Eröffnung des RS1 zwischen Essen und Mülheim

Am 27. November wurde feierlich der zweite Bauabschnitt der Rheinischen Bahn eröffnet. Das Teilstück verbindet den Stadtrand von Essen mit dem Bahnhof von Mülheim an der Ruhr und soll Bestandteil des RS1, dem ersten Radschnellweg im Ruhrgebiet, werden. Der Ausbaustandard orientiert sich an moderner Radinfrastruktur: Ein vier Meter breiter Radweg führt unterbrechungsfrei und parallel zur Bahnverbindung von Essen nach Mülheim an der Ruhr. Daneben verläuft ein zwei Meter breiter Fussweg. Angeschlossen ist das nun eröffnete Teilstück an die Grugatrasse und den ersten Bauabschnitt der Rheinischen Bahn, der das neue Stück mit dem Essener Innenstadt und dem Campus verbindet.

Das Fahren macht auf diesem Stück einfach Spass. Die Aufnahmen aus dem Oktober zeigen, dass die Strecke bereits vor der offiziellen Eröffnung bereits sehr gut angenommen wurde.

Einziger Wermutstropfen: Erst wenn die Strecke zum RS1 wird, erhält die Trasse eine Beleuchtung und Winterdienst. Dieses ist auf Grund der aktuelle Förderung und Finanzierung wohl nicht anders möglich. Aktuell sind auch Teile der neuen Verbindung wegen Restarbeiten gesperrt. Eine aktuelle Übersicht über Baustellen und allerlei wissenswertes rund um das Projekt gibt es auf der inoffiziellen Facebook-Seite, bei Twitter oder auf der offiziellen Projektseite.

3 Kommentare

  1. Eine nur zwei Meter breite wassergebundene Decke ist aber keine zeitgemäße Fußverkehrstrasse. Da muss auch der RVR noch viel lernen.

    Und ob Winterdienst und Beleuchtung kommen, ist abzuwarten. Da ist der Ruhrgebietsbewohner skeptischer als der NBT-Anwohner. 😉

    1. Bisher klang das für mich immer so, als ob die sicher kommt. Aber stimmt schon: Sicher ist nix 😉
      Zum Fussweg: Da war ich vielleicht etwas zu optimistisch. Was mit gut gefällt ist, dass der Fussweg vom Radweg abgesetzt ist. Wassergebundene Decke ist aber nicht ok, gerade wenn es länger regnet oder – noch schlimmer – taut.

      1. Das war ja jetzt erst einmal eine Machbarkeitsstudie. Und nun wird richtig geplant. das ist ein bisschen anders, als wenn ein paar entschlossene Bürger los legen und die Stadt dann unter Zugzwang ist. 🙂

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