Neuer Schutzstreifen auf Schützenstraße markiert

Auf der Schützenstraße steht zwischen Winchenbachstraße und Carnaper Straße nun ein neuer Schutzstreifen zur Verfügung.

Vor einigen Tagen ist auf der Schützenstraße ein neuer Schutzstreifen markiert worden. Im Zuge der Straßensanierung hatte sich die Stadtverwaltung dazu entschieden, auf dieser wichtigen Verkehrsachse in Barmen, Radverkehrsanlagen anzulegen. Ursprünglich wurden dort beidseitig Schutzstreifen im Mindestmaß geplant. Neben der Tatsache, dass grundsätzlich das Anlegen Schutzstreifen im Mindestmaß und ohne Trennstreifen zum ruhenden Verkehr keine gute Idee ist I), gibt es in der Schützenstraße noch einen weiteren Grund, warum die ursprüngliche Planung suboptimal war: Die Straße weist eine deutliche Steigung bzw. deutliches Gefälle auf. Der Schutzstreifen gäbe dem bergwärts fahren Radfahrenden viel zu wenig Platz. Durch die Pendelbewegung beim Fahren und die zu erwartenden geringen Überholabstände II) würde dieser Schutzstreifen eher in die Kategorie Gefährdungsstreifen fallen. Das selbe würde für die Gegenrichtung gelten: Radfahrende würden hier durch die Türzone des ruhenden Verkehrs geführt, die höhere Geschwindigkeit durch das Gefälle würde die Gefahr in diesem Bereich deutlich verstärken.

Im Zuge des politischen Prozesses wurde, unter Beteiligung des Runden Tisch Radverkehr, eine bessere Lösung für den Bereich gefunden: Radfahrende können nun über einen 2 Meter breiten Schutzstreifen bergwärts von der Winchenbachstraße bis zur Carnaper Straße fahren.III) Bergab stehen allerdings keine gesonderten Radverkehrsanlagen zur Verfügung. Hier kann man, mit dem nötigen Seitenabstand zum ruhendem Verkehr, im Mischverkehr mitfahren. Was nicht angepackt wurde, ist die Ampelanlage an der Kreuzung Carnaper Straße / Schützenstraße. Hier gibt es weiterhin nur zwei Rechtsabbiegerspuren. Wer also weiter zum Rott oder Loh fahren möchte, muss zahlreiche Ampeln und viel Kraftverkehr in Kauf nehmen.

Unterm Strich finde ich die gefundene Lösung eine deutliche Verbesserung zum Zustand vorher, wobei es sich natürlich um einen Kompromiss handelt. Zur Zeit wird zwischen Klingelholl und Winchenbachstraße noch gebaut, ob sich die neue Verkehrsführung im Alltag bewährt, zeigt sich von daher erst nach Abschluss der Bauarbeiten.

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Fußnoten:    [ + ]

I. z.B.: Kein ausreichender Abstand zu parkenden Autos, „Spurdenken“ bei Kraftfahrern usw. – Alle negativen Aspekte von Schutzstreifen lassen sich am Hardtufer und an der Dahler Straße sehr gut beobachten.
II. Obwohl Radfahrenden bei Steigungen nur mit 1,5 – 2,0 Meter Seitenabstand überholt werden dürfen, kann man die realen Seitenabstände eher im Zentimeterbereich messen.
III. Zwischen Winchenbachstraße und Klingelholl wird es übrigens keine Radinfrastuktur geben: „Ein Verzicht auf den Parkraum kommt dort wegen des hohen Parkdrucks nicht in Betracht.“

