Eröffnung des RS1 zwischen Essen und Mülheim

Am 27. November wurde feierlich der zweite Bauabschnitt der Rheinischen Bahn eröffnet. Das Teilstück verbindet den Stadtrand von Essen mit dem Bahnhof von Mülheim an der Ruhr und soll Bestandteil des RS1, dem ersten Radschnellweg im Ruhrgebiet, werden. Der Ausbaustandard orientiert sich an moderner Radinfrastruktur: Ein vier Meter breiter Radweg führt unterbrechungsfrei und parallel zur Bahnverbindung von Essen nach Mülheim an der Ruhr. Daneben verläuft ein zwei Meter breiter Fussweg. Angeschlossen ist das nun eröffnete Teilstück an die Grugatrasse und den ersten Bauabschnitt der Rheinischen Bahn, der das neue Stück mit dem Essener Innenstadt und dem Campus verbindet.

Das Fahren macht auf diesem Stück einfach Spass. Die Aufnahmen aus dem Oktober zeigen, dass die Strecke bereits vor der offiziellen Eröffnung bereits sehr gut angenommen wurde.

Einziger Wermutstropfen: Erst wenn die Strecke zum RS1 wird, erhält die Trasse eine Beleuchtung und Winterdienst. Dieses ist auf Grund der aktuelle Förderung und Finanzierung wohl nicht anders möglich. Aktuell sind auch Teile der neuen Verbindung wegen Restarbeiten gesperrt. Eine aktuelle Übersicht über Baustellen und allerlei wissenswertes rund um das Projekt gibt es auf der inoffiziellen Facebook-Seite, bei Twitter oder auf der offiziellen Projektseite.

Mit dem Rad zur RS1 Eröffnung: Im Morgengrauen ins Ruhrgebiet
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Vor fünf Jahren: Stillleben A40

Vor fünf Jahren: Stillleben A40

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Fünf Jahre ist das Stillleben auf der A40 nun her. Damals wurde für einen Tag die Autobahn 40 zwischen Duisburg und Dortmund für den Autoverkehr gesperrt. Stattdessen konnten nun Radfahrer und Fussgänger die Fahrbahn nutzen. Die aufwändige Aktion fand damals im Rahmen des Projekts RUHR.2010 statt und wartet, meiner Meinung nach, noch immer auf eine Wiederholung.