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Inspirierend: Radinfrastruktur in Kopenhagen

Journey Around Copenhagen’s Latest Bicycle Innovations! from STREETFILMS on Vimeo.

Schon jetzt ist Kopenhagen ein weltweites Vorbild für Radinfrastruktur, doch die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2015 die fahrradfreundlichste Stadt der Welt zu werden. Natürlich zieht dieses Vorhaben Radaktivisten aus aller Welt an. Einer von ihnen ist Clarence Eckerson Jr., der mit seinen Webseite Streetfilms seit Jahren Videos von vorbildlicher Infrastruktur für Rad- und Fussgänger präsentiert. Zusammen mit dem Stadtdesigner Mikael Colville-Andersen von zeigt er in diesem Video was sich in den letzten Jahren in Kopenhagen getan hat. Und es hat sich einiges getan: Von aufwändigen Bauten wie „Der Schlange“, einer Fahrradbrücke am Hafen bis zu cleveren preisgünstigen Lösungen, die das Radfahren unglaublich erleichtern, wie einer grünen Welle für Radfahrer, die mit LEDs auf dem Boden visualisiert wird. Das Video ist in englisch, aber auch für sprachlich unsichere Leser sehenswert. Der passende Blog-Eintrag von Streetfilms ist hier zu finden.

3 Kommentare

  1. Vivian Vivian

    Als ich im Mai in Kopenhagen war, war ich erstaunt wie wenig Brücken es dort gibt. Wir waren zu Fuß unterwegs und musste Kilometerweit laufen oder lange auf die Fähre warten um über den Hafen zu kommen.
    Die Brücken werden die Wege in Kopenhagen noch kürzer und damit noch attraktiver machen.
    In Hamburg, wo ich wohne ist das leider nicht möglich, würde aber die südlichen Stadteile viel besser anbinden.

    Es ist toll was in Kopenhagen alles für Radfahrer gemacht wird.

  2. Wenn kein Wasser da ist braucht es ja auch keine Brücken. In Kopenhagen schlängelt sich ja auch keine Alster durch die -stadt, für die es Brücken bräuchte. Doch die Brücken, die vorhandenen sind, sind vorbildgerecht für den Radverkehr eingerichtet: Langebro, Knippelsbro, Dronning Louises Bro und die anderen Brücken über die Seen, Stormbroen, Bryggebroen, Cykelslangen, Veloroute 51 Brücke über Aagade, Indehavnsbroen noch im Bau. Zudem hat es im Stadtteil Christianshavn zahlreiche Brücken wegen der Fleete, ähnlich wie in der Hamburger Hafencity. Und entlang der Bahnlinie, die quer durch Kopenhagen führt, sind auch zahlreiche Brücken, z.B. Tietgensbro am Hauptbahnhof, oder Dybboelbro am Fisketorvet.
    Bei den beiden großen Straßenbrücken wurden erst nachträglich Radfahrstreifen angelegt, also jeweils eine Fahrspur pro Richtung in eine Radspur umgenutzt, trotz Stau und zähfließendem Verkehr. Heute werde Brücken mit ausreichendem Querschnitten für Radfahrer und Fußgänger angelegt, während in Deutschland meist noch eine Brücke möglichst billig sein soll und ein Minimalstquerschnitt gewählt wird. Man muss Radverkehr wollen wie in Kopenhagen, oder man lässt es wie in Deutschland . . .

    • Vivian Vivian

      Antwortest du auf meinen Beitrag? Wenn ja, hast du ihn dir genau durchgelesen?

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