ADFC Fahrradklimatest 2012: Wuppertal ist Schlusslicht

endeMünster vorne, Wuppertal hinten. So könnte man die Ergebnisse des ADFC Fahrradklimatest 2012 kurz zusammenfassen, der heute in Berlin präsentiert wurde. Bei der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützten Studie erreichte Wuppertal, mit einem Mittelwert von 4,55 (auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht), in der Kategorie Stadtgrößengruppe über 200.000 Einwohner den 38. von 38 Plätzen. Die gute Nachricht vorweg: In Wuppertal gibt es wenig Probleme mit Fahrraddiebstahl (2,9), die schlechte Nachricht: Es gibt Probleme bei allen anderen Fahrradthemen: Die Werte für die Themenkomplexe Stellenwert des Radverkehrs (4,9), Sicherheit beim Fahrradfahren (4,3), Komfort beim Radfahren (4,7) und Infrastruktur / Radverkehrsnetz (4,3) sprechen eine deutliche Sprache. Nun dürfen das Ergebnis wohl niemanden von den Wuppertaler Radfahrerinnen und Radfahrer überraschen, es bleibt aber zu hoffen, dass dieses verheerende Signal in der Stadtverwaltung ankommt. Die Ausführliche Analyse ist hier zu finden, außerdem gibt es einen Beitrag bei njuuz.de, bei dem der ADFC Wuppertal zu Wort kommt.

4 Kommentare

  1. Unsere Stadtverwaltung – aber nicht nur die – kann sich doch damit trösten, dass bei den Städten unter 100.000 Einwohnern noch schlechtere Noten vergeben wurden.
    Linsengericht (gibbet wohl wirklich) hat die Note 4,66.
    Wir lägen dort mit unserer 4,55 weit vor denen, nämlich auf dem 250. von dann 253 Plätzen.
    Na immerhin! ;-(

    Bis gleich (hoffe ich)

  2. Wuppertal wird immer a-sozial bleiben! Da macht es keinen Unterschied ob nächstes Jahr 10 Wuppertaler mehr aufs Auto verzichten und Fahrrad fahren.
    Es ist halt ne scheiss Autostadt. Von klein auf wird einem eindoktriniert
    wie wichtig ein Führerschein und ein eigenes Auto sei.
    Ich werde diese Stadt bald verlassen und in eine Fahrradstadt ziehen.

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