Bergisches Plateau: Die Beschilderung kommt …

Lange haben wir in der Fahrradstadt Wuppertal über die endgültige Beschilderung im Bereich des Bergischen Plateaus gerätselt. Wird der schmale Asphaltstreifen zwischen dem „Trassenende“ am Wichlinghauser Bahnhof und der Straße Am Diek etwa benutzungspflichtig?  Und: Wie schnell darf auf der Luhnsstraße bzw. der Dr.-Kurt-Herberts-Straße gefahren werden? Seit Wochenbeginn gibt es langsam Gewissheit: Der Asphaltstreifen neben den Straßen bleiben den Fussgängern vorbehalten, Radfahrende sind dort nur geduldet und müssen sich dem Fussverkehr unterordnen. Das gilt auch für den Übergang zwischen Luhnsstraße und Dr.-Kurt-Herberts-Straße.
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Dafür können Radfahrende die Luhnsstraße und Dr.-Kurt-Herberts-Straße gefahrenfrei mitbenutzen. Beide Straßen werden in einen verkehrsberuhigter Bereich umgewandelt. Damit einhergehend ist auch klar, dass eine Benutzungspflicht für den Asphaltstreifen verkehrsrechtlich nicht in Frage kommen kann. Schöner Nebeneffekt: Das wilde Parken auf der Südseite der Luhnsstraße gehört erstmal der Vergangenheit an, da in verkehrsberuhigten Bereichen das Parken außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen unzulässig ist.

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Meiner Meinung nach, ist die jetzt gefundene Lösung mit das Beste, was sich aus der bestehenden Situation machen ließ. Der Fehler war sicherlich die Planung und der Bau der vorhandenen Infrastruktur vor drei Jahren, die den Anforderungen der Nutzer (vor allem: der Masse der Nutzer) nicht gerecht wird. Der gesamte Bereich zwischen dem Wichlinghauser Bahnhof und der Trassenfortführung kurz vor der Wittener Straße ist und bleibt, im Vergleich der übrigen Nordbahntrasse, ein mittelmäßiger Kompromiss. Die Widmung als „Spielstraße“ entlastet allerdings, insbesondere zu Stoßzeiten, den Asphaltstreifen, wobei auch heute schon viele Radfahrende die Fahrbahn benutzen. Als (freigegebener) Fussweg reicht der Asphaltstreifen aber völlig aus, allerdings würde ich mir gerade für den Übergang zwischen Luhnsstraße und Dr.-Kurt-Herberts-Straße mittelfristig eine Verbreiterung wünschen.

Willy-Brandt-Platz: „Radfahrer frei“ nachgerüstet

Ende letzter Woche war ich etwas irritiert. Bei der Neubeschilderung der Friedrichstraße wurde die Zufahrt zum Willy-Brandt-Platz als Fussgängerzone ohne Radverkehrsfreigabe beschildert. Eine kurze Rücksprache mit der Stadt ergab: Die fehlerhafte Beschilderung war ein Versehen. Inzwischen ist die richtige Beschilderung nachgerüstet worden. Das Befahren (in Schrittgeschwindigkeit) des Willy-Brandt-Platzes aus Richtung Friedrichstraße ist nun wieder „legal“ möglich.

Wuppertal macht den Wegecheck!

Noch bis Anfang der Sommerferien läuft das Projekt Wegecheck, bei dem Schäden und ganz allgemein gefährliche Stellen für Radfahrer und Fussgänger im Stadtgebiet gemeldet werden sollen. Die IG Fahrradstadt Wuppertal, der ich angehöre, ist einer der Unterstützer des Projekts. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Initiativen und Institutionen hoffen wir auf hohe Beteiligung. Schirmherr der Studie ist Oberbürgermeister Andreas Mucke. Durchgeführt wird die Studie vom Büro für Forschung, Entwicklung und Evaluation bueffee GbR.

Wir haben leider die meisten verunglückten Kinder als Fußgänger aller Städte in Deutschland“, weiß Jens Leven, dessen Ingenieurbüro die Studie „Wegecheck in Wuppertal“ koordiniert. „Aus dem Alltagswissen der Bevölkerung versprechen wir uns wertvolle Hinweise über Problemstellen im Straßenverkehr. Von Schülern bis zu Senioren“, ergänzt Polizeioberrat Stefan Kronenberg von der Wuppertaler Polizei. Immerhin wurden in Wuppertal im vergangenen Jahr 205 Fußgänger in Unfälle verwickelt und zum Teil schwer verletzt. Auch alle vier auf Wuppertaler Straßen tödlich Verunglückten waren zu Fuß unterwegs. Aus der Nachsorge bei Unfallopfern ist bekannt, dass jeder schwerwiegende Verkehrsunfall nicht nur für die unmittelbar Betroffenen Leid und Schmerz nach sich zieht.

