Utopiastadt, Fahrradstadt Wuppertal und ich bitten (mal wieder) um Eure Unterstützung, denn wir haben wahrlich Großes vor: Eine Garage für Fienchen I, Fienchen II und den Carla-Cargo-Anhänger, den ich Euch ja schon im Umzugsvideo gezeigt habe. Außerdem wollen wir ein Schließsystem für praktischen und sicheren Zugang zum Verleihsystem. Das würde ebenfalls einen Rund-um-die-Uhr-Zugang für angemeldete Nutzer beinhalten. Unter dem Projektnamen Utopiastadt Campus Raumstation haben wir nun das Projekt beim WSW-Klimafonds eingereicht und sind dort für das öffentliche Voting freigeschaltet worden. Für die Raumstation erhoffen wir uns eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 8.600 Euro, um direkt mit diesem nachhaltigen und klimafreundlichen Projekt loslegen zu können. Und jetzt kommt Ihr in’s Spiel: Für diese Förderung brauchen wir nur Eure Stimme. Auf der Seite des WSW-Klimafonds könnt ihr für unser Projekt abstimmen. Einfach E-Mail-Adresse eingeben, Bestätigungsmail öffnen, Link klicken – fertig! Unser Dank ist euch sicher!

Nachdem in den letzten beiden Tagen die Nordbahntrasse im Bereich Heubruch gesperrt war, ist die Nordbahntrasse nun wieder wie gewohnt befahrbar. Grund für die Sperrung war der Abriss der alten Fussgängerbrücke zwischen der August-Mittelsten-Scheid-Straße und der Goldammer Straße. Die marode Fussgängerbrücke war schon seit geraumer Zeit gesperrt. Eine Sanierung kam aus Kostengründen nicht in Betracht. Die Funktion der Brücke übernehmen nun die Trassenzugänge an der Viktorstraße und der Goldammer Straße. Die WuppertalBewegung überlegt Teile der Brücke wiederzuverwenden. In meinem Nordbahntrassen-Eröffnungsvideo sieht man die Brücke noch in Funktion. Damals stand ein Photograph auf der Brücke und photographierte – trotz widriger Umstände – den einfahrenden Nordbahntrassen-Express.

Auf der Nordbahntrasse kommt in Zukunft ein Lastenrad zur Trassenpflege zum Einsatz. Am vergangenem Freitag wurde das elektrisch unterstützte Lastenrad der Trassenmeisterei übergeben. Möglich wurde die Anschaffung durch die Wuppertaler Abfallwirtschaftsgesellschaft, die die Kosten für Cleanchen übernommen hatten.

Auch Lutz Eßrich von der Wuppertalbewegung ist begeistert. Das Rad „soll den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern und den Ablauf komfortabler machen, zugleich ein Ausdruck des Dankes und unserer laufenden Wertschätzung für ihr tägliches Engagement sein.“

Der Anschaffung vorausgegangen war eine ausführliche Testwoche mit Fienchen, sowie die intensive Beratung durch die Fahrradstadt Wuppertal.  Im Dezember hatten wir Fienchen für eine Woche an die Trassenmeisterei ausgeliehen … und von den Vorzügen eines Lastenrads überzeugt!

In den nächsten Tagen ist die Trassenmeisterei mit unserem Lastenrad Fienchen auf der Nordbahntrasse unterwegs. Hier dazu unsere Meldung unserer Fienchen-Facebook-Seite:

Heute haben Kirsten und Simon vom Team-Fienchen unser Rad leihweise an die Trassenmeisterei übergeben. Thomas vom Wichernhaus bekam eine ausgiebige Einweisung und natürlich auch seinen persönlichen Fienchen-Ausweis! Die Trassenmeisterei und die ESW setzen im kommenden Jahr auf E-Mobilität, auf der Nordbahntrasse , sowie im gesamten Stadtgebiet. Dazu testet sie unter anderem auch Lastenräder, in diesem Fall Fienchen!

Wir wünschen viel Erfolg und hoffen nächstes Jahr auf weitere Lastenräder, auf der Trasse, und im Stadtbild!

Vielen Dank an dieser Stelle an die Mitarbeiter der Trassenmeisterei, für das Vertrauen, und für die sicherlich nicht immer leichte Arbeit, auf und um die Nordbahntrasse!

Da staunte ich heute morgen nicht schlecht. Ohne große Ankündigungen wird zur Zeit die Asphaltschicht auf dem Steinweg-Viadukt erneuert. Die Bauarbeiten sollen, laut Stadt, bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen. Können aber, bei entsprechend guter Wetterlage, auch vorher beendet sein. Die Arbeiten wurden notwendig, da sich auf dem Viadukt, bei Regen, immer wieder Pfützen bildeten.

