Alle Artikel in der Kategorie “News

Teilstück der Sambatrasse wird saniert

Zwischen dem Kohlen-Meiler Küllenhahn und der Kaisereiche bekommt die Sambatrasse ab Montag, 8. Dezember 2025, eine Frischkur: Auf rund einem Kilometer Länge lässt das Ressort Grünflächen und Forsten die in die Jahre gekommene Oberfläche erneuern. Ein spezialisiertes Fachunternehmen wurde beauftragt, die Deckschicht zu überarbeiten und die Trasse damit langfristig sicherer zu machen.

Die Maßnahme umfasst nicht nur eine neue Fahrbahndecke. Auch die Wasserführung wird verbessert, damit sich Ausspülungen künftig seltener bilden. Dazu wird feinkörniges Splittmaterial aus Grauwacke, einem für das Bergische Land typischen Gestein, gleichmäßig aufgetragen und anschließend verdichtet. Die neue Oberfläche erhält ein leichtes Seitengefälle von drei Prozent, sodass Regenwasser schonend ablaufen kann. Zudem werden bestehende Ablaufbarrieren am Rand entfernt.

Während der Arbeiten muss der betroffene Abschnitt komplett gesperrt werden. Die Stadt bittet alle Nutzerinnen und Nutzer um Verständnis – ein frühzeitiges Befahren oder Betreten sei nicht möglich, da die frische Oberfläche sonst beschädigt würde. An den Zugängen werden entsprechende Hinweise und Absperrungen angebracht.

Wenn alles nach Plan läuft, soll das Stück der Sambatrasse nach etwa zwei Wochen wieder in saniertem Zustand freigegeben werden.

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Neuer Taster an der Friedrichstraße / Karlstraße

Gute Nachrichten für alle, die regelmäßig zwischen der Nordbahntrasse und der Elberfelder Innenstadt unterwegs sind: An der Kreuzung Friedrichstraße / Karlstraße wurde jetzt ein neuer Taster installiert. Damit lässt sich die Ampel künftig direkt per Knopfdruck anfordern – ein kleines, aber feines Detail, das die Verbindung deutlich komfortabler und flüssiger macht.

Gerade für Radfahrende, die von der Trasse in Richtung Innenstadt unterwegs sind, verbessert sich damit die Querungsmöglichkeit spürbar. Wieder ein Schritt hin zu einem durchgängigeren und fahrradfreundlicheren Wuppertal.

Photo: Stadt Wuppertal

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Neue Radabbiegespur an der Briller Straße jetzt freigegeben 

Was lange beschlossen war, ist nun endlich umgesetzt: Die neue Radverkehrsführung an der Kreuzung Briller Straße / Platzhoffstraße ist seit Kurzem freigegeben. Innerhalb von nur knapp drei Wochen Bauzeit wurde hier eine deutlich sicherere und komfortablere Verbindung geschaffen – ein Projekt, das bereits im Februar 2023 vom Verkehrsausschuss der Stadt Wuppertal beschlossen wurde. Umso größer die Freude über die jetzige Umsetzung, die ich am vergangenen Freitag als einer der Ersten testen konnte.

Auslöser waren zwei Bürgeranregungen, die auf die bislang unübersichtliche und teils gefährliche Abbiegesituation aufmerksam gemacht hatten. Die Stadt griff das Anliegen auf – zurecht, denn die Briller Straße und die Platzhoffstraße sind im Radverkehrskonzept als Hauptstrecken ausgewiesen. Sie verbinden das Luisenviertel und die Elberfelder Innenstadt mit der Nordbahntrasse – eine zentrale Verbindung im Wuppertaler Radnetz.