Ich begrüße die Initiative ausdrücklich, weil die Studie ja die Grundlagen für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation und insbesondere zur Reduzierung von Unfällen mit Fußgängern schaffen soll“, freut sich Oberbürgermeister Andreas Mucke, der deshalb auch gerne die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat „Wir brauchen viele konkrete Auskünfte der Wuppertaler von Jung bis Alt für einen repräsentativen Überblick“, wünscht sich Christoph Grothe von der IG Fahrradstadt Wuppertal.

(Presseerklärung vom 18. April 2016)

Der Wegecheck ist unter wegecheck.de zu finden.

„Zur Schafbrücke“ freigegeben

Seit geraumer Zeit ist die Straße „Zur Schafbrücke“ im Wuppertaler Osten zwischen der Bleicherstraße und dem Oberdörnen für den Radverkehr freigegeben. Gestern ist mir aufgefallen, dass auch der Teil zwischen der Bleicherstraße und dem Unterdörnen freigeben ist. Damit verkürzt sich der (legale) Weg auf dem Talachsen-Radweg um 200 Meter … immerhin. Ich würde weiterhin eine Freigabe des Oberdörnen in Richtung Steinweg, oder alternativ den Hohenstein in Richtung Steinweg befürworten und habe dieses auch im August 2013 beantragt. Antwort der Stadt damals: Beide Straßen können, auf Grund von „erhöhten Unfallzahlen“, nicht freigegeben werden. Um welche Straßen es geht, habe ich dieser Karte zusammengefasst:  „„Zur Schafbrücke“ freigegeben“ weiterlesen

Eröffnung des RS1 zwischen Essen und Mülheim

Am 27. November wurde feierlich der zweite Bauabschnitt der Rheinischen Bahn eröffnet. Das Teilstück verbindet den Stadtrand von Essen mit dem Bahnhof von Mülheim an der Ruhr und soll Bestandteil des RS1, dem ersten Radschnellweg im Ruhrgebiet, werden. Der Ausbaustandard orientiert sich an moderner Radinfrastruktur: Ein vier Meter breiter Radweg führt unterbrechungsfrei und parallel zur Bahnverbindung von Essen nach Mülheim an der Ruhr. Daneben verläuft ein zwei Meter breiter Fussweg. Angeschlossen ist das nun eröffnete Teilstück an die Grugatrasse und den ersten Bauabschnitt der Rheinischen Bahn, der das neue Stück mit dem Essener Innenstadt und dem Campus verbindet.

Das Fahren macht auf diesem Stück einfach Spass. Die Aufnahmen aus dem Oktober zeigen, dass die Strecke bereits vor der offiziellen Eröffnung bereits sehr gut angenommen wurde.

Einziger Wermutstropfen: Erst wenn die Strecke zum RS1 wird, erhält die Trasse eine Beleuchtung und Winterdienst. Dieses ist auf Grund der aktuelle Förderung und Finanzierung wohl nicht anders möglich. Aktuell sind auch Teile der neuen Verbindung wegen Restarbeiten gesperrt. Eine aktuelle Übersicht über Baustellen und allerlei wissenswertes rund um das Projekt gibt es auf der inoffiziellen Facebook-Seite, bei Twitter oder auf der offiziellen Projektseite.

Mit dem Rad zur RS1 Eröffnung: Im Morgengrauen ins Ruhrgebiet
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Glühweinverkauf für Fahrradständer in der Luisenstraße

