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7. Kidical Mass in Wuppertal

Das war eine schöne Kidical Mass Wuppertal! Über 180 kleine und große Radfahrer:innen fuhren am 5. Mai 2024 von Elberfeld nach Barmen um für bessere Radinfrastruktur zu demonstrieren.

Der Termin für die nächste Kidical Mass steht auch schon fest! Sie findet am 22. September 2024 statt. Dann startet die Demonstration vor dem Haus der Jugend in Barmen und führt zum Gutenbergplatz am Arrenberg. Beginn: 15:00 Uhr am Haus der Jugend in Barmen

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7. Wuppertaler Kidical Mass am 5. Mai 2024

Am Sonntag, dem 5. Mai 2024 findet die siebte Wuppertaler Kidical Mass statt. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung: Seit 2017 gibt es sie in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Kinder und nachhaltige Mobilität, sowie lebenswerte Städte stehen dabei im Fokus. Die Kidical Mass hat die Vision, dass sich alle Kinder und Jugendlichen sicher und selbständig mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs sein können. Sie gibt den Kindern eine Stimme im Verkehr, zeichnet ein positives Zukunftsbild, vernetzt und mobilisiert Alt und Jung über die Grenzen der Radszene hinaus.

So sah die letzte Kidical Mass in Wuppertal im September 2022 aus.

Los geht es um 15 Uhr am Vorplatz des Mirker Bahnhofs in Wuppertal-Elberfeld, direkt vor Utopiastadt und unmittelbar an der Nordbahntrasse gelegen. Durch die Elberfelder Innenstadt und über die Talachse geht es bis zum Ziel der Demonstration, dem Spielplatz am Loh. Von hieraus kann die Nordbahntrasse gut zur Abreise erreicht werden. Die knapp 6 Kilometer lange Strecke wird polizeilich begleitet und in einem kinderfreundlichem Tempo zurückgelegt.

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Am Diek: Neue Piktogramme

Auf der Straße „Am Diek“ weisen nun Piktogramme auf Radfahrende auf der Fahrbahn hin. Noch im vergangenen Jahr hatte die Unfallkommission die geänderte Verkehrsführung beschlossen, da die Polizei zwischen 2021 und September 2023 eine Häufung von Unfällen in diesem Bereich festgestellt hatte. Die Konsequenz: Der bislang für Radfahrende frei gegebene Gehweg bleibt in Zukunft ausschließlich zu Fuss Gehenden vorbehalten. Radfahrende und KFZ-Führende werden sich künftig die Straße teilen. In dem betreffenden Bereich ist bereits Tempo 30 eingerichtet. Seit Anfang Februar 2024 wird nun mit Piktogrammen auf die gemeinschaftliche Nutzung hingewiesen.

Die BV-Oberbarmen hält an ihrer Idee, dort eine Brücke zu bauen leider fest, was sicherlich nicht zu einer schnellen Lösung an diese Stelle führen wird. Die Nordbahntrasse wird in diesem Bereich auf Jahre unterbrochen sein und Radfahrende werden auf die Fahrbahn gezwungen. Das Fahren über die Fahrbahn macht aber nur begrenzt Spaß: Meine Erfahrungen sind, dass dort das neue Tempolimit und der gesetzlich vorgeschriebene Seitenabstand von mindestens 1,5 Meter kaum eingehalten werden. Nach wie vor würde ich die Umsetzung unseres pragmatischen Vorschlags wünschen: Bereits im Mai 2016 hat die IG Fahrradstadt Wuppertal einen Aufschlag gemacht, wie diese Unterbrechung der Nordbahntrasse mit einer komfortablen und sicheren Lösung umgestaltet werden kann. Im August des selben Jahres haben wir den damaligen Landesverkehrsminister Michael Groschek, den damaligen Oberbürgermeister Andreas Mucke und die AGFS-Vorsitzende Christine Fuchs von unserem Vorschlag überzeugen können. Auch die Stadt Wuppertal hat sich unserer pragmatischen Lösung anschlossen und einen Vorentwurf ausgearbeitet, der von zuständigen BV abgelehnt wurde.

Mein Tipp: Wer den Bereich nur zur Durchfahrt nutzt, also kein Ziel im Bereich Am Diek / Vor der Beule hat, kann über die Schwarzbachtrasse, Gildenstraße, Hildburgstraße, Heinrich-Böll-Straße, Windkukstraße den Bereich über Nebenstraßen umfahren. Die Strecke ist auch als Highlight bei Komoot zu finden.

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Bracken: Nordbahntrasse bevorrechtigt

Auf der Nordbahntrasse erhalten Radfahrende an einer weiteren Kreuzung Vorrang vor dem Kraftverkehr. Im Bereich des ehemaligen Haltepunkt Wuppertal-Nächstebreck wurde nun eine entsprechende Änderung der Vorfahrtsregelung, einhergehend mit einer baulichen Veränderung der Querungsstelle, umgesetzt. Vorausgegangen war eine Verkehrszählung im Februar 2021, die ergab, dass der Fuß- und Radverkehr auf diesem Stück in der Spitzenstunde bis zu fünffach stärker frequentiert ist als der damals noch bevorrechtigte Querverkehr. 2022 hatte die Stadt Wuppertal bereits auf der Verbindung zur Korkenziehertrasse an der Kreuzung Wibbelrather Weg eine ähnliche Maßnahme umgesetzt. Eine ähnliche Maßnahme würde ich mir auch weiterhin an der Linderhauser Straße wünschen.

