Stadtradeln Wuppertal angelaufen

Auftakt zum Stadtradeln Wuppertal

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Am Samstag ist das Stadtradeln Wuppertal offiziell gestartet. Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels haben 885 Radelnde bereits 50.000 Kilometer gesammelt. Super! Oberbürgermeister Andreas Mucke war beim Auftakt zum Stadtradeln auf dem Laurentiusplatz vor Ort und hat eine kurze Videobotschaft eingesprochen.

Auch in diesem Jahr hat die Fahrradstadt Wuppertal ein umfangreiches Programm und ein offenes Team gegründet. Wir freuen uns über Mitstreiter. Hier geht’s direkt zur Anmeldung. Weiter geht es heute mit dem Lastenrad-Picknick (18 Uhr, Treffpunkt: Mirker Bahnhof) und der Filmstadt Wuppertal-Tour am Donnerstag (19 Uhr, Treffpunkt: Nordbahntrasse, auf dem Steinweg-Viadukt).

Belvedere eröffnet!

Belvedere – Eröffnung

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Mit dem Belvedere ist im Wuppertaler Osten ein weiteres Schmuckstück an der Nordbahntrasse entstanden. Der Rast- und Ruheplatz liegt auf einem Felsen südlich der Sonnabendstraße in Wichlinghausen. Von der Nordbahntrasse gelangt man über den Askanier Park über einen Treppenzugang auf den Garten mit einem einzigartigen Panoramablick.

Morgen: Auftakt zum Stadtradeln

Stadtradeln Videobotschaft – Andreas Mucke

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Morgen startet das Wuppertaler STADTRADELN mit einer Auftaktveranstaltung auf dem Laurentiusplatz. Von 13 bis 16 Uhr sind zahlreiche Initiativen vor Ort und freuen sich darauf, mit den Wuppertaler*innen ins Gespräch zu kommen. Ab 14 Uhr wird auch Oberbürgermeister Andreas Mucke mit von der Partie sein. Außerdem gibt es was zu gewinnen: Wer auf der Auftaktveranstaltung die voraussichtliche Gesamtkilometerzahl der Wuppertaler STADTRADler richtig tippt, kann eine von fünf hochwertigen Fahrradtaschen gewinnen. Um 15 Uhr startet Wuppertal dann gemeinsam zum diesjährigen STADTRADELN mit mehreren Touren: Die Fahrradstadt Wuppertal bietet unter dem Motto „Alltagswege gemeinsam (er)fahren“ eine solche Auftakttour durch die Stadt an. Egal ob Lastenrad, Pedelec oder normales Fahrrad: Uns macht Radfahren Spass … und das wollen wir zeigen.

Darüber hinaus hat die Fahrradstadt Wuppertal dieses Jahr wieder ein umfangreiches Programm und ein offenes Team gegründet. Wir freuen uns über Mitstreiter. Hier geht’s direkt zur Anmeldung.

Verkehrsausschuss: Talachsenverbindung auf Nebenstraßen

Der Wuppertaler Verkehrsausschuss möchte gerne die B7 als größtes Verkehrsdenkmal der 60er und 70er Jahre erhalten: SPD und WfW (Wählergemeinschaft für Wuppertal) haben mit den Stimmen von u.a. FDP und LINKE sich gegen Radverkehrsinfrastruktur auf der B7 und für eine Führung über Nebenstraßen gestimmt.

Der Plan den Radverkehr über Nebenstraßen führen zu wollen, ist für den Quell- und Zielverkehr auf der B7 natürlich keine Lösung: Viele Radfahrende beginnen oder beenden ihre alltäglichen Fahrten an der B7. Das ist in der dichten Wohnbebauung und hochfrequentierten Zielen wie dem z.B. Campus Haspel, Wicküler City, diversen Supermärkten oder dem Polizeipräsidium begründet und kann nicht einfach wegdiskutiert werden. Hier weichen Radfahrende verbotenerweise auf die Gehwege aus (siehe Photo).

Durch die Steigungen, hohe Geschwindigkeiten und/oder viel Durchgangsverkehr sind Nebenstraßen wie die Wittensteinstraße oder Hünefeldstraße für den Radverkehr eher unattraktiv. Das zeigen die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft, die wir in den letzten Jahren bei zahlreichen Veranstaltungen gesammelt haben. Auch bei den öffentlichen Veranstaltungen der Stadt zum Thema Radverkehrskonzept wurde der Wunsch nach Radverkehrsanlagen auf der B7 immer wieder geäußert.

Eine Radspur auf der B7, wie sie die Fahrradstadt Wuppertal schon seit Jahren fordert, ist die schnellste Verbindung durch die Stadt, abseits der Nordbahntrasse. Sie hat wichtige Verbindungs- und Verteilungsfunktionen.

