Fienchen-Rochade zwischen Elberfeld und Ronsdorf

Ab sofort können in Elberfeld und Ronsdorf andere Fienchens ausgeliehen und genutzt werden. In Elberfeld könnt ihr nun Fienchen III mit einer breiteren Box und einem 3-Punkt-Gurtsystem für 1-2 Kinder nutzen, das agilere Fienchen II mit zwei stabilen Seitenwänden und einem Sitz mit Hüftgurt, ist nun in Ronsdorf zu finden. Hier geht es direkt zum Buchungsportal: https://fienchen-wuppertal.de

Kurz notiert: Theoderichstraße für Radfahrende geöffnet

Kürzlich war ich mal wieder auf dem Sedansberg unterwegs. Dabei ist mir folgende „Neuerung“ aufgefallen. Die Theoderichstraße ist im östlichen Bereich nun für Radfahrende freigegeben. Früher war die Einfahrt nur Anliegern vorbehalten. Insgesamt eine schöne Lösung, wie ich finde, wenn man von der Nordbahntrasse in den Bereich Klingelholl / Nordpark fahren möchte.

Schee-Tunnel gesperrt

Auch in diesem Jahr ist der Schee-Tunnel über
den Jahreswechsel geschlossen. Die Schließung ist eine Auflage der Bezirksregierung Düsseldorf. Die Sperrung der Tunnelanlage wird vom 30. Dezember ab 9 Uhr bis zum 2. Januar gegen 10 Uhr andauern.

Happy Birthday, Nordbahntrasse!

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Heute vor sechs Jahren wurde die Wuppertaler Nordbahntrasse feierlich eröffnet. Damals haben wir zum ersten TrassenExpress zur Eröffnungsfeier eingeladen und trotz Dauerregen und Temperaturen und den Gefrierpunkt haben sich rund 100 Radfahrende der Eröffnungsfahrt angeschlossen. Traditionell hätten wir heute den Geburtstag wieder in der Hebebühne gefeiert, wenn uns Corona nicht auch hier wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Hier noch einmal das Video vom Tag der Eröffnung, dass den Aufbruchsgeist von damals gut eingefangen hat.

Umleitung am Wall

Auf der Isländer Brücke werden zur Zeit Markierungsarbeiten für die Radverkehrsführung vom Wall in die Südstraße vorgenommen. Aus diesem Grund kann die Brücke zur Zeit nicht von Radfahrenden genutzt werden. Eine Umleitung über die Alexanderbrücke ist eingerichtet.

Kurzer Radweg, große Wirkung

Bereits im September habe ich dieses Foto von diesem, rund 50 Meter langem Radweg geschossen, inzwischen sind alle Arbeiten abgeschlossen. Aus diesem Grund hat die Stadt Wuppertal heute über die Fertigstellung informiert:

Die Bauarbeiten an der Wittensteinstraße im Bereich Fingscheid sind abgeschlossen. Der Radweg entgegen der Einbahnstraße kann ab sofort vom Radverkehr genutzt werden.

Aufgrund der Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde und der Kuppenlage ist es notwendig gewesen, den neuen Radweg von der Fahrbahn baulich zu trennen.

Für die Radfahrer und Radfahrerinnen bedeutet der Radweg eine sichere und schnellere Verbindung zwischen dem umliegenden Wohnquartier und des Gymnasiums am Kothen sowie der Talachse in Richtung Elberfeld über die Eisenbahnbrücke Fingscheid. Denn bis zuletzt mussten Radfahrer wegen der alten Verkehrsführung immer wieder Umwege und Steigungen in Kauf nehmen.

Ghostbike geklaut!

