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2. Öffentlichkeitsveranstaltung zum Wuppertaler Radring

Wie geht es mit dem geplanten Radring rund um Wuppertal weiter? Am Donnerstag, 12. November 2026, lädt die Stadt Wuppertal gemeinsam mit dem Förderkreis Radring und dem Ingenieurbüro SSP – Bung zur zweiten Öffentlichkeitsveranstaltung ein. Vorgestellt werden die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen und die nächsten Schritte bei der Planung. Der Radring soll künftig die drei Kernareale der Bundesgartenschau (BUGA) im Westen Wuppertals miteinander verbinden und darüber hinaus weitere Stadtbezirke und Naturräume erschließen. Ziel ist eine durchgängige, sichere und attraktive Radverkehrsverbindung rund um Wuppertal, die das bestehende Radwegenetz ergänzt. Die Idee für den Radring stammt aus der Wuppertaler Stadtgesellschaft. Auch mein Verein Fahrradstadt Wuppertal e.V. ist Mitglied im Förderkreis Radring, der sich für die Realisierung des Projekts einsetzt.

Erste Untersuchungsergebnisse liegen vor

Im Jahr 2024 hat der Rat der Stadt Wuppertal beschlossen, die Vorarbeiten für den Radring offiziell aufzunehmen. Die Verwaltung wurde mit der Grundlagenermittlung und Vorplanung beauftragt. Das Ressort Straßen und Verkehr hat dafür das Ingenieurbüro SSP – Bung mit einer radverkehrlichen Untersuchung beauftragt. Bei der zweiten Öffentlichkeitsveranstaltung werden nun die Ergebnisse dieser Untersuchung präsentiert. Das Ingenieurbüro erläutert seine Arbeit und stellt die bisherigen Erkenntnisse vor. An verschiedenen Stellwänden können sich die Besucherinnen und Besucher über den untersuchten Routenverlauf und weitere Ergebnisse informieren.

Außerdem soll erläutert werden, wie es mit der Planung des Radrings weitergeht. Interessierte haben die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltungsinfos & Anmeldung

  • Datum: Donnerstag, 12. November 2026
  • Uhrzeit: 17:30 bis 19:30 Uhr
  • Ort: Glashalle der Sparkasse Wuppertal, Johannisberg 1, 42103 Wuppertal
  • Eintritt: kostenlos

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Für eine bessere Planung bittet die Stadt Wuppertal um vorherige Anmeldung. Diese ist online über das Beteiligungsportal der Stadt Wuppertal oder telefonisch möglich.

Hier geht es zur Online-Anmeldung auf talbeteiligung.de⁠, alternativ ist eine telefonische Anmeldung unter 0202 563-5398 möglich.

Die Teilnahme ist kostenlos, der Veranstaltungsort barrierefrei zugänglich. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Bei Bedarf wird Gebärdensprachdolmetschen angeboten. Wer dieses Angebot nutzen möchte, sollte dies bei der Anmeldung angeben.

Bei Fragen zur Veranstaltung steht die Stadt Wuppertal unter radring@stadt.wuppertal.de zur Verfügung.

In Kategorie: News

5 Themen, über die 2022 eigentlich berichten wollte …

Ich hatte mir für 2022 eigentlich vorgenommen wieder mehr zu bloggen, aber so richtig in Fahrt bin ich dieses Jahr nicht gekommen. Hier fünf Themen, die ich eigentlich hier im Blog öfter erwähnen wollte:

Fahrradstraße (Neue) Friedrichstraße
Ende September wurde die Fahrradstraße Friedrichstraße / Neue Friedrichstraße offiziell eröffnet. Zwar war die Umgestaltung und auch die Eröffnung auf meinen Social-Media-Kanälen und im Blog Thema, aber nicht ob ich die Umsetzung gelungen finde. Kurz gesagt: Mir sind in der Straße noch immer zu viele Parkplätze für KFZ und ich würde mir an allen kreuzenden Straßen Stopp-Schilder wünschen, da noch immer (zu) viele KFZ-Führende die Vorfahrt der Fahrradstraße missachten. Grundsätzlich finde ich die Fahrradstraße aber richtig und wichtig. Vor allem als Strecke, die den Radverkehr zwischen der Nordbahntrasse und der Elberfelder Innenstadt bündelt.


Gut gemeint ist nicht gut gemacht
In Remscheid gibt es seit März neue Radverkehrsanlagen auf der Hauptstraße zwischen Lüttringhausen und Lennep. Eigentlich sind das ja gute Nachrichten. Ich selber habe mir Radwege auf dem Stück immer gewünscht, vor allem um von Wuppertal aus die Balkantrasse besser erreichen zu können. Was nun dort geschaffen wurde ist sicherlich gut gemeint, aber verschärft die Situation nur. 2022 habe ich mehrmals diese Stecke getestet, immer mit dem gleichen Ergebnis: KFZ-Fahrende unterschreiten den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern eklatant und gefährden Radfahrende massiv.


Wuppertals erste Kombispur
In Wuppertal gibt es seit Anfang des Jahres eine Kombispur. An der Stadtgrenze zu Schwelm können Radfahrende die Rechtsabbiegerspur nicht nur zum rechtsabbiegen, sondern auch zum geradeausfahren nutzen. Dadurch gelangen sie direkt auf den Schutzstreifen auf der anderen Seite der Kreuzung. Eine simple Lösung, die – richtig eingesetzt – den Radverkehr beschleunigen kann.


Öffentliche Reparaturstation am Loh
Nur wenige Wochen stand die Reparaturstation am Loh der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Rotter Bürgerverein hatte die Station möglich gemacht, damit Nutzer:innen auf der Nordbahntrasse ihre Räder warten und wieder in Schuss bringen können. Die Station enthielt neben dem Werkzeug auch eine Luftpumpe. Mit anderen Worten: Ein tolles Angebot, dass sehr schnell gut angenommen wurde. Nach wenigen Wochen in Betrieb wurden dann alle Werkzeuge aus der Station geklaut. Nun steht nur noch die leere Station wenige Meter vom Rotter Tunnel. Es ist ein Trauerspiel. Selbst die öffentliche Luftpumpe, die im Mai 2013 aufgestellt wurde, hat länger durchgehalten.


BuGa-Radring
Natürlich darf in dieser Auflistung auch der BuGa-Radring nicht fehlen. Bisher habe ich die Debatte eher hinter den Kulissen geführt. Sowohl mit dem Initiatoren des Projektes, als auch mit anderen Radverbänden in Wuppertal. Auch innerhalb der Fahrradstadt Wuppertal haben wir das Thema schon sehr kontrovers diskutiert. Öffentlich habe ich mich bisher nur auf der Podiumsdiskussion mit dem Oberbürgermeister geäußert. Auch das soll sich im nächsten Jahr ändern.

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