Für mich ein verheerendes Signal, was diametral den Ergebnissen es Beteiligungsprozesses zur Aktualisierung des Radverkehrs entgegen steht.

Programmtipp: Dialog-Abend bei der SPD

Die Wuppertaler SPD erarbeitet zur Zeit ihr Kommunalwahlprogramm 2020. Dazu lädt der SPD Unterbezirk Wuppertal zu einer öffentlichen Dialog-Veranstaltung zum Thema Mobilität. Die Veranstaltung findet am 18.06.2019 um 18 Uhr, im Forum des Johannes-Rau-Haus, Robertstr. 5a, 42107 Wuppertal, statt. Als Experten nehmen unter anderem Sedat Ugurman, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Axel Sindram, stellvertretender Vorsitzender Fahrgastverband PRO BAHN RV Bergisches Land e.V., Lorenz Hoffmann-Gaubig, Vorsitzender ADFC KV Wuppertal/Solingen e.V., Henrik Hallmann, cambio CarSharing Wuppertal GmbH, Ioannis Stergiopoulus, Stadtverordneter, teil.

Stadtradeln 2019

Auch in diesem Jahr nimmt Wuppertal am STADTRADELN teil. Vom 22. Juni bis 12. Juli tritt Wuppertal in die Pedale und sammelt Kilometer für den in Wuppertal zum zweiten Mal stattfindenden Wettbewerb. Bei der Auftaktveranstaltung am 22. Juni können sich die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger an zahlreichen Ständen über das Engagement zum Thema Radverkehr in Wuppertal informieren und ihr Fahrrad unter der Anleitung der Mirker Schrauba fit für‘ s Stadtradeln machen. Außerdem wird es in diesem Jahr eine STADTRADELN-Wette geben:

Wer eine von fünf hochwertigen Fahrradtaschen gewinnen will, sollte am Infostand der Stadt Wuppertal eine Frage beantworten: Wieviele Kilometer werden bei der Aktion STADTRADELN 2019 bis zum Ende der Aktion am 12.Juli in Wuppertal geradelt? Wer mit seiner Schätzung besonders nahe am tatsächlichen Endergebnis liegt, kann gewinnen.

Um 15 Uhr brechen die Radfahrenden gemeinsam zu mehreren Radtouren auf, um die ersten Kilometer zu sammeln. Die Fahrradstadt Wuppertal hat dieses Jahr wieder ein umfangreiches Programm und ein offenes Team gegründet. Wir freuen uns über Mitstreiter. Hier geht’s direkt zur Anmeldung.

Heute: Weltfahrradtag!

Seit 2018 ist der 3. Juni ein offizieller UN-Tag des Bewusstseins. Er soll die gesellschaftlichen Vorteile der Fahrradnutzung in das Bewusstsein rücken und darauf aufmerksam machen, dass das Fahrradfahren gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Vorteile hat. Außerdem bringt das Radfahren die Menschen einander näher. Was kann also passender sein, als ein Bild von der Aktion Still-Leben Ruhrschnellweg aus dem Archiv zu kramen um diesen Tag zu würdigen. Damals, am 18. Juli 2010, wurden die A40 von Duisburg bis Dortmund für den motorisierten Verkehr gesperrt und für Personen ohne Auto freigegeben.
In diesem Sinne: Happy Weltfahrradtag, everyone!

Nordbahntrasse: An der Linderhauser Straße helfen nur Starenkästen

Die Kreuzung von Nordbahntrasse und Linderhauser Straße wird dauerhaft mit einem in beide Richtungen blitzenden Starenkasten überwacht. Das hat die Unfallkommission der Stadt in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.

Oberbürgermeister Andreas Mucke erklärte dazu: “Ich begrüße die Entscheidung der Unfallkommission, die Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger im Kreuzungsbereich der Nordbahntrasse und der Linderhauser Straße durch eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung zu verbessern. Leider wird hier die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Km/h häufig von den Autofahrern deutlich überschritten. Für mehr Aufmerksamkeit wurden vor der Kreuzung bereits Rüttelstreifen, die Tempo 30 – Regelung, „Achtung Radverkehr“-Schilder und ein Blinklicht installiert. Die war aber offensichtlich nicht ausreichend.

Zur Zeit sorgt im Kreuzungsbereich stadtauswärts der Blitzer von der A 46 für angepasstere Geschwindigkeit der Autofahrer. Dieses Gerät wird allerdings nach den Vorgaben der Bezirksregierung demnächst wieder zur Absicherung einer Autobahnbaustelle eingesetzt. Der neue Starenkasten soll in den kommenden Monaten aufgebaut werden.