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Vor Ort am Rutenbecker Weg

Der Rutenbecker Weg in Wuppertal-Sonnborn ist Teil des lokalen Radwanderwegenetz der Stadt (R3a) und Bestandteil des Radroutennetz NRW. Das Problem: Die Einbahnstraße kann in die angegebene Richtung gar nicht von Radfahrern befahren werden, wie mir Ulrich Schmidt vor Ort erklärt. Wenige Meter vor Straßenende endet der Radweg an einem Zeichen 254 – Verbot für Radfahrer.

 

9 Kommentare

  1. Na, diesmal geht der Polemik-Pokal aber an dich.
    Ich war gestern auch da, und habe von zwei Fotos gemacht. Auf denen sind Sachverhalte abgebildet,
    die du geflissendlich ignoriert hast (zumindestens nicht im Video bebildert).
    1.) Einsehbarkeit auf der Sonnborner Straße in den
    Rutenbecker Weg für vorfahrtberechtigten Verkehr
    2.) Die ganze Chose ist hinter einem Verbot der Einfahrt

    Hoffen wir mal, das ganze ist nur ein Zwischenzustand.

    • christoph christoph

      Den Polemik-Schuh ziehe ich mir bestimmt nicht an:
      1.) Die müsste auch jetzt hergestellt sein, da ja parallel zur Fahrbahn gehende Fussgänger gegenüber den rechts abbiegendem Verkehr bevorrechtigt sind. Hat also eigentlich nix mit der Radverkehrsführung zu tun. (Nicht nur für die „Grünfläche“, sondern auch für das „wilde parken“ dort.
      2.) Das die ganze Ecke eindeutig uneindeutig beschildert ist, liegt ja auf der Hand. Vor der Einfahrt zum Discounter darf der Radverkehr ausdrücklich auch geradeaus weiterfahren. Außerdem ist auf der Boden ein Radweg aufgezeichnet.

      Wollen wir hoffen, dass in den nächsten Tagen die 1022-10er angebracht werden, dann ist das Bild noch aussagekräftiger, da man das 254er sehr gut von dort aus sehen kann. Ansonsten ist zu vernehmen, dass die Vorlage für die Bezirksvertretung noch ein paar Monate braucht.

      • Norbert Norbert

        Ein Radweg, der auf freier Strecke an einem 254 endet, ist wahrlich nicht sehr überzeugend.

        Aber das ganze haben Menschen in der Verwaltung zu verantworten, die sich selbst absichern wollen, falls da doch etwas passiert. Kann man auch verstehen,

        • Ulrich Schmidt Ulrich Schmidt

          Genau deswegen fordere ich überall VZ 254 Schilder aufzustellen. Fahrrad fahren ist immer und überall gefährlich. Ich kann meine Mutter bis heute nicht verstehen, wie sie zulassen konnte, das ich mit dem Fahrrad fahren angefangen habe, Sie hat doch gesehen wie häufig ich hingefallen bin.

    • Ulrich Schmidt Ulrich Schmidt

      Lieber Poing natürlich hätte der Talradler und ich auch locker ein Video drehen können, wo die Geschichte, alle rechtliche Betrachtungsweisen, fehlverhalten der Verwaltung und alle Lösungsmöglichkeiten beleuchtet wären, Dann wäre der Videobeitrag allerdings mindestens eine halbe Stunde lang. Ich hoffe natürlich auch das hier schnell gehandelt wird und der STVO entsprechend diese Stelle freigegeben wird. Die IG Fahrradstadt Wuppertal bleibt an diesen Thema dran und lässt nicht locker. Ich hoffe der ADFC macht das gleiche und gibt sich nicht mit einer “ Bergischen Lösung“ zu frieden.

      • poing poing poing poing poing poing

        Ich hätte sogar eine noch schnellere Lösung auf Lager:
        Ein einsames 1022-10 hängt noch an einem Ampelmast an der Kreuzung Sonnborner Ufer-Rutenbecker Straße. An dem Masten an der der südlichen Rutenbecker Straße Fahrtrichtung Nord – oberhalb der Ampel(?) – auf jeden Fall unterhalb eines demonierteten 209-31.
        Das könnte ja weiter verwendet werden… zeigt aber um so mehr, dass das work-in-progress ist.

  2. Wenn das ne NRW Radroute ist, kannst Du Dich auch mal ans MBWSV NRW wenden, Peter London heißt der Ansprechpartner. Die Beschilderung hat nämlich StVO-Status, das heißt, sie muß angeordnet werden und sie darf nicht paradox geführt werden, also wie in diesem Fall gegen ein VZ254.
    http://www.radverkehrsnetz.nrw.de/RVN_hinwKommunen01.html

    • christoph christoph

      Sehr gute Idee! Danke für den Hinweis.

    • Ulrich Schmidt Ulrich Schmidt

      Ich habe die Woche mit Peter London telefoniert. Die Reihenfolge die dabei eingehalten werden soll, sieht wie folgt aus: Zuerst bei der Stadt beschweren ( habe ich gemacht) danach bei der Bezirksregierung gegen ein ablehnenden Bescheid einlegen ( habe ich gemacht) abwarten was dann passiert…. Wenn Bezirksregierung dann auch nicht richtig handelt , kann ich mich wieder an das Ministerium wenden….. Nur schade das das ganze dann sehr lange dauert und man erst ein ablehnenden bescheid haben muss … Zur Zeit prüft ja die Stadt noch ergebnissoffen… oder anders ausgedrückt die haben Zeit und kein Problem damit das über eine Freigabe erst frühsten Mitte des Jahres entschieden werden kann…

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