Kommt das Radhaus am Hauptbahnhof?

Aktuell sieht es nicht so aus. Nach den erfolglosen Ausschreibungen und den sich wechselnden Mehrheiten im Rat steht das gesamte Projekt (scheinbar) wieder zu Disposition.

Schon von Beginn der Planungen an, hatte ich gegenüber der Stadt die Haltung vertreten, dass ein Radhaus an den Bahnhöfen Oberbarmen oder Vohwinkel sinnvoller wäre als am Hauptbahnhof. Schon jetzt gibt es den meisten Bedarf nach (sicheren) Abstellanlagen an den Bahnhöfen, die unmittelbar an der Nordbahntrasse liegen.

Von Politik und Verwaltung war damals nur ein Radhaus am Standort Döppersberg vorstellbar. Von daher empfinde ich es nun als Chance das Thema wieder aufzugreifen. Als sehr positiv empfinde ich den Vorschlag von Oberbürgermeister Andreas Mucke, im Parkhaus Döppersberg Abstellmöglichkeiten zu schaffen und von dort aus direkt in die Mall zu gehen und zu wissen, dass das Fahrrad in einem bewachten Bereich abgestellt wurde. 

Die finanziellen Mittel sollen, da stimme ich der Initiative der CDU-Ratsfraktion Wuppertal und Bündnis 90/Die Grünen Wuppertal zu, für die Schaffung von Radabstellanlagen an den anderen Bahnhöfen mit RE-Anbindung genutzt werden. Diese sollten dann aus einem öffentlichen Teil und einem geschlossenen Bereich mit Zugangsberechtigung bestehen. Ähnlich wie in diesem Beispiel aus dem Münsterland.

Radabstellanlagen am Hauptbahnhof

Fahrradparken am Hauptbahnhof
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Wie stelle ich eigentlich mein Rad am Hauptbahnhof ab? Aktuell gibt es zwei Möglichkeiten:
Zum einen Befinden sich vor der Mall mehrere Fahrradbügel. Diese sind allerdings oft belegt, sodass viele Radfahrer an Verkehrsschilder und sonstige Masten ausweichen. Zum anderen könnt ihr im neuen Parkhaus eine von 20 abschließbaren Fahrradboxen mieten. Für 10 Euro im Monat, bei einer Mindestmietdauer von drei Monaten, könnt ihr euer Rad dort sicher einschließen. Für den Schlüssel fällt eine Kaution von 50€ an. Für den Schlüssel fällt eine Kaution von 50€ an. Weitere Infos und Buchung gibt Marco Köhler von den WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH unter Tel.: 0202 569-3872 oder per Mail unter: marco.koehler(a)wsw-online.de

Barmen: Neue Radabstellanlage in Trassennähe

In Wuppertal-Barmen steht ab sofort eine neue Radabstellanlage in Trassennähe zur Verfügung. An der Kreuzung Carnaper Straße / Rödiger Straße sind Anfang der Woche fünf Fahrradbügel montiert worden.

Rückblende: Letztes Jahr wurde von der Bezirksvertretung Barmen die Sanierung des Kreuzungsbereichs beschlossen.

„Dort wo im Straßenraum umfangreiche Sperrflächen aufgetragen sind, sollen die angrenzenden Gehwege vergrößert und zusätzlich barrierefreie Querungsmöglichkeiten geschaffen werden.“

Die Sperrflächen, die regelmässig von Fahrzeugen zugeparkt wurden, wurden entfernt und durch großzügige Bürgersteige ersetzt, außerdem wurde die Kreuzung Barrierefrei gestaltet. In diesem Zusammenhang dachte ich mir, dass man in diesem Fall hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte: Durch die Installation von Fahrradbügeln könnte an dieser Stelle nicht nur das Angebot für Radfahrende signifikant verbessern, sondern auch durch die geschickte Positionierung dieser ein Beparken der Gehwege unterbinden. Also habe ich mich, direkt nach der Entscheidung der BV, an die Stadtverwaltung gewandt. Dort hat die Idee schnell anklang gefunden und wurde nun umgesetzt.

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Glühweinverkauf für Fahrradständer in der Luisenstraße

Ob schön nebeneinander oder kreuz und quer: In der Luisenstraße sind Fahrradabstellanlagen knapp. Dabei ist diese Straße eine der ersten Fahrradstraßen in Deutschland. In den letzten Wochen hat die Stadt Wuppertal nun einige Fahrradbügel aufgestellt, doch in der Nähe der Ausgehmeile zwischen dem Beatz und Kekse und dem Café du Congo sucht man vergeblich einen Abstellplatz. Am Ende hat man die Wahl: Stelle ich mein Rad auf dem engen Gehweg oder in den Grünanlagen ab. Zu dieser Problematik sind bereits viele Anfragen und Aufforderungen seitens der Wuppertaler Radfahrer in Richtung Stadt erfolgt (auch von mir). Leider erfolglos. Einen neuen Anlauf startet nun die AG Luisenstraße. Die Arbeitsgruppe der rund um die Luisenstraße ansässigen Gastronomen möchte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mit einem Glühweinverkauf, wollen sie zum einen die Finanzierung der Fahrradständer unterstützen und zum anderen zeigen, dass es einen Bedarf in der Luisenstraße gibt. Wie ich finde, eine tolle Idee.

Der Glühweinverkauf startet am Freitag, den 4. Dezember um 17:00 Uhr und wird bis weit nach der Critical Mass im Wandelgarten (gegenüber von Pedalero) stattfinden. Neben Glühwein wird auch Bier und Kakao ausgeschenkt. Eine gute Möglichkeit sich nach der Critical Mass aufzuwärmen bzw. für diejenigen, die es nicht zur Critical Mass schaffen, nette Leute zu treffen. Weitere Infos gibt es in diesem Facebook-Eintrag.

Fahrradabstellplätze in der Luisenstraße?

luisenstr

Die Luisenstraße ist Wuppertals einzige Fahrradstraße. Bereits 1997 wurden die Verkehrsschilder 244.1 zwischen Sophienstraße und Auer Schulstraße angebracht. Die Straße ist somit eine grundsätzlich für den Radverkehr vorgesehene Straße.  An Abstellanlagen hat bis heute allerdings niemand gedacht. Die einzigen städtischen Fahrradabstellanlagen befinden sich auf einem Teilstück der Straße außerhalb des Fahrradstraßen-Bereichs. Auf der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Elberfeld wurde das Thema bereits im Tagesordnungspunkt Berichte und Mittelteilungen behandelt. Im Protokoll der Sitzung sah das dann so aus:

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