Kleine Rheinrunde


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Gestern Abend habe ich nochmals das schöne Wetter genutzt und eine kleine Runde am Rhein gedreht. Von Düsseldorf ging es über Meerbusch nach Uerdingen über die Rheinbrücke nach Duisburg-Sarn und zurück über Kaiserswerth nach Düsseldorf. In Düsseldorf angekommen war noch etwas Zeit die laue Nacht im Rheinpark zu genießen.

Die 70m-Radwegsperrung

Das ist er also, der Wuppertaler Talachsenradweg. Kurz vor der Gathe ist dieser Weg eigentlich schon immer ein Highlight, da er so unglaublich verengt ist, dieses soll also die Hauptfahrradroute durchs Tal sein?! Seit einigen Wochen, und geschuldet durch einen inzwischen seit zwei Wochen abgeschlossene Baumassnahme, ist der „Radweg“ für ca. 70 Meter unterbrochen, ohne erkennbaren Grund. Scheinbar hat hier einfach jemand die Schilder vergessen … und das direkt vor dem Polizeirevier.

Der Panoramaradweg wächst …

Ein unspektakuläres Foto, aber eine spektakuläre Entwicklung. Nordwestlich von Wuppertal wächst der Panoramaradweg auf der „Niederbergtrasse“ in Rekordgeschwindigkeit. Am Wochenende zog mich die Neugierde auf das Teilstück zwischen Wülfrath und Velbert. Zu meiner Überraschung fand ich das Teilstück zwischen dem Zeittunnel und dem Industriegebiet Dieselstraße nicht nur bereits asphaltiert, sondern auch schon in Benutzung vor. Viele Radfahrer waren ebenfalls gekommen um sich ein Bild über aktuellen Ausbaustand zu verschaffen. Und auch im innerstädtischen Bereich macht der Bau große Fortschritte, leider gilt dieses nur für Velbert. Die Verbindung nach Heiligenhaus vermittelt den Eindruck, als sei hier noch einiges an Arbeit zu leisten.

Die Geschwindigkeit des Ausbaus macht Lust auf mehr. Wenn der Bereich bis Koxhof fertig gestellt ist, kann man nach der rasanten Abfahrt von den Elberfelder Höhen direkt nach überqueren der S9-Bahntrasse den Panoramaradweg nutzen. Die Fahrt auf der L74 entfällt damit und die Hoffnung entsteht, dass mehr und mehr Leute auf’s Rad steigen, da sie diese viel befahrene Landstraße nicht mehr nutzen müssen. Der ADFC ist optimistisch, dass besagtes Teilstück noch diesen Monat fertig wird. Schön wäre es ja.

Absteigen!

Es ist eines meiner absoluten Lieblingsverkehrsschilder: „Radfahrer absteigen“ – Zuletzt gesehen heute zwischen Ronsdorf und Lichtscheid. Dieses Schild wirft zahlreiche Fragen auf: Reicht ein kurzes Absteigen? Muss ich mein Fahrrad schieben? Bin ich, wenn ich abgestiegen bin, noch Radfahrer oder Fussgänger? Und vor allem: Durch dieses Schild (Verkehrszeichen 240) wird dem Radfahrer eine Benutzungspflicht auferlegt. Er muss durch dieses Schild den Radweg nutzen. Durch den Zusatz „Radfahrer absteigen“ wird dieses Zeichen allerdings ad absurdum geführt. Muss man nun den Radweg nutzen oder kann man auf die Fahrbahn ausweichen, da es ja scheinbar nicht gewollt wird, dass Radfahrer diesen Weg benutzen. Nach der obligatorischen Google-Suche war ich leider genauso schlau wie zuvor, was die Eindeutigkeit dieses Zeichens angeht: Bernd Sluka hat sich bereits ausführlich mit der Thematik beschäftigt und seine Ergebnisse auf seiner Webseite veröffentlicht. Ich selber bin an diesem Schild langsam weitergefahren. Ein Ausweichen auf die vielbefahrene L 419 kam für mich nicht in Frage.

 

Spontane Radwegsperrung

Auf dem Weg von der Uni in’s Tal kam ich heute an dieser ungewöhnlichen Straßensperrung vorbei. Der Bürgersteig ist hier mit dem Verkehrszeichen 240 als gemeinsamer Fuß- und Radweg ausgezeichnet. Grundsätzlich eine gute Idee an dieser Stelle, da dieser Weg auch die Durchfahrt einer Einbahnstraße auf dem Bürgersteig ermöglicht. Das nun aber ausgerechnet ein Fahrrad die Durchfahrt dieses Wegs behindert hat mich doch zum schmunzeln gebracht.

Selbstversuch I – Mit dem Rad zu Uni

Vielleicht war ich doch etwas zu motiviert … und auch zu dick angezogen. Mein Plan: Im Sommer regelmässig mit dem Fahrrad zur Uni zu fahren. Heute morgen entschied ich mich dann – ohne Zeitdruck – einen geeigneten Weg zu suchen, und entschied mich für die lange Variante über den Rott, die Nordbahntrasse, durch Unterbarmen, in’s Luisenviertel und dann ab dem Robert-Daum-Platz hoch zur Uni. Die Früchte dieser Tour, die zeitlich eigentlich in Ordnung war – mit dem ÖPNV brauche ich inklusive Fussweg und Warten auch 40 Minuten – waren ein ziemlich durchgeschwitztes Hemd. Also kein guter Plan … ein neuer muss her!

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