Kommunalwahl 2014: Radverkehr im Wahlprogramm… (3/3)

wahl2014
Am 25. Mai 2014 finden, zeitgleich mit den Wahlen zum Europaparlament, die Wahlen zum Wuppertaler Stadtrat statt. Grund genug einmal in die Wahlprogramme der verschiedenen Parteien zu schauen und die für den Radverkehr interessanten Stellen zusammenzustellen. Dazu habe ich die Wahlprogramme der Parteien nach dem Stichwort „Fahrrad“ durchsucht. Im dritten Teil schauen wir in die Programme von den Linken und den Piraten. (Teil 1: CDU und SPD, Teil 2: Grüne und FDP)

Wahlprogramm der Linken

Wuppertal ist auch Fahrradstadt
Die zunehmende Verbreitung von E-Bikes und insbesondere der Bau der Nordbahntrasse bieten jedoch eine große Chance, den Radverkehr in Wuppertal attraktiver zu gestalten. DIE LINKE unterstützt daher das Engagement der Wuppertalbewegung, der verantwortlichen Stellen in der Verwaltung und anderen
Akteure, diese und andere ehemalige Bahn-Strecken für die Wuppertalerinnen und Wuppertaler nutzbar und zugänglich zu machen. Häufig sind die Radwege in Wuppertal in so unakzeptablem Zustand, dass es sicherer ist, auf der Straße zu fahren. Auch sollten noch mehr Einbahnstraßen für Fahrräder in Gegenrichtung geöffnet werden. DIE LINKE möchte langfristig ein gleichberechtigtes Miteinander von Fußgängern, Radfahrern, ÖPNV und KFZ erreichen. Entschleunigte Zonen können bereits jetzt in den Quartieren eingerichtet werden und die Verkehrssicherheit, Aufenthaltsqualität und Kommunikationskultur der Anwohner erhöhen. An belebteren, verkehrsreichen Plätzen kann das in den Niederlanden bereits erfolgreich erprobte Konzept des shared space umgesetzt werden. Die LINKE setzt sich für eine Verkehrspolitik ein, die der Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene Vorrang einräumt.

Wahlprogramm der Piraten

Ausbau der Fahrradwege
Die PIRATEN Wuppertal setzen sich dafür ein, dass die Stadt Wuppertal die Radwege weiter ausbaut. Ein Radwegenetz, das die ganze Stadt durchzieht und an die Nordbahntrasse angebunden ist, wird angestrebt. Die Fortbewegung per Rad dient als Fortbewegungsmittel um den Straßenverkehr zu entlasten. Die Radwege sollen dafür gleichberechtigt zur Straße in die Verkehrssicherungspflicht und den Winterdienst eingebunden werden.
Quelle: Piraten Wuppertal

Update: Beim Wahlprogramm der Linken einen Zeilennummer entfernt. (Siehe Kommentare)

3 Kommentare

  1. Aus dem Programm der Linken: „… der verantwortlichen Stellen in der Verwaltung und anderen
    349 Akteure, …“
    Häh?
    Also 126 der „anderen Akteure“ waren bei der letzten CM.
    Aber wer sind denn dann die restlichen 223?
    Gibts da eine Liste?

    Oder ist da ’ne Seitenzahl mit reingeraten, steht die Radverkehrspolitik schon auf Seite 349 des Wahlprogramms“ 😉

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