Konkret wurde das bisherige Linksabbiegeverbot von der Briller Straße (aus Richtung Robert-Daum-Platz kommend) aufgehoben – eine Regelung, die ohnehin oft ignoriert wurde, da sie missverständlich beschildert war. Dafür entstand ein neuer Abbiegestreifen für den Radverkehr, der auf einer bestehenden Sperrfläche markiert wurde. Auf der Platzhoffstraße wurden zwei Poller versetzt, um eine kleine Fahrradtasche mit Aufstellfläche sowie eine Einbiegespurfür Radfahrende aus der Briller Straße zu schaffen – getrennt durch eine Leitsäule. Ein Pkw-Parkplatz fiel dafür weg, zwei KRAD-Stellplätze kamen an der Ecke Platzhoffstraße / Sadowastraße hinzu.

Neu hinzugekommen ist außerdem eine Querungshilfe über die Briller Straße, die das Überqueren für Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich erleichtert – besonders für diejenigen, die zwischen Luisenviertel und Briller Viertel unterwegs sind.

Der Runde Tisch Radverkehr, dem ich angehöre, hatte das Konzept bereits begrüßt – nun ist es Realität.

Mein Fazit: Ein kleines, aber wichtiges Stück besserer Infrastruktur – für Rad- und Fußverkehr gleichermaßen. Nur schade: Eine sichere Abbiegemöglichkeit in die Luisenstraße fehlt weiterhin.

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Baustelle am Hofkamp: Zwei Jahre Einschränkungen – besser umfahren!

Ab heute starten die WSW im Bereich Hofkamp / Am Wunderbau umfangreiche Leitungsarbeiten. Dabei werden Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt und anschließend eine neue Fernwärmestation errichtet.

Für die Dauer der Arbeiten – rund zwei Jahre – wird der Hofkamp zwischen der Einmündung Wupperstraße und der Haspeler Brücke zur Einbahnstraße Richtung Barmen. Eine Umleitung wird ausgeschildert, Fußgänger*innen können den Bereich weiterhin passieren.

Auch für den Radverkehr gilt eine Umleitung über Hofkamp – Hartmannufer – Am Wunderbau – Wupperstraße.

Mein Tipp: Wenn möglich, den Bereich in den kommenden Monaten lieber großräumig umfahren – es wird eng und unübersichtlich.

Photo: Talradler.de-Archiv

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Frischer Asphalt für die künftige Fahrradstraße Wartburgstraße

In den Herbstferien rückt die Stadt Wuppertal an der Wartburgstraße und der Farbmühle an: Beide Straßen bekommen eine neue Asphaltdecke. Dafür wird zunächst der alte Belag abgefräst und anschließend neuer Asphalt aufgebracht. Schon jetzt laufen Vorarbeiten – etwa die Regulierung von Straßeneinbauten und Anpassungen am Knotenpunkt Loher Straße / Wartburgstraße, damit dieser künftig barrierefrei nutzbar ist.

Die Bauarbeiten sollen – je nach Wetter – rund zwei Wochen dauern. Während dieser Zeit wird es zu Einschränkungen bei der Befahrbarkeit und beim Parken kommen. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Mit der Maßnahme bereitet die Stadt bereits die Umgestaltung zur Fahrradstraße vor, die im Frühjahr 2026 umgesetzt werden soll. Insgesamt werden rund 2.600 Quadratmeter Fahrbahnfläche erneuert, die Kosten liegen bei etwa 130.000 Euro.

Mit den aktuellen Arbeiten und der kommenden Fahrradstraße am Hardtufer wird der Talachsenradweg zwischen Barmen und Elberfeld Stück für Stück greifbarer.

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Tunnel Schee über Allerheiligen gesperrt

Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Tunnel Schee auch in diesem Jahr wieder geschlossen: von Donnerstag, 30. Oktober 2025, 7:00 Uhr, bis Montag, 3. November 2025, 8:00 Uhr. Das teilt die Stadt Wuppertal mit.

Grund für die Sperrung sind Wartungsarbeiten sowie Auflagen der Bezirksregierung Düsseldorf zum Artenschutz der Fledermäuse rund um Halloween.

