Alle Artikel in der Kategorie “News

Der erste 100er im neuen Jahr

Starten wir in’s neue Jahr mit einem Tour-Bericht: Die milden Temperaturen und der Drang den Kopf freizukriegen sorgen dafür, dass ich den freien Tag gestern genutzt habe um mit dem Rad nach Venlo zu fahren. Eine Tour, die ich vor der Pandemie öfters gefahren bin, zuletzt im Herbst 2019. Es wurde also mal wieder Zeit! Von der Wuppertaler Nordbahntrasse führt meine Route über Hilden, Düsseldorf und Neuss in Richtung Kaarst. An der Niers entlang geht es weiter nach Grefrath. Von hieraus führt ein Bahntrassenradweg bis nach Kaldenkirchen. Im Naturschutzgebiet Hühnerkamp wird die Grenze zu den Niederlanden überquert. Ab Belfeld geht es an der Maas entlang bis ins Zentrum von Venlo.

Wer nun Lust bekommen hat, die Strecke nachzufahren, findet die Route hier (Komoot-Link).

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Happy New Year

Ich wünsche allen Leser:innen von Talradler.de ein tolles 2023 mit vielen Kilometern auf dem Tacho. Egal ob zur Arbeit, in der Freizeit oder als Sport.

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5 Themen, über die 2022 eigentlich berichten wollte …

Ich hatte mir für 2022 eigentlich vorgenommen wieder mehr zu bloggen, aber so richtig in Fahrt bin ich dieses Jahr nicht gekommen. Hier fünf Themen, die ich eigentlich hier im Blog öfter erwähnen wollte:

Fahrradstraße (Neue) Friedrichstraße
Ende September wurde die Fahrradstraße Friedrichstraße / Neue Friedrichstraße offiziell eröffnet. Zwar war die Umgestaltung und auch die Eröffnung auf meinen Social-Media-Kanälen und im Blog Thema, aber nicht ob ich die Umsetzung gelungen finde. Kurz gesagt: Mir sind in der Straße noch immer zu viele Parkplätze für KFZ und ich würde mir an allen kreuzenden Straßen Stopp-Schilder wünschen, da noch immer (zu) viele KFZ-Führende die Vorfahrt der Fahrradstraße missachten. Grundsätzlich finde ich die Fahrradstraße aber richtig und wichtig. Vor allem als Strecke, die den Radverkehr zwischen der Nordbahntrasse und der Elberfelder Innenstadt bündelt.


Gut gemeint ist nicht gut gemacht
In Remscheid gibt es seit März neue Radverkehrsanlagen auf der Hauptstraße zwischen Lüttringhausen und Lennep. Eigentlich sind das ja gute Nachrichten. Ich selber habe mir Radwege auf dem Stück immer gewünscht, vor allem um von Wuppertal aus die Balkantrasse besser erreichen zu können. Was nun dort geschaffen wurde ist sicherlich gut gemeint, aber verschärft die Situation nur. 2022 habe ich mehrmals diese Stecke getestet, immer mit dem gleichen Ergebnis: KFZ-Fahrende unterschreiten den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern eklatant und gefährden Radfahrende massiv.


Wuppertals erste Kombispur
In Wuppertal gibt es seit Anfang des Jahres eine Kombispur. An der Stadtgrenze zu Schwelm können Radfahrende die Rechtsabbiegerspur nicht nur zum rechtsabbiegen, sondern auch zum geradeausfahren nutzen. Dadurch gelangen sie direkt auf den Schutzstreifen auf der anderen Seite der Kreuzung. Eine simple Lösung, die – richtig eingesetzt – den Radverkehr beschleunigen kann.


Öffentliche Reparaturstation am Loh
Nur wenige Wochen stand die Reparaturstation am Loh der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Rotter Bürgerverein hatte die Station möglich gemacht, damit Nutzer:innen auf der Nordbahntrasse ihre Räder warten und wieder in Schuss bringen können. Die Station enthielt neben dem Werkzeug auch eine Luftpumpe. Mit anderen Worten: Ein tolles Angebot, dass sehr schnell gut angenommen wurde. Nach wenigen Wochen in Betrieb wurden dann alle Werkzeuge aus der Station geklaut. Nun steht nur noch die leere Station wenige Meter vom Rotter Tunnel. Es ist ein Trauerspiel. Selbst die öffentliche Luftpumpe, die im Mai 2013 aufgestellt wurde, hat länger durchgehalten.