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Earth Hour Radtour 2024 am 23. März 2024

Nach einem Jahr Pause wird in diesem Jahr wieder die beliebte Earth-Hour-Radtour der Fahrradstadt Wuppertal stattfinden. Also jetzt schonmal den 23. März 2024 im Kalender rot anstreichen. Die Tour beginnt – wie immer – um 20:30 Uhr (Abfahrt) am Rathaus Barmen und endet gegen 21:30 Uhr am Döppersberg. Hier das Video von der letzten Tour im März 2019:

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Mit dem Rad durch das verschneite Wuppertal – 2024 Edition

In Wuppertal sorgte der Schneefall heute morgen für ein Verkehrschaos. Mit dem Rad ging es allerdings auf der Nordbahntrasse recht gut voran. Abseits der Trasse hatte man leider nicht so viel Glück: Viele Radwege und Nebenstraßen waren nur sehr schwer oder gar nicht befahrbar. Hier ein paar stimmungsvolle Eindrücke von meiner Fahrt ins Büro heute früh und von der Fahrt durch die Talachse zurück.

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Neue Verkehrsführung am Diek

Die Unfallkommission hat im Bereich Am Diek kurzfristig eine neue Verkehrsführung angeordnet. Weil im Kreuzungsbereich und im Bereich der Supermarktausfahrt besonders viele Radfahrende durch KFZ-Führende verletzt wurden, bleibt der Gehweg von nun an den Fussgänger:innen vorbehalten. Radfahrende werden im Sichtbereich der KFZ-Führenden auf der Fahrbahn geführt. Die Geschwindigkeit wird im entsprechenden Bereich auf 30 KM/H reduziert. Um auf die gemeinsame Nutzung der Fahrbahn hinzuweisen, werden auf der Fahrbahn Piktogramme aufgebracht. Die Zufahrt zur Nordbahntrasse wird besonders hervorgehoben. Die Maßnahme wurde notwenig, da zwischen 2021 und September 2023 16 Unfälle mit Leichtverletzten registriert wurden.

Mich persönlich überrascht die Unfallhäufung in diesem Bereich nicht: Bereits im Mai 2016 hat die IG Fahrradstadt Wuppertal einen Vorschlag gemacht, wie diese Unterbrechung der Nordbahntrasse mit einer komfortablen und sicheren Lösung umgestaltet werden kann. Im August des selben Jahres haben wir den damaligen Landesverkehrsminister Michael Groschek, den damaligen Oberbürgermeister Andreas Mucke und die AGFS-Vorsitzende Christine Fuchs von unserem Vorschlag überzeugen können.

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Hünefeldstraße: Neue Piktogramme sollen es richten

Auf der Hünefeldstraße sind nun Fahrradpiktogramme in beide Richtungen auf der Fahrbahn markiert worden, damit soll – laut Stadt Wuppertal – die neue Verkehrsführung sichtbarer werden. Im September wurde die neue Verkehrsführung an der Hünefeldstraße frei gegeben, seitdem kommt es immer wieder zu Konflikten. Meine Erfahrungen sind dort ebenfalls durchwachsen. Manchmal kommt man gut mit dem Rad von West nach Ost, an anderen Tagen wird man vorsätzlich bedrängt und/oder beleidigt. Gerade das äußerst weit links fahren und und mit hoher Geschwindigkeit auf den Radfahrenden zufahren habe ich leider schon sehr oft erlebt. Man hat den Eindruck, dass Autofahrende hier ihr Revier verteidigen wollen. In anderen Fällen erlebe ich oft das genaue Gegenteil. Andere Autofahrende nehmen sehr viel Rücksicht, bleiben sogar mit unter stehen oder nutzen die neu eingerichteten Ausweichflächen. Am Ende bleibt es kompliziert. Vor allem mit Kindern sieht die Sache nochmal komplett anders aus. (Wichtig: Kinder bis zum Alter von acht Jahren fahren auf dem Gehweg oder auf baulich getrennten Radwegen. Schutzstreifen oder Radspuren dürfen sie nicht benutzen. Kinder von acht bis zehn Jahren dürfen den Gehweg benutzen. Ein Elternteil oder eine Aufsichtsperson darf das Rad fahrende Kind auf dem Gehweg begleiten.) Ob die Piktogramme für mehr Akzeptanz und weniger Aggression auf der Hünefeldstaße sorgen bleibt abzuwarten, ich würde es mit auf jeden Fall wünschen.

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Erster E-Scooter-Anbieter in Wuppertal nimmt Verleih auf

Heute früh ging der erste E-Scooter-Verleih in Wuppertal an den Start. Die Fahrzeuge der Firma Lime sind nicht im gesamten Stadtgebiet, aber z.B. in weiten Teilen der Talachse verfügbar. Für mich sind E-Scooter Fluch und Segen zugleich: Gerade um die letzte Meile zu überbrücken finde ich E-Scooter durchaus sinnvoll und nutze sie selber gerne für diesen Zweck. Kritisch hingegen sehe ich die Abstellungsproblematik dieser Fahrzeuge, die bereits in anderen Städten Geh- und Radwege verstopfen. Die Lösung des Problems liegt natürlich auf der Hand. KFZ-Parkplätze auf der Fahrbahn müssten in regelmäßigen Abständen in Abstellplätze für E-Scooter und Fahrräder umgewandelt werden. Zunächst aber freue ich mich über dieses neue Mobilitätsangebot in Wuppertal und bin gespannt wie die Einführungsphase laufen wird.

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