Die Städte Wuppertal und Sprockhövel bitten Radfahrende und Fußgänger*innen, während der Sperrzeit die ausgeschilderte Umleitung über die Straßen Holtkamp und Frielinghausen zu nutzen.

Der Tunnel Schee, der im Nordosten der Stadt die Wuppertaler Nordbahntrasse mit der Sprockhöveler Glückauf-Trasse verbindet, wird gemäß den Auflagen der Bezirksregierung Düsseldorf – wie in den Jahren zuvor – zum Schutz der dort überwinternden Fledermäuse über Allerheiligen und Silvester geschlossen.

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Mehr Sicherheit für Rad und Fuß: Umbau an Briller Straße startet im Oktober

An der Kreuzung Briller Straße / Platzhoffstraße passiert endlich was! Schon lange haben wir als Fahrradstadt Wuppertal auf die Abbiegesituation für Radfahrende hingewiesen – und die Stadt hat zugehört. Kein Wunder: Die Strecke ist eine wichtige Achse im Wuppertaler Radverkehrsnetz und verbindet über das Luisenviertel die Elberfelder Innenstadt mit der Nordbahntrasse.

Wer hier schon mal unterwegs war, weiß: So richtig angenehm ist das Abbiegen derzeit nicht. Von der Briller Straße in die Platzhoffstraße – vor allem aus Richtung Robert-Daum-Platz kommend – braucht man Mut, Übersicht und manchmal auch ein bisschen Glück. Auch der Weg in die Gegenrichtung fühlt sich eher nach Improvisation als nach durchdachter Verkehrsführung an.

Das soll sich bald ändern: Ab dem 13. Oktober 2025 starten die Bauarbeiten, die rund zwei Wochen dauern sollen. Geplant ist ein eigener, markierter Linksabbiegestreifen für den Radverkehr auf der Briller Straße. In der Platzhoffstraße wird zusätzlich eine Fahrradtasche mit Aufstellfläche angelegt und eine separate Einbiegespurmarkiert – getrennt durch eine Leitsäule. Damit’s passt, muss ein Autoparkplatz weichen, aber dafür entstehen zwei neue Motorradstellplätze an der Ecke Platzhoffstraße / Sadowastraße.

Und nicht nur Radfahrende profitieren: Im Zuge der Arbeiten entsteht auch ein neuer Fußgängerüberweg, der die Querung sicherer und komfortabler macht.

Das Konzept wurde bereits im Runden Tisch Radverkehr vorgestellt und dort ausdrücklich begrüßt. Mit dem Umbau schafft die Stadt endlich eine Lösung, die mehr Sicherheit, Übersicht und Komfort bringt – für alle, die sich aktiv durch Wuppertal bewegen.

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Bürger*innenbudget: Die Fahrradprojekte

In Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsstiftung für Wuppertal, der BARMER und KNIPEX stellt die Stadt Wuppertal in diesem Jahr 210.000 € für gemeinwohlorientierte Bürgerideen bereit. Alle Wuppertaler*innen können Vorschläge einreichen und in mehreren Abstimmungsrunden über ihre Favoriten entscheiden. Die Gewinnerideen werden in den städtischen Haushalt aufgenommen und ab 2026 umgesetzt.

Noch bis zum 18.09. stehen die TOP 30 Projekte zur Wahl. Darunter sind auch einige Fahrradprojekte, die – wenn sie realisiert werden – das Radfahren in Wuppertal verbessern. Die Abstimmung ist einfach: Registrieren, auf der Projektseite nach unten scrollen und den Daumen hoch anklicken. Mit eurer Stimme können die Projekte Wirklichkeit werden. Hier findet ihr alle Projekte mit Kurzbeschreibung:

