Da würde ich gerne durchfahren (Pt. II)

schreinerswegVor geraumer Zeit habe ich den Schreinerweg, in unmittelbarer Uninähe, zur Öffnung für den gegenläufigen Radverkehr vorgeschlagen. Der Schreinersweg ist allerdings keine „richtige“, sondern eine unechte Einbahnstraße. Sprich: Es darf in der Straße in beide Richtungen gefahren werden, die Einfahrt ist allerdings auf einer Seite verboten. Durch die Öffnung der Einbahnstraße für den Radverkehr würde der gesamte Südstadtbereich von der Augustastraße über die Kronprinzenallee bis nach Unterbarmen direkter angebunden, außerdem würde die extrem steile Abfahrt über den Oberern Grifflenberg entfallen. Ich bin mal gespannt, wie die Stadtverwaltung auf diesen Vorschlag reagiert, da meine letzten Vorschläge allesamt abgelehnt wurden.

Da würde ich gerne durchfahren – Pt. I

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In der vergangenen Woche habe ich zwei weitere Einbahnstraßen zur Öffnung für den Radverkehr vorgeschlagen. Die eine ist der Oberdörnen zwischen Zur Schafbrücke und dem Steinweg, die andere der Hohenstein, der einige Meter oberhalb des Oberdörnen verläuft. Mit den Formularen der Wuppertaler Critical Mass ist das ganz einfach: Einfach die Adresse, die betreffende Straße und das Datum eintragen und abschicken. Warum ausgerechnet diese Straße? Ich nutze regelmässig den Talradweg – wobei ich lieber über das Steinwegviadukt fahren würde, aber das dauert ja leider noch – und gerade in Fahrtrichtung von Elberfeld nach Barmen, gibt es einige Problemstellen. Eine ist diese Kreuzung. Ich fahre eigentlich immer über die Brücke an der Wasserstraße und durch den Oberdörnen. Leider werden die letzten 140 Meter als Einbahnstraße in die Gegenrichtung geführt. Eine Durchfahrt für den Radverkehr ist hier leider nicht möglich. Als Alternative schlägt der Radroutenplaner einen Weg über das Radroutennetz NRW vor, die knapp einen halben Kilometer länger ist. Auch der Weg über die Rödiger Straße ist mehr als doppelt so lang und weißt einige unnötige Höhenmeter auf. Durch die Freigabe dieser Straße könnte die Fahrtdauer zwischen den Zentren von Elberfeld nach Barmen also deutlich reduziert werden. Problematisch könnte allerdings in der Hauptverkehrszeit das einfädeln in den Steinweg sein, allerdings bietet die Straßeneinmündung genug Aufstellfläche für Radfahrer. Die Freigabe des Hohenstein ermöglicht – durch die Ampel Rödiger Straße / Steinweg – eine gefahrlose Querung des Steinwegs in Richtung Carnaper Straße und würde die Fahrtzeit auch deutlich verkürzen. Ich habe die verschiedenen Straßen auch auf dieser Google-Map eingezeichnet.