Tunnel Dorp wird provisorisch geöffnet!

Solche Szenen, wie hier bei der Critical Mass Anfang Juli, gehören bald der Vergangenheit an. Die Stadt Wuppertal will nun, nach Absprache mit der Bezirksregierung und verschiedenen Umweltverbänden, den Tunnel Dorp vor der eigentlichen Sanierung benutzbar machen. Dazu wird ein 2,50 Meter breiter und zirka 2,20 Meter hoher Gerüsttunnel, mit ausreichend Abstand zu den Tunnelwänden, innerhalb des Bauwerks aufgestellt. Ab dem 10. August soll der Tunnel benutzbar sein. Dann entfällt der Umweg über die Treppenanlage am ehemaligen Haltepunkt Dorp und dem Otto-Hausmann-Ring. Der Gerüsttunnel soll bis April 2014 den Weg durch den Tunnel sichern und 60.000 Euro kosten. Die Stadt sucht in diesem Zusammenhang nach Spendern. Ein Spendenkonto ist eingerichtet.

5 Kommentare

  1. Wie schon in den verschiedenen Foren von diversen Kommentatoren angemerkt, hätte die Stadt deutlich mehr als die benötigten 60.000 € an anderer Stelle sparen können. Stichworte wie Brücke Westkotter Straße, Zugang Briller Straße oder zusätzliche 30-cm-Betonschichten für Radfahrer gibt es genug.
    Ich halte den Schutztunnel auch nicht für erforderlich, weil ich nicht glaube, dass nach über 130 Jahren der Frost des letzten Winters dazu geführt hat, dass jetzt „die Tunneldecke immer wieder gerne dicke Brocken fallen lässt“ (Zitat eines Wuppertaler FDP-lers).
    Das Risiko dort halte ich für nicht größer als das herabfallender Dachschindeln, Blumentöpfe etc.

    Ich tu trotzdem wat dabei.
    Soll ja irgendwie – und sogar möglichst zügig – weitergehn.
    Und wenn noch was übrig bleibt, bitte für die Brücke „Haifischbiss“ reservieren.

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