Eigentlich hätte der Ersatzbau der Brücke an der Wüstenhofer Straße bereits im April fertig seien sollen. Jetzt, zum Beginn der dunkleren Jahreszeit, ist die neue Brücke für die Trassennutzer befahrbar. Von der ursprünglich sehr breiten Brücke bleiben nach dem Neubau nur noch 6 Meter (4 Meter Radweg und 2 Meter Fussweg) Breite über. Aktuell müssen noch Restarbeiten am Neubau durchgeführt werden. Außerdem steht noch nördliche Teil der alten Brücke, über den während der Bauphase der Rad- und Fussverkehr umgeleitet wurde. Dieser wird nun abgerissen. Erst nach Abschluss der Arbeiten kann die, unter der Trasse herführende, Wüstenhofer Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Aktuell nur für Fussgänger freigegeben: Die Wüstenhofer Straße.

Auf der Wuppertaler Nordbahntrasse wird am Wichlinghauser Viadukt die Baustellenbeschilderung nachgebessert. Nachdem gestern die Fahrt über das Viadukt, durch die Beschilderung mit Zeichen „254“ zwischenzeitlich verboten wurde, ist nun das legale Befahren wieder möglich. Bei einem Ortstermin mit Verkehrsmister Groschek und Oberbürgermeister habe ich bereits auf die problematische Verkehrsführung hingewiesen. Bereits gestern wies die Stadt auf ihrer Webseite darauf hin, dass während der Bauphase das Befahren des Wichlinghauser Viadukt erlaubt sei. Nur über die Behelfsbrücke müsste das Rad ca. 50 Meter geschoben werden. Bis die Behelfsbrücke fertig installiert ist, wird noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin werde ich schauen, ob es nicht noch eine bessere Lösung für die Brücke realisierbar ist (Mir schwebt eine Beschilderung „Fussweg + Radfahrer frei“ vor).

Lange haben wir in der Fahrradstadt Wuppertal über die endgültige Beschilderung im Bereich des Bergischen Plateaus gerätselt. Wird der schmale Asphaltstreifen zwischen dem „Trassenende“ am Wichlinghauser Bahnhof und der Straße Am Diek etwa benutzungspflichtig?  Und: Wie schnell darf auf der Luhnsstraße bzw. der Dr.-Kurt-Herberts-Straße gefahren werden? Seit Wochenbeginn gibt es langsam Gewissheit: Der Asphaltstreifen neben den Straßen bleiben den Fussgängern vorbehalten, Radfahrende sind dort nur geduldet und müssen sich dem Fussverkehr unterordnen. Das gilt auch für den Übergang zwischen Luhnsstraße und Dr.-Kurt-Herberts-Straße.
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Dafür können Radfahrende die Luhnsstraße und Dr.-Kurt-Herberts-Straße gefahrenfrei mitbenutzen. Beide Straßen werden in einen verkehrsberuhigter Bereich umgewandelt. Damit einhergehend ist auch klar, dass eine Benutzungspflicht für den Asphaltstreifen verkehrsrechtlich nicht in Frage kommen kann. Schöner Nebeneffekt: Das wilde Parken auf der Südseite der Luhnsstraße gehört erstmal der Vergangenheit an, da in verkehrsberuhigten Bereichen das Parken außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen unzulässig ist.

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Meiner Meinung nach, ist die jetzt gefundene Lösung mit das Beste, was sich aus der bestehenden Situation machen ließ. Der Fehler war sicherlich die Planung und der Bau der vorhandenen Infrastruktur vor drei Jahren, die den Anforderungen der Nutzer (vor allem: der Masse der Nutzer) nicht gerecht wird. Der gesamte Bereich zwischen dem Wichlinghauser Bahnhof und der Trassenfortführung kurz vor der Wittener Straße ist und bleibt, im Vergleich der übrigen Nordbahntrasse, ein mittelmäßiger Kompromiss. Die Widmung als „Spielstraße“ entlastet allerdings, insbesondere zu Stoßzeiten, den Asphaltstreifen, wobei auch heute schon viele Radfahrende die Fahrbahn benutzen. Als (freigegebener) Fussweg reicht der Asphaltstreifen aber völlig aus, allerdings würde ich mir gerade für den Übergang zwischen Luhnsstraße und Dr.-Kurt-Herberts-Straße mittelfristig eine Verbreiterung wünschen.