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Auf der Wuppertaler Nordbahntrasse wird am Wichlinghauser Viadukt die Baustellenbeschilderung nachgebessert. Nachdem gestern die Fahrt über das Viadukt, durch die Beschilderung mit Zeichen „254“ zwischenzeitlich verboten wurde, ist nun das legale Befahren wieder möglich. Bei einem Ortstermin mit Verkehrsmister Groschek und Oberbürgermeister habe ich bereits auf die problematische Verkehrsführung hingewiesen. Bereits gestern wies die Stadt auf ihrer Webseite darauf hin, dass während der Bauphase das Befahren des Wichlinghauser Viadukt erlaubt sei. Nur über die Behelfsbrücke müsste das Rad ca. 50 Meter geschoben werden. Bis die Behelfsbrücke fertig installiert ist, wird noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin werde ich schauen, ob es nicht noch eine bessere Lösung für die Brücke realisierbar ist (Mir schwebt eine Beschilderung „Fussweg + Radfahrer frei“ vor).

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Lange haben wir in der Fahrradstadt Wuppertal über die endgültige Beschilderung im Bereich des Bergischen Plateaus gerätselt. Wird der schmale Asphaltstreifen zwischen dem „Trassenende“ am Wichlinghauser Bahnhof und der Straße Am Diek etwa benutzungspflichtig?  Und: Wie schnell darf auf der Luhnsstraße bzw. der Dr.-Kurt-Herberts-Straße gefahren werden? Seit Wochenbeginn gibt es langsam Gewissheit: Der Asphaltstreifen neben den Straßen bleiben den Fussgängern vorbehalten, Radfahrende sind dort nur geduldet und müssen sich dem Fussverkehr unterordnen. Das gilt auch für den Übergang zwischen Luhnsstraße und Dr.-Kurt-Herberts-Straße.
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Dafür können Radfahrende die Luhnsstraße und Dr.-Kurt-Herberts-Straße gefahrenfrei mitbenutzen. Beide Straßen werden in einen verkehrsberuhigter Bereich umgewandelt. Damit einhergehend ist auch klar, dass eine Benutzungspflicht für den Asphaltstreifen verkehrsrechtlich nicht in Frage kommen kann. Schöner Nebeneffekt: Das wilde Parken auf der Südseite der Luhnsstraße gehört erstmal der Vergangenheit an, da in verkehrsberuhigten Bereichen das Parken außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen unzulässig ist.

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Meiner Meinung nach, ist die jetzt gefundene Lösung mit das Beste, was sich aus der bestehenden Situation machen ließ. Der Fehler war sicherlich die Planung und der Bau der vorhandenen Infrastruktur vor drei Jahren, die den Anforderungen der Nutzer (vor allem: der Masse der Nutzer) nicht gerecht wird. Der gesamte Bereich zwischen dem Wichlinghauser Bahnhof und der Trassenfortführung kurz vor der Wittener Straße ist und bleibt, im Vergleich der übrigen Nordbahntrasse, ein mittelmäßiger Kompromiss. Die Widmung als „Spielstraße“ entlastet allerdings, insbesondere zu Stoßzeiten, den Asphaltstreifen, wobei auch heute schon viele Radfahrende die Fahrbahn benutzen. Als (freigegebener) Fussweg reicht der Asphaltstreifen aber völlig aus, allerdings würde ich mir gerade für den Übergang zwischen Luhnsstraße und Dr.-Kurt-Herberts-Straße mittelfristig eine Verbreiterung wünschen.

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Morgen, am Samstag, dem 19. Dezember 2015, feiern wir den ersten richtigen Trassengeburtstag: Ab 13 Uhr öffnen wir Hebebühne, um das einjährige Jubiläum unserer wundervollen Nordbahntrasse gebührend zu würdigen. Wollt ihr mehr über die Idee, Umsetzung und die aktuellen Entwicklungen rund um die Nordbahntrasse erfahren?

Interessiert ihr Euch für Radverkehr in Wuppertal? Kommt vorbei! In der Werkstatthalle werden ganztägig aktuelle Fahrrad- und Trassenvideos gezeigt.

Ab dem frühen Abend bis in den frühen Morgen sorgen stadtbekannte DJs für ein abwechslungsreiches Programm von Soul, Funk über Blues und Rock bis hin zu Electronic.

Initiativen
ADFC Wuppertal / Solingen, Hebebühne e.V., IG Fahrradstadt, Mirker Schrauba, Radrüpelz e. V. i. G., Talradler, UTOPIASTADTRAD, Wuppertalbewegung e. V.

