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So wird’s gemacht (Pt.4) – Fahrradzählstellen

Am Düsseldorfer Rheinufer wurde am 3. November eine Fahrradzählstelle (auch ‚Fahrradbarometer‘ oder ‚Bike-Counter‘ genannt) in Betrieb genommen. Seit geraumer Zeit zählt die Stadt Düsseldorf bereits die Radfahrer im Stadtgebiet. Die meisten Zählstellen (Bilker Allee, Christophstraße, Fleher Brücke, Kirchfeldstraße/Düsselstraße, Koblenzer Straße, Königsallee/Steinstraße, Lohauser Deich und Oberkasseler Brücke) sind allerdings für die Nutzer nicht auf anhieb zu erkennen. Außerdem wird die Zahl der Radfahrenden nicht kommuniziert. Bei der Zählstelle am Rheinufer ist dies anders. Auf einer Säule werden dem Nutzer die am Tage gezählten Radfahrerinnen und Radfahrer angezeigt. Auch die aktuelle Uhrzeit, das Datum und die gerade vorherrschende Temperatur werden im Wechsel angezeigt. Im unteren Teil der Säule kann die Gesamtzahl der Radfahrenden im laufenden Jahr ablesen werden. Die Zählstelle hat also, neben der Zählfunktion, die Aufgabe die anfallenden Daten zu visualisieren. Durch die Säule wird der Radverkehr an der betreffende Stelle sichtbar gemacht. Die Idee dahinter zu ist, zu zeigen wie viele Menschen in einer Stadt mit dem Rad unterwegs sind, um diejenigen zu ermutigen, die (noch) nicht das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel entdeckt haben. Die BürgerInnen einer Stadt, die bereits mit dem Rad unterwegs sind, werden in ihrer Wahl des Verkehrsmittels bestärkt. Ich selber war positiv überrascht, als ich Mittags durch die Zählstelle fuhr und im Display eine vierstellige Zahl sehen konnte.

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