WZ Wuppertal berichtet heute über die Fahrt vom Freitag. Heute Abend gibt es einen Bericht in der WDR Lokalzeit Bergisches Land und auf der Facebook-Seite der Critical Mass gibt es viele tolle Bilder anzuschauen.

Update: In der Lokalzeit am Freitag gab es einen wirklich guten Beitrag über den fünften Geburtstag der Critical Mass Wuppertal. Allerdings möchte ich folgendes richtig stellen: Ich habe die Critical Mass nicht nach Wuppertal geholt, sondern fahre lediglich seit Anfang an mit.

Fahrradabstellplätze in der Luisenstraße?

luisenstr

Die Luisenstraße ist Wuppertals einzige Fahrradstraße. Bereits 1997 wurden die Verkehrsschilder 244.1 zwischen Sophienstraße und Auer Schulstraße angebracht. Die Straße ist somit eine grundsätzlich für den Radverkehr vorgesehene Straße.  An Abstellanlagen hat bis heute allerdings niemand gedacht. Die einzigen städtischen Fahrradabstellanlagen befinden sich auf einem Teilstück der Straße außerhalb des Fahrradstraßen-Bereichs. Auf der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Elberfeld wurde das Thema bereits im Tagesordnungspunkt Berichte und Mittelteilungen behandelt. Im Protokoll der Sitzung sah das dann so aus:

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Schlauchautomat am Mirker Bahnhof

automat

Ab sofort kann man sich am Mirker Bahnhof rund um die Uhr mit Fahrradschläuchen eindecken, vorausgesetzt man hat das passende Kleingeld dabei und der umgebaute Zigarettenautomat ist mit dem passenden Schlauch befüllt worden. Gerade letzteres war bei meinem letzten Besuch an einem solchen Automaten – damals brauchte ich dringend einen neuen Schlauch – nicht der Fall. Umso mehr freue ich mich, dass dieser Automat meinen Schlauchtyp führt. Alle Schlauchautomaten von Schwalbe – inklusive dem am Mirker Bahnhof –  sind auch in dieser iPhone-App / Android-App zu finden.

Neulich in der Luisenstraße

In Deutschland gibt es zur Zeit über 140 Fahrradstraßen. Die Luisenstraße in Wuppertal ist eine davon und sie war mit eine der ersten Fahrradstraßen, doch so ganz ist das Konzept nicht in den Köpfen der Autofahrer angekommen.

Luisenstraße – Fahrradfahrer

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In Deutschland gibt es zur Zeit über 140 Fahrradstraßen. Die Luisenstraße in Wuppertal ist eine davon, und sie war eine der ersten Fahrradstraßen, die in Deutschland eingerichtet wurden. Das Einrichten von Fahrradstraßen wurde Ende der 90er Jahre ermöglicht. Die Idee: Förderung und Bündelung des Radverkehrs. Außerdem sollten die Radfahrer von den starkbefahrenen Hauptstraßen auf vorhandene Nebenstraßen geholt werden. Laut einem Positionspapier des ADFC steigern Fahrradstraßen die Verkehrssicherheit, das Fahrrad wird „als ernst zu nehmendes Verkehrsmittel in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt“ und die Radfahrerinnen und Radfahrer fühlen sich von der Verkehrsplanung berücksichtigt. Auch für die Anwohner ist eine Fahrradstraße eine schöne Sache: Der Straßenlärm wird reduziert und die Geschwindigkeit in der Straße gesenkt. Für den anliegenden Handel und die Gastronomie bedeuten mehr Radfahrer auch mehr Kunden, denn im Vergleich zu Autofahrern halten Radfahrer deutlich eher an einem Geschäft oder Café an. „Neulich in der Luisenstraße“ weiterlesen

Neu in Heiligenhaus: Durchfahrt verboten

heiligenhaus

Zwischen Heiligenhaus und Wülfrath wird gerade die A44 gebaut. Pech für Radfahrende, die sich in diesem Bereich auf das Radwegenetz NRW verlassen. Durch die Baumaßnahmen sind zahlreiche Wege des Radwegenetzes mit Zeichen 254 (Verbot für Fahrräder) versehen worden. Davon ist übrigens auch mein Tourenvorschlag Panoramarunde I betroffen. Eine Umleitung ist natürlich nicht ausgeschildert.

Gegenverkehr beachten!

Mein Fahrlehrer hat immer gesagt: Fahre jeden Tag so, als würdest du die Strecke zum ersten Mal fahren. Recht hat er! Im letzten Jahr wurden glücklicherweise zahlreiche Einbahnstraßen in Wuppertal für den gegenläufigen Radverkehr freigegeben. Leider hat sich das noch nicht bei allen motorisierten Verkehrsteilnehmern rumgesprochen.