BuGa-Radring
Natürlich darf in dieser Auflistung auch der BuGa-Radring nicht fehlen. Bisher habe ich die Debatte eher hinter den Kulissen geführt. Sowohl mit dem Initiatoren des Projektes, als auch mit anderen Radverbänden in Wuppertal. Auch innerhalb der Fahrradstadt Wuppertal haben wir das Thema schon sehr kontrovers diskutiert. Öffentlich habe ich mich bisher nur auf der Podiumsdiskussion mit dem Oberbürgermeister geäußert. Auch das soll sich im nächsten Jahr ändern.

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Tunnel Schee über Silvester geschlossen

Auch in diesem Jahr bleibt der Tunnel Schee über den Jahreswechsel geschlossen. Wie die Stadt Wuppertal mitteilt wird die Sperrung der Tunnelanlage vom 30. Dezember 2022 ab ca. 12 Uhr bis zum Montag, den 2. Januar 2023, gegen 10 Uhr andauern.

Der Tunnel Schee, der im Nordosten der Stadt, die Wuppertaler Nordbahntrasse mit der Sprockhöveler Glückauf-Trasse verbindet, wird gemäß den Auflagen der Bezirksregierung Düsseldorf wie in den Jahren zuvor zum Schutz der dort überwinternden Fledermäuse über Silvester geschlossen.

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Fienchen IV am Start

Am Wochenende haben wir Fienchen IV offiziell in Betrieb genommen. Hier die Pressemitteilung der Fahrradstadt Wuppertal zum Start des vierten Fienchen-Rads:

Die Fienchen-Flotte erhält Zuwachs: Mit dem vierten Lastenrad stellt sich das Lastenrad-Pionierteam breiter auf.

„Fienchen IV ist der neuste Zugang in der beliebten Fienchen-Flotte. Ausgestattet mit einem starken Elektromotor transportiert Fienchen IV Waren, Einkäufe, Arbeitsutensilien, Picknickausrüstung und ähnliche Objekte bequem und sicher durch die Stadt“ erläutert Kirsten Haberer, Vorsitzende des Vereins Fahrradstadt Wuppertal. Zur Ausstattung des neuen Lastenrads gehört eine Sitzbank mit zwei 5-Punkt-Gurten für den sicheren Transport von bis zu zwei Kindern. Der Clou: Durch den praktischen Reißverschluss in der Lastenbox können die Kinder auf der rechten Seite selbst ein- und aussteigen.

„Als wir im Frühjahr 2016 mit dem ersten Fienchen an den Start gingen, waren E-Lastenräder in Wuppertal noch Exoten. Man kann sagen, wir haben das moderne Lastenrad nach Wuppertal geholt“, resümiert Christoph Grothe, Wuppertaler Fahrradblogger und Initiator des Projekts. „Mit Fienchen IV geht nun diese Erfolgsgeschichte weiter. Durch das geringere Gewicht des Rades können nun noch mehr Wuppertaler:innen in den Genuss eines elektrisch unterstützenden Lastenrads kommen“, so Grothe weiter.

Fienchen IV ist ab sofort an der Station „Clausen“ in der Nähe des Bahnhofs Loh in Wuppertal-Barmen stationiert. Die Ausleihe ist kostenlos, um eine Spende zur Fortführung des Projekts wird gebeten. Fienchen IV kann, wie alle anderen Räder der Fienchen-Flotte über die Webseite https://fienchen-wuppertal.de/ gebucht werden. Dort finden sich auch die Ausleihmodalitäten, Öffnungszeiten der Stationen und Hinweise zur Nutzung.

„Das komplett ehrenamtlich getragene Projekt ist auf Spenden und Fördergeber angewiesen“, erklärt Kirsten Haberer abschließend. „Ohne die großzügige Unterstützung der Deutschen Postcode-Lotterie wäre die Anschaffung von Fienchen IV nicht möglich gewesen. Wir danken herzlich für die Unterstützung“, so Haberer weiter.

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Critical Mass Wuppertal – November 2022

Zur November-CM fanden sich 106 Radfahrende an der Kluse ein. Die Tour führte zunächst nach Oberbarmen, dann weiter nach Wichlinghausen. Über die B7 und den Loh ging es zurück nach Elberfeld. Nach einem Abstecher durch das Luisenviertel endete die Critical Mass wieder an der Kluse.

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