NBT: Sperrung rund um den Tunnel Schee

Wie die Stadt mitteilt, ist die Nordbahntrasse zwischen Braken und Frielinghausen, von heute bis inklusive Freitag gesperrt. Grund sind Bau- und Wartungsarbeiten. Im Tunnel selbst wird nur zwei Tage gearbeitet. Es sind turnusmäßige Wartungsarbeiten, die vier bis sechs Mal jährlich erforderlich sind. Vor dem Bauwerk hingegen wird gepflastert, und im Bereich Holtkamp entstehen noch zwei Zugänge. Die Stadt bittet alle Nutzer, während der Sperrzeit der ausgeschilderten Umleitung mit den roten Radwegweisern (Über die Straße Holtkamp und den Golfplatz) zu folgen.
Meldung der Stadt Wuppertal, Meldung der WuppertalBewegung

Die 70m-Radwegsperrung

Das ist er also, der Wuppertaler Talachsenradweg. Kurz vor der Gathe ist dieser Weg eigentlich schon immer ein Highlight, da er so unglaublich verengt ist, dieses soll also die Hauptfahrradroute durchs Tal sein?! Seit einigen Wochen, und geschuldet durch einen inzwischen seit zwei Wochen abgeschlossene Baumassnahme, ist der „Radweg“ für ca. 70 Meter unterbrochen, ohne erkennbaren Grund. Scheinbar hat hier einfach jemand die Schilder vergessen … und das direkt vor dem Polizeirevier.

Die Trasse der Zäune

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Seit letzter Woche ist nun die geplante Sperrung der Nordbahntrasse im Bereich Konsumstraße umgesetzt. Die Sperrung eingerichtet worden, um die Brücke Konsumstraße, die über die Trasse führt, sanieren zu können. Und auch dieses Mal ging wieder eine Menge schief. Wie der ADFC Wuppertal berichtet, war zu Beginn der Sperrung noch nicht einmal ein Übergang zwischen der Trasse und der Rudolfstraße eingerichtet. Dieses ist zwar nun behoben, aber eine angemessene Beschilderung sowie eine ausgeschilderte Umfahrungsmöglichkeit fehlen weiterhin. Täglich stehen viele Trassennutzer kopfschüttelnd vor den Zäunen: Eine absurde Situation. Schön wäre es gewesen, wenn zeitgleich zur Sperrung an der Konsumstraße zumindest der Tunnel Engelnberg für die Wuppertaler Bevölkerung zur Benutzung freigegeben worden wäre. Dieses wäre zumindest ein schönes Signal gewesen, da die Sanierung der Brücke bis zu 13 Monate dauern soll. So hat man (wieder) eine Chance verpasst.
Mal sehen was die nächsten Wochen und Monate bringen, hoffentlich überdenken die Verantwortlichen einmal ihre Vorgehensweise in Sachen Außenkommunkation. Es reicht einfach nicht ein PDF und vier Durchhalteparolen auf die Webseite der Stadt zu stellen.