
Es ist zwar nicht der Tunnel selbst, sondern die Stützmauer zwischen dem Zugang Schleswiger Straße und dem Ostportal des Engelbergtunnel, aber das Ergebnis ist das Gleiche: Nachdem ein unabhängiger Prüfer loses Gestein in dem Gemäuer festgestellt hatte, hat die Stadt den Bereich nun gesperrt. Stadt und Wuppertalbewegung arbeiten nun an einer Lösung, um den Streckenabschnitt so schnell wie möglich wieder freizugeben. Bau- und Verkehrsdezernent Frank Meyer bittet die Nutzer der Trasse, die Sperrungen ernst zu nehmen:
„Wir bitten alle Nutzer eindringlich, bis dahin die Sperrzäune zu respektieren, damit dort niemand zu Schaden kommt. Unmut über die neuerliche Sperrung kann ich gut verstehen, aber Sicherheit geht vor.“
Update: Der Abschnitt soll morgen Nachmittag wieder befahrbar sein.
Die Kreideakrobaten machen die Trassennutzer schon seit vorgestern darauf aufmerksam: Am Samstag findet, laut der
Seit gestern früh ist der Talradweg zwischen Arbeitsamt und Landgericht gesperrt. Fußgänger können die Baustelle passieren, mit dem Fahrrad wird’s allerdings eng (und ist zu dem auch noch verboten). Für den Autoverkehr ist eine Umleitung über die B7 ausgeschildert. Eine eigene Umleitung für den Radverkehr gibt es nicht.
In den Sommerferien stehen am Hardtufer die Austauscharbeiten für die Schwebebahnstütze 304 auf dem Programm. An den Radverkehr wird an der Baustelle aber scheinbar nicht gedacht. Das Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ wurde, auf einer der Wuppertaler Hauptfahrradrouten (Ja, der Hauptradverkehr von West nach Ost wird in Wuppertal über einen freigegebenen Fussweg geschickt), einfach abgeklebt. Weder eine Umleitung, noch ein Hinweisschild an der vorangegangenen Kreuzung weißt auf die folgende Sperrung hin. Lustiges Detail: Auf der linken Fahrbahnseite steht auf dem Schutzstreifen ein Radwegschild (237) mit dem Zusatzzeichen Ende.