Neue Friedrichstraße wird zur Fahrradstraße.

Heute beginnt die Umsetzung des 2019 gefassten Beschlusses, die (Neue) Friedrichstraße in eine Fahrradstraße umzuwandeln. Aus einer Straße, die vorwiegend zum Abstellen von Kraftfahrzeugen genutzt wurde, wird eine lebendige Verbindungsachse für moderne innerstädtische Mobilität. Über die neugeschaffene Fahrradstraße wird die Elberfelder Innnenstadt an die Wuppertaler Nordbahntrasse angebunden. Auch der Hauptbahnhof ist über den Wall autoarm erreichbar. Mit dem Startschuss heute beginnt eine zweiwöchige Markierungsphase, nach dessen Abschluss die Fahrradstraße freigegeben werden kann. Parallel dazu werden die Anwohnenden über die Maßnahmen informiert. Darüber hinaus informiert die Stadt Wuppertal mit einer eigens eingerichteten Webseite über die Maßnahme im Speziellen und Fahrradstraßen im Allgemeinen. Letzteres ist sicherlich auch für die Anwohner der anderen Fahrradstraße in Wuppertal, der Luisenstraße, interessant. Die Webseite findet ihr hier.

(Neue) Friedrichstraße: Fahrradstraße kommt.

Die (Neue) Friedrichstraße soll in eine Fahrradstraße umgewandelt werden. Das beschloss die BV Elberfeld auf ihrer gestrigen Sitzung. Im Zuge der Sanierung der Straßen wird der Straßenraum in dieser Straße neu aufgeteilt, Einbahnstraßen umgekehrt und entsprechende Bodenmarkierungen aufgetragen. Perspektivisch kann diese wichtige Achse noch über den Karlsplatz, Neumarkt und Wall bis zum Wuppertaler Hauptbahnhof verlängert werden. Einen entsprechenden Antrag der Grünen auf Prüfung eine möglichen Freigabe des Walls ist ebenfalls gestern beschlossen worden. Wie das Ganze am Ende aussehen soll, könnt ihr hier auf den Lageplänen auf den Seiten der Stadt nachlesen.

Neulich in der Luisenstraße

In Deutschland gibt es zur Zeit über 140 Fahrradstraßen. Die Luisenstraße in Wuppertal ist eine davon und sie war mit eine der ersten Fahrradstraßen, doch so ganz ist das Konzept nicht in den Köpfen der Autofahrer angekommen.

In Deutschland gibt es zur Zeit über 140 Fahrradstraßen. Die Luisenstraße in Wuppertal ist eine davon, und sie war eine der ersten Fahrradstraßen, die in Deutschland eingerichtet wurden. Das Einrichten von Fahrradstraßen wurde Ende der 90er Jahre ermöglicht. Die Idee: Förderung und Bündelung des Radverkehrs. Außerdem sollten die Radfahrer von den starkbefahrenen Hauptstraßen auf vorhandene Nebenstraßen geholt werden. Laut einem Positionspapier des ADFC steigern Fahrradstraßen die Verkehrssicherheit, das Fahrrad wird „als ernst zu nehmendes Verkehrsmittel in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt“ und die Radfahrerinnen und Radfahrer fühlen sich von der Verkehrsplanung berücksichtigt. Auch für die Anwohner ist eine Fahrradstraße eine schöne Sache: Der Straßenlärm wird reduziert und die Geschwindigkeit in der Straße gesenkt. Für den anliegenden Handel und die Gastronomie bedeuten mehr Radfahrer auch mehr Kunden, denn im Vergleich zu Autofahrern halten Radfahrer deutlich eher an einem Geschäft oder Café an. „Neulich in der Luisenstraße“ weiterlesen