Ob schön nebeneinander oder kreuz und quer: In der Luisenstraße sind Fahrradabstellanlagen knapp. Dabei ist diese Straße eine der ersten Fahrradstraßen in Deutschland. In den letzten Wochen hat die Stadt Wuppertal nun einige Fahrradbügel aufgestellt, doch in der Nähe der Ausgehmeile zwischen dem Beatz und Kekse und dem Café du Congo sucht man vergeblich einen Abstellplatz. Am Ende hat man die Wahl: Stelle ich mein Rad auf dem engen Gehweg oder in den Grünanlagen ab. Zu dieser Problematik sind bereits viele Anfragen und Aufforderungen seitens der Wuppertaler Radfahrer in Richtung Stadt erfolgt (auch von mir). Leider erfolglos. Einen neuen Anlauf startet nun die AG Luisenstraße. Die Arbeitsgruppe der rund um die Luisenstraße ansässigen Gastronomen möchte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mit einem Glühweinverkauf, wollen sie zum einen die Finanzierung der Fahrradständer unterstützen und zum anderen zeigen, dass es einen Bedarf in der Luisenstraße gibt. Wie ich finde, eine tolle Idee.

Der Glühweinverkauf startet am Freitag, den 4. Dezember um 17:00 Uhr und wird bis weit nach der Critical Mass im Wandelgarten (gegenüber von Pedalero) stattfinden. Neben Glühwein wird auch Bier und Kakao ausgeschenkt. Eine gute Möglichkeit sich nach der Critical Mass aufzuwärmen bzw. für diejenigen, die es nicht zur Critical Mass schaffen, nette Leute zu treffen. Weitere Infos gibt es in diesem Facebook-Eintrag.

Neue Radverkehrsführung am Rutenbecker Weg

In der letzten Woche wurde am Rutenbecker Weg die neue Radverkehrsführung umgesetzt. Bereits im Juni 2015 wurden diese Änderungen im Verkehrsausschuss beschlossen. Im Zuge der Umsetzung wurde der Radweg auf dem Rutenbecker Weg zwischen Sonnborner Straße und Sonnborner Ufer entfernt. Der Verkehrsausschuss hatte sich mehrheitlich gegen die gegenläufige Öffnung der letzten Meter dieser Einbahnstraße ausgesprochen. So wurde aus der durchlässigen Sackgasse für Fußgänger und Radfahrer, eine durchlässige Sackgasse für Fußgänger. Allerdings: Auch benutzungspflichte Radwege wurden aufgehoben und ein neuer Radweg auf dem Sonnborner Ufer angelegt. „Neue Radverkehrsführung am Rutenbecker Weg“ weiterlesen

Hardtufer heute Thema in der BV Barmen

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Das Hardtufer in Wuppertal ist eine der wichtigsten Radverkehrsverbindungen zwischen Barmen und Elberfeld. Es ist Teil des innerstädtischen Talachsen-Radwegs und Teil des Radwegenetzes des Landes NRW, außerdem führt die „deutsche Fußballroute“ über diese Straße. Bereits 2004, also vor elf Jahren, gab es Planungen das Hardtufer für den Radverkehr deutlich aufzuwerten. In beide Fahrtrichtungen sollten Radwege angelegt werden. Der in östliche Richtung verlaufende Radweg sollte sogar auf einem Kragarm über der Wupper geführt werden. Getan hat sich allerdings leider nicht viel. Aktuell haben wir am Hardtufer folgende Situation: In Fahrtrichtung Ost gibt es einen für den Radverkehr freigegeben Fussweg, in Fahrtrichtung West einen Parkstreifen, einen 40cm Trennstreifen, einen 1,40m „Schutz“streifen und eine Restfahrbahn von 2,45m.

Das Problem: Bei diesen Dimensionen kann ein sicheres Überholen von Radfahrenden nicht stattfinden. Die StVO legt in §5(4)fest, dass  „(b)eim Überholen (…) ein ausreichender Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere zu den zu Fuß Gehenden und zu den Rad Fahrenden, eingehalten werden (muss).“ Die deutsche Rechtsprechung sieht diesen „ausreichenden“ Seitenabstand im Bereich von ein bis zwei Meter. Ein korrektes Überholen ist also in dieser Straße gar nicht möglich. Die Realität sieht oft so aus, wie auf dem Bild oben: Beim Befahren des Hardtufers ist das Überholen von Radfahrenden an der Tagesordnung. Meist wird hier mit wenigen Zentimetern überholt, öfters wird auch gehupt.

