Stadtentwicklungssalon: Wie kann die Mobilitätswende gelingen?

Am Donnerstag, dem 28.03.2019 findet in Utopiastadt (Mirker Bahnhof) ab 19 Uhr der Stadtentwicklungssalon des Forum:Mirke statt. Zu Gast sind Dagmar Hoyer, die Projektleiterin für die Planung der staatlichen Fahrradwege in Oslo und Michael Schulte von der Berliner Initiative changing cities e.V.. Inge Grau und ich werden die Veranstaltung moderieren. Hier die Ankündigung im Wortlaut:

Die Vorzeichen für eine Verkehrswende stehen so gut wie nie! Die immer deutlicher werdenden Auswirkungen des Klimawandels, die Diskussion um Fahrverbote wegen zu hoher Schadstoffe sowie die Forderung nach lebenswerten Städten mit ausreichend Raum für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen führen mittlerweile zu der Einsicht, dass unsere Art der Mobilität sich ändern muss.

Erfahrungen anderer Städte zeigen: wenn es angenehme, breite, ruhige Fußgängerwege gibt, gern auch autofreie Zonen, bewegen sich die Menschen wieder häufiger zu Fuß durch ihre Stadt und verweilen dort auch lieber. Wer sichere und gute Fahrradwege baut, erhöht den Anteil der Fahrradmobilität. So geschehen auch in Wuppertal: nach der Eröffnung, der von der Wuppertalbewegung gebauten Nordbahntrasse, wurde Wuppertal vom ADFC als bester Aufsteiger innerhalb des Städte-Rankings für Fahrradfreundlichkeit im Jahr 2014 ausgezeichnet.
Das war ein guter Anfang – aber wie geht es weiter?

Oslo und Berlin haben uns vorgemacht wie der Mobilitätswandel vorangetrieben werden kann. Wir freuen uns auf unsere Referent*innen

»Dagmar Hoyer, Projektleiterin für die Planung der staatlichen Fahrradwege in Oslo«
Die Stadt wurde zur „Umwelthauptstadt Europas 2019“ ernannt, auch auf Grund des Ausbaus der Fahrradinfrastruktur.

»Michael Schulte von der Berliner Initiative changing cities e.V.«
Der Verein „Changing cities“ hat in Berlin erfolgreich den „Volksentscheid Fahrrad“ initiiert und war maßgeblich beteiligt an der Entwicklung des Berliner Mobilitätsgesetz.

Wie schaffen wir es, die Politiker*innen, aber auch die Autofahrer*innen zu überzeugen, der Rad- und Fußmobilität den Vorrang im Verkehr einzuräumen?