DJs
Unbreakable Daani, DJ Kotelett, Enzo Constanzo, DJ Paolo

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Am ehemaligen Bahnhof Lüntenbeck wird aktuell der „Tescher Stich“ ausgebaut. Damit ist ein Stück der eigentlichen Nordbahntrasse gemeint. Die Trasse führte an der Lüntenbeck geradeaus durch den Tescher Tunnel in Richtung Hahnenfurth und weiter Mettmann. Der Weg wird bis zur Straße Grünewald mit einer wassergebundenen Schicht versehen, ähnlich wie wir es von der Sambatrasse her kennen. Die knapp 700 Meter lange Strecke soll Anfang 2016 offiziell zur Verfügung stehen. Nach der Eröffnung kann man die neue Verbindung als Abkürzung zum Panoramaradweg Niederbergbahn oder in die Stadtteile Schöller oder Hahnenfurth nutzen.

 

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Morgen findet im Wuppertaler Rathaus die Sitzung des Beirates der Unteren Landschaftsbehörde statt. Die Details zum Fledermausschutz für das nächste Jahr sind allerdings jetzt schon bekannt:

Nach den Sitzungsunterlagen soll der Tunnel Schee vom 15.02.16 bis 15.04.16 nachts von 23:00 bis 6:00 Uhr gesperrt werden, da in dieser Zeit die Fledermäuse ihr Winterquartier verlassen. Die Lösung ist, meiner Meinung nach, noch immer nicht optimal, aber eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu diesem Jahr, denn im Frühjahr 2015 war der Tunnel schon ab 20 Uhr gesperrt. Ferner wird, über das ganze Jahr, nachts die Beleuchtung im Schee-Tunnel deutlich gedimmt. Außerdem blieben die ganztägigen Sperrungen bestehen: Wie im letzten Jahr bleibt der Tunnel Schee vom 28.12.15. bis 02.01.16 ganztägig geschlossen.

Auch im Tunnel Dorp gibt es eine stabile Population an Fledermäusen. Deshalb wird dort vom 15.02.16 bis 15.04.16 die Beleuchtung von Sonntag bis Donnerstags zwischen 22.00 und 06.00 Uhr ausgeschaltet. Der Tunnel bleibt aber geöffnet, wenn auch dunkle Tunnel für Fussgänger wenig einladend ist. In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag ist die Beleuchtung eingeschaltet, aber stark gedimmt. Außerdem wird auch hier ganzjährig das Licht in den Abendstunden gedimmt.

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Denkt bitte dran! Diese Schranke bleibt mindestens eine Woche geschlossen! Die Nordbahntrasse ist im Bereich Schee von heute bis voraussichtlich nächsten Montag gesperrt. Die Umleitung erfolgt über das rote Radwegenetz via Holtkamp und den Golfplatz. Nun aber die Links am Montag:

  • Radfahrer-Rush-Hour in Kopenhagen. In diesem kurzen Clip sieht man die Leistungsfähigkeit von guter Radinfrastruktur. Beeindruckend!
  • Hermann Knoflacher, der renommierte Stadt- und Verkehrsplaner aus Wien, der bereits mit seinem Buch „Virus Auto“ für aufsehen sorgte, ist zu Gast in der Sendung „Gültige Stimme“. Sehenswert!
  • In Berlin nutzen durchschnittlich mehr als 12.000 Radfahrer am Tag die Oberbaumbrücke. Weitere Hintergründe hat das Rad-Spannerei-Blog
  • … und noch ein Video: Der Elefant in der Stadt, vom Rad aus auf Hauswände projiziert.

 

 

 

Der Abriss der Brücke Wüstenhofer Straße geht zügig voran. So sah es heute Mittag vor Ort aus. Während die Straße unter der Brücke gesperrt ist, können Radfahrer und Fussgänger oben die Trasse passieren. Da die Brücke sehr breit war, kann die eine Seite abgerissen und die andere Seite weiterhin benutzt werden. Erst wenn der Ersatzneubau fertig ist, wird auch die Nordseite der Brücke abgerissen. Da die Bausubstanz nach der Freilegung Ende letzter Woche noch sehr gut aussah, wandte sich die WuppertalBewegung an die Stadt um den Abriss noch zu stoppen. Leider vergebens.

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„Nanu, was hat denn ein demolierter Kinderspielplatz mit der Nordbahntrasse zu tun?“ – Einiges! Der Spielplatz an der Eintrachtstraße liegt nämlich oberhalb der Nordbahntrasse, kurz vor dem Westportal des Tunnel Fatloh. Bereits im Dezember 2013 wurde die Umbaumaßnahme am Spielplatz beschlossen, nun sind die Bauarbeiten angelaufen. Neben neuen Spielgeräten und einer besseren Aufteilung der Spielfläche, wird auch ein Zugang zur Nordbahntrasse geschaffen. Mit diesem Zugang erhält ein Quartier, das zwar nah an der Trasse liegt, aber keinen unmittelbaren Zugang hat – der entstehende Zugang liegt zwischen dem Zugang Münzstraße und dem Zugang Askanierstraße – einen verkehrsarmen Weg auf die Trasse. Realisiert wird das ganze über eine Treppe mit einer Schiebehilfe für Fahrräder. Der gesamte Zugang soll ebenfalls beleuchtet werden.