Ich bin noch immerfassungslos! Heute vormittag hat sich die Wuppertaler Polizei bei uns (Fahrradstadt Wuppertal) gemeldet. Das Ghostbike, dass wir letzte Woche in Gedenken an den getöteten Radfahrer aufgestellt haben, ist geklaut worden. Das Rad wurde gestern Abend noch am Alten Markt gesehen, danach verlor sich die Spur. Im anschließend veröffentlichten Facebook-Post haben wir inzwischen viele Hinweise auf einen Verbleib in Wuppertal-Vohwinkel bekommen. Wir sind erschüttert und traurig und verurteilen diese Tat. Wir machen uns nach wie vor keine großen Hoffnungen das Rad zurückzubekommen, bitten aber bei Sichtungen an einen kurzen Hinweis an die Polizei.

„Ghostbike geklaut!“ weiterlesen

Zweites Ghostbike in Wuppertal aufgestellt

Nach dem tödlichen Unfall am 1. Oktober 2020 haben am 30.10.2020 die Vereine Fahrradstadt Wuppertal e.V. und der ADFC Wuppertal / Solingen, zusammen mit dem Bündnis Mobiles Wuppertal, ein sogenanntes Ghostbike aufgestellt. Vorausgegangen war eine Demonstration unter dem Motto „Stoppt das Töten von Radfahrern“.

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Der Demozug führte von der Elberfelder Kluse bis zur Unfallstelle auf der Berliner Straße in Wuppertal-Oberbarmen. Viele Teilnehmer waren hell oder weiß gekleidet, um ihre Anteilnahme auszudrücken. Dies ist bei Ghostbike-Aufstellungen ein übliches Ritual. Die weiß lackierten Fahrräder, die weltweit an Stellen aufgestellt werden, an denen Radfahrende getötet wurden, sind Mahnmale und Erinnerungsort zugleich. Sie weisen auf infrastrukturelle Defizite und menschliche Tragödien hin und geben Anlass zum Innehalten, Gedenken und Reflexion. Letztes Jahr wurde das erste Wuppertaler Ghostbike auf der Straße Wahlert aufgestellt.

„Wir sind traurig und wütend, dass wir in diesem Jahr ein zweites Ghostbike auf Wuppertals Straßen aufstellen mussten“, erklärt eine sichtlich bewegte Kirsten Haberer, vom Verein Fahrradstadt Wuppertal, „es ist kaum nachzuvollziehen welches unermessliches Leid die Familien und Angehörige empfinden müssen.“, so die Vorsitzende weiter.

Durch die Corona-Pandemie wurde die Demonstration nicht wie üblich über die Medien, sondern nur spärlich und kurzfristig über „social Media“ bekannt gegeben, um nicht zu viele Teilnehmer zur Kluse zu mobilisieren. Von daher sind die Organisationen mit der Teilnehmerzahl sehr zufrieden.

„Die Geschehnisse vom 1. Oktober 2020 zeigen, dass gerade auf Hauptrouten und vielbefahrenen Straßen dringend gute und sichere Radinfrastruktur geschaffen werden muss“ ergänzt Christoph Grothe, ebenfalls vom Verein Fahrradstadt Wuppertal und fügt hinzu „Radfahrenden muss auf diesen Strecken ein Schutzraum geschaffen werden, so wie wir es seit Jahren mit einer Umweltspur auf der B7, oder zuletzt mit sogenannten Pop-Up-Radwegen fordern“.

 

NBT: Tunnel Schee über Allerheiligen gesperrt

Wichtiger Hinweis für Nutzer der Nordbahntrasse in Richtung Schee: Vom 30. Oktober bis zum 2. November ist der Tunnel Schee geschlossen. Der Radverkehr wird über die unbequeme Umleitung Holtkamp – Frielinghausen – Kuxloher Weg geführt. Die Sperrung ist Teil des Artenschutzkompromisses, der eine ganzjährige Öffnung des Tunnels ermöglicht. Die nächste Vollsperrung steht über Silvester in’s Haus. Dann wird der Tunnel voraussichtlich vom 30. Dezember bis zum 4. Januar geschlossen bleiben.