FaFahrradgarage für den Ölberg – Zimmerstrasse
Der Verein Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V. / Mobiler Ölberg plant 2026 in der Zimmerstraße 47 eine Fahrradgarage für 30 E-Bikes und Lastenräder inkl. Radabstellanlage und White-Label-Box. Genehmigungen und 10.000 € GFG-Mittel liegen vor, Erfahrungen bestehen durch frühere Projekte. Der Standort ist zentral, mit ÖPNV-Anbindung und hoher Nachfrage (25 Wartelistenplätze, 6 für Lastenräder). Gesamtkosten: 65.000 €, Eigenmittel, Darlehn und Zuschüsse decken 25.000 €, benötigt werden noch 40.000 €. Umsetzung: Sommer 2026, Eröffnung bis 01.09.2026. Die Stadt soll wie bisher begleiten und ins Parkraumkonzept integrieren. 
Hier geht es zum Projekt.

4 Fahrradreparaturstationen für die Sambatrasse und die Nordbahntrasse
Die Sambatrasse ist ein beliebter Freizeitort in Cronenberg, der durch eine Fahrradreparaturstation deutlich aufgewertet werden soll. Die Stationen sind rund um die Uhr nutzbar, direkt an der Trasse gelegen und bieten Mehrwert für Radfahrende wie auch Fußgänger:innen. Geplant sind zwei Stationen à 2.400 € (gesamt 4.800 € brutto, ohne Montage). Die Stadt soll Standort und Montage organisieren, idealerweise überdacht und auf festem Untergrund. Die Initiative begleitet die Standortsuche. Umsetzung: wenige Tage Aufwand. Budget: 24.000 €
Hier geht es zum Projekt.

Radeln für alle: Stadtweite kostenfreie Spazierfahrten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
Der Verein Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. bietet seit 2024 kostenfreie Rikschafahrten für mobilitätseingeschränkte Menschen an. Die elektrounterstützten Rikschas schaffen Teilhabe, Begegnung und Lebensfreude, getragen von einem stetig wachsenden Team ehrenamtlicher Fahrer*innen. Nach ersten Standorten in Ostersbaum, Wichlinghausen und Cronenberg soll das Angebot stadtweit ausgebaut werden. Dafür werden 44.000 € benötigt – für Koordinationsstellen und eine passende Buchungssoftware. Ziel ist eine dezentrale Verankerung in vielen Quartieren, um mehr Menschen Teilhabe, Mobilität und soziale Nähe zu ermöglichen.
Hier geht es zum Projekt.

Vielen Dank an Peer für die Anregung.

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L74: Sanierung des Radwegs in der Kohlfurth geht weiter (Update!)

Bereits Anfang Juni habe ich hier im Blog auf die anstehenden Arbeiten hingewiesen – nun ist es soweit: Straßen.NRW startet am Montag (25. August) mit der Sanierung des zweiten Abschnitts des Radwegs entlang der L74 in Wuppertal/Solingen.

Nachdem der Abschnitt zwischen Müngsten und Kohlfurth vor den Sommerferien erfolgreich erneuert wurde, geht es jetzt weiter in Richtung Sonnborner Kreuz bis zum Parkplatz Burgholz. Wie schon beim ersten Bauabschnitt werden dafür Zufahrten für die Baufahrzeuge geschaffen.

Während der Sommerferien hatte Straßen.NRW die Arbeiten aus Rücksicht auf den Freizeit-Radverkehr pausiert. Jetzt wird wieder gebaut – und für Rad- und Fußverkehr gibt es ausgeschilderte Umleitungen, für den KFZ-Verkehr gibt es tagsüber eine einspurige Verkehrsführung auf der L74, Tempo 50 sowie Baustellenampeln zur Regelung des Verkehrs.

Wenn alles nach Plan läuft, soll die Sanierung bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Damit rückt die durchgehend komfortable Verbindung zwischen Solingen, Kohlfurth, Burgholz und Wuppertal ein Stück näher.

Update (15. Oktober 2025): Die Baumaßnahmen sind abgeschlossen, die Route ist wieder freigegeben!

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