Um die Situation für Radfahrende zu verbessern, haben die Grünen einen Antrag eingebracht, in dem die Verwaltung gebeten wird, „kurzfristig ein Konzept für die Verbesserung des Radverkehrs am Hardtufer vorzulegen“. Lösungsmöglichkeiten gibt es meiner Meinung nach viele. Vom demarkieren der Parkplätze auf der rechten Fahrbahnseite (meist werden diese sowieso nicht genutzt) bis hin zur Einrichtung eines Schutzstreifen, der seinen Namen verdient, und zwar in der Fahrbahnmitte nach Soester Vorbild, sowie der Reduktion der Geschwindigkeit auf Tempo 30.

Inwieweit der Antrag eine Chance auf Erfolg hat, kann ich nicht beurteilen. Die Sitzung der Bezirksvertretung findet heute Abend um 18:00 Uhr im Rathaus Barmen, Raum C 190 statt und öffentlich.

Update: Der Antrag wurde angenommen, bei einer Gegenstimme (AfD) und 7 Enthaltungen (SPD, FDP, WfW). Bei solchen Sitzungen merkt man immer wieder, wie frustrierend es ist, kein Rederecht zu haben. Wortmeldungen wie „ich kann da kein Problem erkennen“ und „ich kenne niemanden der dort gefährdet wird“ zeigen das fehlende Problembewusstsein und müssten eigentlich sofort widerlegt werden.

Update II: In letzter Zeit wird gerne auch der Gehweg als „virtuelle 2. Spur“ verwendet. Dafür braucht man also den SUV in der Stadt. vlcsnap-2016-06-20-16h16m17s831

Update III: Inzwischen hat die Stadt einen Vorschlag zur kurzfristigen Verbesserung am Hardtufer vorgelegt: Der Sicherheitstrennstreifen soll entfernt und das Sinnbild für „Fahrrad“ angebracht werden:

Um den Rad Fahrenden den erforderlichen Schutzraum sicher stellen zu können, wird empfohlen die Parkmarkierung zu erneuern und den Sicherheitstrennstreifen nicht extra auszuweisen, sondern den Schutzstreifen in einer Breite von 1,90m auszuführen. Zudem soll die Zweckbestimmung des Schutzstreifens durch Markierungen von sogenannten Sinnbildern in Form von Fahrrädern verdeutlicht werden, die zur Zeit noch nicht vorhanden sind. Durch die Markierungsanpassung und Ergänzung der Sinnbilder kann durch die Sensibilisierung des KFZ-Verkehrs eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit für den Radverkehr erzielt werden.

Nachzulesen ist der gesamte Vorgang hier. Am 21.06.2016 kann die BV Barmen eine Empfehlung bezüglich des Vorschlags abgeben, danach wird im Verkehrsausschuss darüber entschieden. Mich persönlich überzeugt diese Lösung natürlich nicht, ich favorisiere weiterhin das Soester Modell.

Wege zur Fahrradstadt: Legal über Rot.

Seit geraumer Zeit läuft in Paris ein Feldversuch. In einem Stadtteil können Radfahrende an bestimmten Ampeln legal über Rotlicht fahren. Das Rotlicht wird, an den Ampeln mit Zusatzschild, zu einem „Vorfahrt achten“-Schild. Die Erfahrungen sind gut. So gut, dass das Schild nun flächendeckend eingeführt wird. Die Idee ist nicht neu: Bereits 1982 wurde im US-Bundesstaat Idaho der sogenannte „Idaho-Stop“ eingeführt. Dort gilt ein Stopp-Schild für Radfahrende als „Vorfahrt achten“-Schild. Eine rote Ampel wird für Radfahrende zum Stopp-Schild. Probleme mit der Verkehrsregel gibt es dort nicht. Eine tolle Sache, wie ich finde. In Wuppertal fallen mir direkt zahlreiche Kreuzungen ein, an denen ich mir eine solche Regelung vorstellen könnte.

Update: 23. September 2018

Das Verkehrszeichen ist in zwischen in zahlreichen Kommunen in Frankreich angekommen, wie z.B. hier in Concarneau⁩ in der Bretagne.

Update: 7. Januar 2019
In Deutschland ist nun ein Pilot-Versuch gestartet.