einbahnMein Fahrlehrer hat immer gesagt: Fahre jeden Tag so, als würdest du die Strecke zum ersten Mal fahren. Recht hat er! Im letzten Jahr wurden glücklicherweise zahlreiche Einbahnstraßen in Wuppertal für den gegenläufigen Radverkehr freigegeben. Leider hat sich das noch nicht bei allen motorisierten Verkehrsteilnehmern rumgesprochen. Die Konsequenz: Es entstehen leider immer wieder gefährliche Situationen, da viele Kraftfahrer mit dieser Regelung nicht vertraut sind. Gerade im Lusienviertel passiert es mir häufig, dass sich der mir entgegenkommende Autoverkehr die geltenden Verkehrsregeln (insbesondere §6 der StVO) ignorieren und/oder mich absichtlich abdrängen wollen. Im Vorbeifahren wird dann noch gerne eine Beleidigung mitgeteilt. Auf den Hinweis, dass  Radfahrer von der Einbahnstraßenregelung ausgenommen sind, wird meist das Autofenster wieder hochgefahren oder noch eine Beleidigung hinterher geschoben. Wenn ein Gespräch entstehen sollte, wird es dann noch haarsträubender: So heißt es dann auch mal „Radfahrer haben sowieso keine Vorfahrt“, „Radfahrer dürfen in einer freigegebenen Einbahnstraße nur auf dem Bordstein fahren“ oder „Das schnellere Fahrzeug darf eher fahren“. Das ein Radfahrer in einer freigegeben Einbahnstraße auch Vorfahrt haben könnte, leuchtete nur den wenigsten ein. Meine Frage nun:
Was sind eure Erfahrungen in freigegebenen Einbahnstraßen?
Habt ihr ähnliches zu berichten, oder habe ich in den letzten Wochen einfach nur Pech gehabt?

Weitere Informationen zum Thema:
Rad vs Auto: Wer hat Vorfahrt (Stern.de)
Vorfahrt an Einbahnstraßen (knetfeder.de)

Woanders ist auch nicht besser (I)

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Auch wenn wir festgestellt haben: In Wuppertal ist das mit dem Radfahren nicht immer so einfach, aber auch in anderen Städten gibt es starke Defizite bei der Radinfrastruktur.
Zum Beispiel hier in Monheim. Dieses Stück auf der Opladener Straße ist Teil des Rheinradwegs und ein gutes Beispiel wie Fahrradinfrastruktur nicht gestalten sollte. Der kombinierte Rad- und Fussweg ist für beide Richtungen benutzungspflichtig. In Höhe von Hausnummer 143 sieht man sich mit dieser Situation konfrontiert: Der Weg weist an dieser Stelle nicht einmal einen Meter auf. Die Anordnung der Benutzungspflicht ist hier mehr als unverständlich:  Es ist vielmehr eine angeordnete Gefährdung für Radfahrer und Fussgänger.

Bald Tempo 30 am Loh?

Wird es in Zukunft auf der Loher Straße zwischen der Buchenstraße und der Straße „Am Brögel“ ein Tempolimit von 30 km/h geben? Die Bezirksvertretung in Barmen hat kürzlich einem Antrag zugestimmt, der dieses möglich macht. Begründet wird die Entscheidung mit dem aktuellen Personenquerverkehr im Bereich der Schwebebahnhaltestelle Loher Straße. Weiterhin werden, mit Fertigstellung der Junior-Uni, noch mehr meist jüngere Wuppertaler diesen Abschnitt nutzen. In jüngster Vergangenheit gab es immer wieder brenzliche Situationen zwischen jungen Fussgängern und Autofahrern in diesem Bereich. Die Bezirksvertretung hofft das mit diesem Schritt, diese Situationen der Vergangenheit angehören. Auch aus Radfahrersicht ist dieser Schritt zu begrüssen. In der Vergangenheit kam es in diesem Bereich immer wieder zu unnötigen und teilweise gefährlichen Überholmanövern, die durch die Anordnung von Tempo 30 in diesem Bereich drastisch reduziert werden können. Als nächstes muss der Verkehrsausschuss dem Antrag zustimmen.

Öffentliche Luftpumpe am Mirker Bahnhof


Seit heute Nachmittag steht nun die erste öffentliche Luftpumpe im Wuppertaler Stadtgebiet. Am Mirker Bahnhof haben Radfahrer ab sofort die Möglichkeit ihren Reifendruck zu kontrollieren und Luft nachzutanken. Meiner Meinung nach eine tolle Sache und ein erster Schritt in Richtung Fahrradservicestation an der Trasse. Mal schauen, wie lange die Pumpe überlebt.

Bike-Kitchen an der Nordbahntrasse

mirkerbahnhofAm 5. Mai 2013 findet zum ersten Mal das Fahrradreparaturcafe vor dem Mirker Bahnhof statt. Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:

Seit September 2012 erfreut sich das Reparatur-Café in Utopiastadt größter Beliebtheit. Unter dem Motto »Selbst reparieren, statt wegwerfen!« wird Hilfestellung bei der Reparatur von Elektrogeräten gegeben.
Jetzt — da sich die Sonne wieder blicken lässt und ein gutes Stück der Trasse befahrbar ist — wird es Zeit, den Umfang zu erweitern! In Kooperation mit /dev/tal e.V. widmen wir uns auf dem Bahnsteig vor Utopiastadt Ihren Drahteseln. Bewaffnet mit dem nötigen Werkzeug und einem Grundstock an Ersatzteilen stehen wir mit Tricks und Hilfestellungen bei der Reparatur und vielen anderen Problemen zur Seite — denn es gilt auch bei uns: »Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe!« Ziel ist es, sein Fahrrad selbst wieder flott zu bekommen und dabei etwas über das Gefährt zu lernen.
Am Sonntag, den 5. Mai 2013, finden Sie uns bei gutem Wetter von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr auf der Nordbahntrasse vor dem Mirker Bahnhof.

Weiter Infos gibt auf der Webseite der „Schweberingbahn